Merit Niemeitz: Footnotes of Fairytales
Autor: Merit Niemeitz
Verlag: Lyx Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 17.08.2026
Länge: 512 Seiten
Preis: 16,90€
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-Vielen Dank an die Bloggerjury für das Rezensionsexemplar-
Hier kommt ihr zur Verlagsseite.
Klappentext:
Es war einmal in Oxford …
Die einzigen Liebesgeschichten, die für Brielle zählen, sind die in den Märchen, denen sie sich in ihrer Doktorarbeit in Oxford widmet. Sie meidet jede Ablenkung von ihrer Promotion, insbesondere Coben Bronte. Coben ist beliebt, von sich selbst überzeugt und der Doktorand, mit dem sich Brielle einen Bibliothekstisch teilt – und sonst nichts. Bis sie dringend Geld benötigt und mit Coben um die Leitung eines Seminars konkurriert. Als aus dem Wettstreit plötzlich ein unerwarteter Deal wird, lernen die beiden neue Seiten aneinander kennen und kommen sich immer näher. Doch so sehr Brielle Coben auch vertrauen will, sie weiß nur zu gut: Ein Happy End gibt es nur im Märchen. Oder?
Cover:
Das Cover ist einfach ein Traum. Ich liebe alles daran. Es wirkt märchenhaft, geheimnisvoll und bringt einfach schon den passenden Vibe für die Story mit.
Meine Meinung:
Die Geschichte rund um Brielle und die Oxford Universität hat mir richtig gut gefallen. Brielle ist der festen Überzeugung das Happy Endings nicht existieren, das sie nur in den Geschichten passieren. Als es durch verschiedene Entwicklungen dann dazu kommt das die mit ihrem größten Rivalen zusammenarbeiten muss, beginnt sich ihr Weltbild zu wandeln und ihre Ansichten geraten deutlich ins wanken.
Brielle beginnt aus ihrer eigenen kleinen verträumten Welt auszubrechen und stellt fest, dass das Leben auch außerhalb ihrer Märchenwelt schön sein kann und das es Wunder auch in der Realität gibt.
Für mich war die Story von Beginn an so ganz anders und da durch sehr besonders. Es schwang immer etwas düsteres und melancholisches mit, etwas das da war aber man nicht so ganz greifen konnte. Die Mischung auf Märchen, Literatur und dem Setting an der Oxford Universität hat mich besonders in seinen Bann gezogen.
Auch das Märchen hier nicht als Ideal hingestellt wurden, sondern wirklich so erzählt wurden, wie sie wirklich waren. Denn entgegen vieler Meinungen sind Märchen alles andere als verträumt und Sonnenscheinheiter. Man bekam von der Autorin die ungeschönten Märchen zu lesen, mit ihren weniger sonnigen und eher brutalen Seiten.
Ebenso fand ich es spannend wie immer wieder der Bezug zu den Bronte Schwestern gezogen wurde und wie auch die Autorin passende Parallelen eingebaut hat.
Wir haben ja hier eine gewisse Rivalität und Feindschaft zwischen unseren Protagonisten Brielle und Coben. Innerhalb der Geschichte entwickelt sich die Beziehung der beiden immer weiter, auch wenn es hier und da gewisse Rückschritte gibt.
Die Fortschritte überwiegen.
Coben schafft es Brielle aus ihrem Schneckenhaus zu holen und ihr Vertrauen zu gewinnen.
Die beiden liefern sich immer wieder unterhaltsame Schlagabtausche, die mich gerade zu Beginn öfter zum schmunzeln gebracht haben.
Für mich gab es eine besondere Schlüsselszene, die wirklich zeigt, das Brielle ihn in ihre Welt lässt……..ich sag nur : die Wohnung.
Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Der Schreibstil von Merit Niemeitz ist wie gewohnt sehr poetisch, emotional, einfühlsam. Und gerade gegen Ende erkennt man direkt ihren besonderen Stil wieder. Ich mag es sehr wenn man Autoren an gewissen Stilen direkt erkennen kann.
Sie schafft hier eine düstere und doch märchenhafte Atmosphäre, die mich absolut in ihren Bann ziehen konnte.
Insgesamt hat die Geschichte mich wirklich abholen können.
Es hebt sich durch die Thematik und die Umsetzung absolut von anderen Büchern des Genres ab und macht es deshalb zu etwas besonderem.
Fazit:
Cozy und gleichzeitig düster, märchenhaft aber durchaus realistisch. Wie schon gesagt, für mich was es eine wirklich besondere Geschichte in der man die Autorin absolut wiedererkannt.



