Allgemein,  Rezension

Cleo Konrad: Home Story

Autor: Cleo Konrad
Verlag: Bastei Lübbe
Datum Erstveröffentlichung: 29.06.2026
Länge: 512 Seiten
Preis: 18€

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-Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Dieser Geruch. Der heiße Wind treibt ihn ihr ins Gesicht, als wäre der Steingruberhof ein Tier, das ihr seinen Atem entgegenbläst. Ein Tier, das bereits auf neue Beute lauert …

Der Steingruberhof ist ein abgeschiedener Ort mit einer eingeschworenen Gemeinschaft, die nach ihren eigenen Regeln lebt. Als dort in einem flirrend heißen Sommer die Leiche einer Journalistin gefunden wird, fällt der Verdacht auf die Hofbewohner. Die junge Anwältin Eva soll ihnen helfen, denn als Tochter der charismatischen Gründerin hat sie früher selbst in der Kommune gelebt. Nach dreizehn Jahren kehrt sie zurück. Doch der Ort, der einst ihre Heimat war, erscheint ihr nun fremd. Was verheimlichen ihr die Menschen, die sie so gut zu kennen glaubte? Auf der Suche nach Antworten stößt Eva auf eine Mauer des Schweigens. Und je näher sie der Wahrheit kommt, desto klarer wird ihr: Dieser Hof verbirgt mehr als ein Geheimnis – und einen Mörder, der bereit ist, für seines zu töten …


Cover:
Das Cover ist einfach genial. Ich liebe die Farben und die Stimmung die allein das Cover erzeugt.


Meine Meinung:
„Home Story“ ist mein drittes Buch der Autorin und ich war irre gespannt. Die bisherigen Bücher haben mir alle total gut gefallen und mich sehr fesseln können.

Der Einstieg in die Geschichte war erst etwas verwirrend, was aber denke normal ist, denn wir lernen hier super viele Charaktere kennen. Die Kapitel sind aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was schon mal hilft einzelne Charaktere besser kennen und verstehen zu lernen.
Doch die Verwirrung war definitiv erstmal vorhanden. Aber ich konnte damit gut leben.
Umso mehr Kapitel ich gelesen hab umso mehr konnte ich die Bewohner des Steingruberhofes auseinander halten, jedoch muss ich gestehen, hier und da musste ich zum Anfang blättern um zu gucken wer jetzt nochmal wer war und wer mit wem verwandt. Aber dafür ist so eine Charakterauflistung ja da, sie möchte genutzt werden.
Ich würde einfach mal behaupten das die ersten knapp 200 Seiten Story-Aufbau waren. Man hat den Grund-Plot bekommen und alles kam langsam in Gang.
Zwischendrin war es leicht langatmig, aber nicht langweilig. Ich war glaube etwas zu ungeduldig und wollte einfach MEHR.
Und dann kam der Wendepunkt, und ich bekam definitiv MEHR!
Durch die letzten 200 Seiten bin ich nur geflogen. Es war mit einem mal so unglaublich spannend und man war dem Mörder gefühlt auf der Spur.
Aber Cleo Konrad, wäre nicht Cleo Konrad wenn sie es einem leicht machen würde.
Zwischendrin dachte ich „so ich weiß genau wer der Mörder ist“ und BOOM ist etwas völlig unvorhergesehnes passiert, was einfach alles über den Haufen geworfen hat und ich stand wieder bei Null.
Doch genau das ist es was ich an dem Stil von Cleo Konrad so liebe, man weiß nie, wirklich nie woran man ist und genau das unterhält mich so gut.
Ihr Stil Geschichten zu erzählen, aufzubauen und alles wieder über den Haufen zu werfen ist einfach großartig.
Am Ende hat ein Plot Twist den nächsten gejagt und ich musste mir eingestehen, das ich doch so gar keine Ahnung hatte wer der Mörder ist. Und noch erschreckender war die Tatsache, dass diese Hof Gemeinschaft mehr Dreck am stecken hatte als ich mir jemals hätte vorstellen können.
STORY TELLING- ON POINT!!!!!!


Fazit:
Unfassbar gutes Story-Telling, eine Spannung die sich selbst übertrifft und Charaktere die absolut besonders sind.
HAMMER!


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