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Allgemein, Rezension

Asuka Lionera: Divinitas

Autor: Asuka Lionera
Verlag: Drachenmond Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 30.11.2015
Länge: 348 Seiten
Preis: 14,90€


Klappentext:
Eine Halbelfe! , ruft der Ritter angewidert und spuckt auf den Boden neben mir aus. Ich dachte, diese Missgeburten hätte man ausgerottet! Sie haben sie gesehen! Sie haben meine Ohren gesehen! Sie wissen, was ich bin! Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?


Cover:
Die Cover von Asukas Büchern gefallen mir immer sehr gut. Dies ist auch hier wieder der Fall. Es zeigt die Protagonistin Fay, und beim lesen habe ich wirklich festgestellt, dass die Frau auf dem Cover super passend ist.


Meine Meinung:
Da ich zuvor bereits “ Falkenmädchen“ von Asuka Lionera gelesen habe, konnte ich mich schnell in die Geschichte hineinfinden und sie genießen.
Die Welt von Fye, die eine Halbelfe ist, ist ein gefährlicher Ort für sie, denn niemand darf erfahren wer und was sie ist.
Da durch ist sie arg eingeschränkt und lebt weitestgehend alleine in einer Hütte im Wald.
Doch natürlich passiert es früher oder später, dass jemand entdeckt was ist und da beginnt das Abenteuer.
Fye ist zu Beginn sehr verschüchtert und ängstlich, entwickelt sich aber im Verlauf der Geschichte zu einer mutigen jungen Frau.
Zeitweise konnte ich mich aber nicht sehr mit ihr anfreunden, da sie in gewissen Situationen beinah zwanghaft ängstlich war, und mir das nach einer Zeit auf die Nerven gegangen ist. Es war an der Stelle einfach zu viel des Guten.
Kommen wir nun zu Vaan, ihn habe ich bereits in „Falkemädchen“ kennengelernt und war in der Fortsetzung “ Divinitas“ hin und weg von ihm.
Sagen wir es mal so, er hat mein Herz im Sturm erobert.
Er ist mutig, loyal, liebevoll und allzeit aufopferungsbereit. Wobei letzteres auch eine seiner Schwächen ist.
Trotz der kleinen Schwäche, habe ich einen Narren an ihm gefressen.
Ein unglaublich vielschichtiger Charakter.

Innerhalb der Geschichte treffen wir auf Gestaltwandler, Hexen und Elfen. Es ist also eine Menge Magie zu erwarten.
Der Verlauf der Geschichte ist unsagbar spannend und ich war einfach gefesselt. Man stolpert von einer brenzligen Situation in die nächste.
Wenn man denkt, dass die Gefahr vorüber ist, klopft die nächste schon an die Tür. Es wirkte aber in sich aller sehr stimmig und auch nicht gehetzt oder erzwungen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Fye und von Vaan erzählt. Ein HochIMG_0833 auf die Perspektivenwechsel!
Die Abschnitte von Vaan habe ich ein klein wenig mehr gemocht als die von Fye. Auch insgesamt konnte mich Vaan mehr von sich überzeugen. Für mich war er der Star der Geschichte.
Auch treffen wir innerhalb der Geschichte auf Charaktere aus „Falkenmädchen“, wie z.B. auf Königin Miranda. Das Wiedersehen mit ihr hat mich sehr gefreut.
Insgesamt konnte mich die Geschichte absolut überzeugen. Zum Ende hin spitzten sich die Ereignisse nochmal dramatisch zu und es wurde unglaublich spannend.
Der Schreibstil von Asuka ist klasse, ich mag es sehr wie sie mich in ihren Bann zieht und der Geschichte durch ihren lockeren Schreibstil das gewisse etwas verleiht.

Was auch nicht vergessen werden darf, sind die wunderschönen Illustrationen, die einem im Verlauf des Buches begegnen. Sie sind zum Teil sehr düster, und passen gut zur Stimmung der Geschichte.


Fazit:
Es ist kein „muss“ Falkenmädchen zuerst zu lesen, war mir aber eine enorme Hilfe. Denn da durch war ich schon in der Thematik drin und konnte mich direkt auf die Geschichte einlassen. Zwar wird auch in Divinitas wieder einiges über die Gestaltwandler erklärt und erzählt, aber es war doch irgendwie was anderes.
Divinitas hat mir im Vergleich zu Falkenmädchen vom ganzen Aufbau und Verlauf nochmal besser gefallen und ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung.


Zitat aus dem Buch:
„Allein. Ohne Gefährten. Als würde ein Teil von uns einfach herausgeschnitten werden, während die Wunde weiterhin offen klafft und wir irgendwie funktionieren müssen.“


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Weitere Stimmen: – Booknerds by Kerstin       – Anduria Recca       – The Bookwonderland

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No Comments

  • Reply beautyandthebook26

    Huhu liebe Denise,

    ich muss ehrlich sagen, ich fand Falkenmädchen zwar gut, aber Divinitas besser.
    In Falkenmädchen lernst du den König von einer komplett anderen Seite kennen und erfährst auch, wie er zu dem wird, was er in Divinitas ist.
    Also ich würde schon sagen, dass es sich lohnt Falkenmädchen ebenfalls zu lesen 🙂

    Asukas Schreibstil ist wirklich richtig klasse 🙂

    Liebe Grüße Jenny <3

    März 2, 2018 at 8:38 pm
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