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Allgemein, Rezension

Nina MayKay: Black Forest High- Ghosthunter [Band 2]

Autor: Nina MayKay
Verlag: IVI Verlag, Piper Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 02.03.2020
Länge: 320 Seiten
Preis: 15€

[Achtung, es handelt sich um einen Folgeband]


Klappentext:
Erfolgsautorin Nina MacKay entführt den Leser erneut an die Black Forest High, die Schule für Geisterseher, Medien und Geisterjäger: Seven erwacht in einem Siliziumglaskasten in einem Geheimraum des Internats. In der Schule ist man überzeugt, dass sie besessen ist, was die Schulleitung nicht davon abhält, Seven weiter als Ersatz für die tote Auserwählte zu benutzen. Nur Parker glaubt, dass die Wahrheit tiefer verborgen liegt. So tief wie seine Gefühle für Seven, die allerdings seinen Zwillingsbruder Crowe vorzieht. Gemeinsam gelingt es den Zwillingen, Seven zu befreien. Doch damit bringen sie nicht nur sich selbst in tödliche Gefahr …


Cover:
Das Cover ist einfach richtig cool aufgemacht. Mir gefällt es verdammt gut.


Meine Meinung:
Da ich den ersten Band der Reihe “ Black Forest High- Ghostseer“ nochmal gelesen habe, da es einfach zu lange her war, gelang mir der Einstieg in „Ghosthunter“ recht schnell.
Die Story geht quasi nahtlos weiter und man ist sofort wieder mitten im Chaos von Sevens Leben angekommen. Was die Story anging hatte ich gar keine Schwierigkeiten einen Zugang zu allem zu finden, doch etwas hat mir das Leben schwer gemacht.
Nämlich die nicht angekündigten Perspektivwechsel. Ich habe mich ewig lang geärgert. Wirklich ewig. Im ersten Band wurden diese Wechsel der Perspektive immer angekündigt, mit Namen über dem Kapitel etc. Da wusste man dann in wessen Kopf man steckt und alles war gut.
Doch beim zweiten Band ist alles, meiner Meinung nach, im Chaos versunken. Die Story an sich ist schon sehr temporeich und dann muss man noch zusätzlich aufmerksam sein und genau drauf achten wer da erzählt.
Ich fands einfach schrecklich.
Phasenweise hatte ich absolut keine Ahnung aus wessen Perspektive die Story erzählt wird und das hat mich maßlos frustriert. Wenn ich dann dachte ich hätte die richtige Person, wars wieder eine absolut andere.
Es hat mich einfach sehr gestört und ich habe nicht verstanden warum die tollen Ankündigungen der Perspektivwechsel hier weggelassen wurden.
Für mich hat gerade das einen Großteil des Lesevergnügens zerstört.
Die Story fand ich an sich klasse. Es war spannend, humorvoll, actionreich und hier und da auch leicht romantisch angehaucht. Alles war einfach perfekt.
Wenn da nicht der ständige Ärger mit diesen Perspektivwechseln gewesen wäre.
Das hat alles recht wirr und chaotisch erscheinen lassen.
Ein weiterer Kritikpunkt waren die seltsamen Ortswechsel. In einem Absatz war man noch in der Schule, im nächsten Absatz dann wieder ganz woanders.
Das hat zusätzlich noch zum dem ganzen anderen Chaos der Geschichte beigetragen.

Nun ein paar Worte zu den Charakteren.
Die Entwicklung von Seven hat mir an sich ganz gut gefallen, sie bekommt mehr Selbstvertrauen und lernt auf ihr Bauchgefühl zu hören. Sie ist nur etwas blind wenn es um Crowe geht.
Wo wir direkt zum nächsten Charakteren kommen, nämlich Crowe. Ihn empfand ich als unglaublich anstrengend, nervig und seine Stimmungsschwankungen waren einfach too much.
Teils konnte ich seine Reaktionen und Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen und meine Meinung zu ihm, die eigentlich gut war, hat sich ins komplette Gegenteil gekehrt.
Parker, sein Zwillingsbruder hingegen, empfand ich als sehr angenehm, bedacht und sehr sympathisch. Seine ruhige Ausstrahlung hat definitiv etwas von dem ganzen Chaos rausgenommen und auch seine Entscheidungen und Handlungen waren immer gut durchdacht.


Fazit:
Sagen wir es mal so, die Geschichte an sich war nicht schlecht, aber durch die Form halt einfach sehr chaotisch, was sehr schnell zu Frust meinerseits geführt hat.


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