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Allgemein, Rezension

Kira Mohn: Wild like a river [Band 1]

Autor: Kira Mohn
Verlag: Kyss Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 13.10.2020
Länge: 416 Seiten
Preis: 12,99€

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-Vielen Dank an den Kyss Verlag für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur, weit ab von allen Menschen. Touristen geht sie lieber aus dem Weg, vor allem wenn sie sich so dämlich verhalten wie Jackson. Er will mit einem Freund wandern, aber die leichtsinnigen Städter bringen sich direkt am ersten Abend in eine gefährliche Situation. Haven hilft ihnen in der Annahme, dass sie anschließend abreisen. Doch stattdessen überredet Jackson sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt …


Cover:
Herbstlich, verträumt und einfach richtig schön.
Mir gefiel das Cover auf anhieb super gut.


Meine Meinung:
Meine Freude auf eine neue Geschichte von Kira Mohn war wirklich groß. Allein der Klappentext mit den Schlagwörter “ Nationalpark“, “ Kanada“, “ Wildnis“, hat mich sehr sehr neugierig gemacht.
Die ersten Kapitel habe ich regelrecht verschlungen. Ich war absolut fasziniert von Havens Leben im Nationalpark, der Landschaft, den Tieren. Kurz gesagt, der Einstieg war einfach großartig.
Besonders der Puma “ Snoops“ hat es mir unglaublich angetan. Die Bindung der beiden fand ich richtig klasse.
Dann hat sich die Geschichte aber leider in eine Richtung entwickelt die mir nicht so recht gefallen wollte.
Die Wende kam schon schleichend als sich Jackson und Haven kennengelernt haben. Doch als Haven dann beschließt ihrem Herz zu folgen und den Nationalpark zu verlassen, hat meine Begeisterung leider immer mehr nach gelassen.
Haven, die im Nationalpark weitab von Menschenmassen, Vorurteilen etc. aufgewachsen ist, wird mit einer Welt konfrontiert die sie nicht so recht versteht und in der sie nicht verstanden wird.
An vielen Stellen fand ich die Darstellung etwas übertrieben, da bei mir der Eindruck entstand als ob Haven so gar keine Ahnung von menschlichen Interaktionen oder der modernen Welt hat, als ob sie aus einer anderen Zeit kommt.
Vielleicht ticken ja die Uhren im Nationalpark anders?
Einige Verwirrungen ihrerseits konnte ich aber auf der anderen Seite recht gut verstehen und nachvollziehen.
Es war so eine Mischung aus Verständnis und Unverständnis.
An sich ist Haven ein sehr sehr liebenswerter Mensch, doch sie lässt sich auch sehr leicht verunsichern und ihr scheint in vielen Lagen irgendwie die Sozialkompetenzen zu fehlen.
Versteht mich nicht falsch, es ist okay unsicher zu sein, es ist okay schüchtern zu sein und nicht direkt mit der Tür ins Haus zu fallen. Doch bei Haven sind gerade diese Dinge sehr prägnant.
Innerhalb der Geschichte entwickelt sich auch eine Liebesgeschichte, die ich an sich wirklich süß fand, doch leider hat sich in meinen Augen auch eine gewisse Abhängigkeit entwickelt.
Haven, auf der einen Seite, verlässt sich zu stark auf Jackson.
Jackson, auf der anderen Seite, denkt er müsste den Beschützer spielen und sie vor allem übel der Welt abschirmen.
Ihr könnt euch ja denken das diese Mischung nicht besonders lange gut geht……
Wenn ihr mehr erfahren wollt, müsst ihr zum Buch greifen.

Nun aber genug mit der Kritik.
Kommen wir zum Setting und Schreibstil.
Das Setting im Nationalpark konnte mich absolut abholen. Gerade dieses spezielle und besondere Setting hat mich von Beginn an magisch angezogen. Ich mag Kanada von der Landschaft her sowieso total gerne und als ich dann diesen Klappentext gelesen hab, war es um mich geschehen.
Auch wenn nicht die ganze Geschichte im Nationalpark stattfindet, hat das Setting dort absolut mein Herz erobert.
Am Schreibstil von Kira Mohn gibt es auch nicht viel auszusetzen. Sie schreibt gefühlvoll und sie beschreibt gerade die Handlungsorte der Geschichte so bildhaft, das ich immer genau ein Bild vor Augen habe. Schon bei ihrer Leuchtturm Reihe empfand ich gerade diesen malerischen und bildhaften Schreibstil ganz großartig.


Fazit:
Es ist wirklich schwierig ein Fazit zu schreiben. Vielen an der Geschichte konnte mich zu 100% begeistern, doch leider haben mir manche Entwicklungen nicht so recht gefallen.
Jedoch konnte die Geschichte mit den Nationalpark Setting und den tollen Landschaften absolut bei mir Punkten.


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