Liz Tomforde: In her own League
Autor: Liz Tomforde
Verlag: Blanvalet Verlag
Datum Erstveröffentlichung:
Länge: 544 Seiten
Preis: 16€
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-Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar-
Hier kommt ihr zur Verlagsseite.
Klappentext:
Er ist es gewohnt, der Boss zu sein. Aber sie spielt in einer anderen Liga …
Als erste weibliche Teambesitzerin einer Profi-Baseballmannschaft darf Reese Remington sich keine Fehler erlauben. Die Öffentlichkeit – vor allem ihre männliche Konkurrenz – beäugt sie ohnehin schon kritisch. Auch Cheftrainer Emmett Montgomery ist nicht begeistert von der Neubesetzung. Er hat das Team jahrelang auf seine Weise geführt. Doch auf langen Busfahrten, in Hotelbars und im Schein des Flutlichts weichen die anfänglichen Machtkämpfe der beiden bald tiefen, vielsagenden Blicken. Es knistert heftig – und plötzlich steht viel mehr auf dem Spiel als eine perfekte Saison …
Cover:
Nun ja, es ist jetzt nicht hässlich, aber meinen Geschmack trifft es leider nicht so sehr. Da fand ich die Cover der Original Reihe um Längen schöner. Auch das man hier eine andere Schriftart für das Cover gewählt hat finde ich eher ungünstig.
Meine Meinung:
Ich bin ja ein großer Fan der Reihe und generell von der Autorin. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut einen weiteren Band im „Windy City“ Universum zu bekommen.
Wo große Vorfreude ist, da sind meist die großen Erwartungen nicht weit. Auch bei mir nicht. Denn ich hatte so einige Erwartungen.
Vorab, die Autorin hat mich nicht enttäuscht. Meine Erwartungen wurden absolut erfüllt, wenn nicht sogar noch einen Hauch übertroffen.
Man kennt es ja, eine Frau die in einem Männer Job ihren „Mann“ stehen muss. Reese muss so einiges an Erwartungen erfüllen und an sie werden weitaus höhere Ansprüche gestellt als an andere. Denn sie hat geschafft, was vor ihr noch keine andere Frau geschafft hat.
Sie ist die Teambesitzerin einer Profi-Baseballmannschaft.
Und da mit ihrer neuen Position ja nicht schon genug auf sie einprasselt, nein, sie muss sich auch noch mit der Meinung der Öffentlichkeit und deren Ansprüchen auseinandersetzen.
Reese ist sehr gut in den was sie tut, sie hat den nötigen Biss, das Fachwissen und vor allem ein Gespür für ihre Mitmenschen. Auch wenn man das mit dem Gespür nicht immer direkt so mitbekommt. Denn sie ist kein Fan davon im Rampenlicht zu stehen, sie brüstet sich nicht mit ihrem Wissen und ihren guten Taten.
Ich fand es beeindruckend, wie gut die Autorin das alles zu Papier gebracht hat. Ich konnte mich gut in Reese hineinversetzen und hab mich in vielen Situationen stellvertretend für sie aufgeregt.
Denn meine Güte, manche Menschen scheinen ja die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben, oder zumindest denken sie das.
Reese hat in ihrem Team eine Art Beirat, welche sie zu Rate ziehen kann und man sollte ja meinen das dieser Beirat auch dazu da ist sie zu unterstützen. Leider besteht dieser aus lauter älteren Herrschaften, die Reese alle von oben herab behandeln wie ein kleines Kind. Furchtbar. Einfach ganz furchtbar.
Man sollte doch um Himmelswillen zusammen halten und sich nicht gegenseitig Steine in den Weg legen, oder seh ich das falsch?.
Nun ja, Reese hat Geduld, eine Menge, wofür ich sie ebenfalls bewundere.
Lange Rede, kurzer Sinn, Reese hat es verdammt nochmal drauf.
Kommen wir nun zu Emmet, dem Coach des Teams. Er ist eigentlich eher ein grummeliger Typ, der nicht viel auf die Meinung anderer gibt, aber ein verdammt großes Herz hat und absolut keinen Spaß versteht wenn es um seine Familie geht.
Ihn haben wir ja bereits in der Windy City Reihe als Dad von Miller kennengelernt und bereits da ist deutlich geworden, hinter der grummeligen Fassade steckt viel mehr.
Und genau das dürfen wir jetzt kennenlernen.
Reese und Emmet machen sich das Leben nicht leicht, denn beide sind sturköpfe und geben ungerne nach. Doch im Laufe der Geschichte lernen die beiden vieles aneinander schätzen und lernen sich besser kennen und vertrauen.
Beide werden für den anderen eine Stütze und ein Ort der Ruhe.
Ich mochte die Entwicklung der Beziehung der beiden sehr. Es hat spaß gemacht den Wandel mitzuerleben und wie sich langsam Gefühle entwickelt haben.
Großer Bonus, er kommt zu einem Wiederstehen mit Miller, Kai, Kennedy und Isaiah. Hab ich sehr doll gefeiert. Noch genialer wäre es gewesen die gesamte Truppe nochmal erleben zu können, aber so war es auch toll.
Die Story hat in meinen Augen viele gute Werte vermittelt, mich sehr unterhalten und mein Herz berührt. Die Autorin hat wie ich finde auch den Zahn der Zeit getroffen, denn sind wir mal ehrlich, auch wenn keiner es mehr hören möchte, Frauen in Männerjobs haben es einfach nicht leicht, und so sollte es einfach nicht sein.
Ist nur meine bescheidene Meinung. Ich mein, wir leben in einer Zeit wo doch jeder das machen sollte was er möchte ohne dafür an den Pranger gestellt zu werden oder?
Fazit:
Ein wirklich schöner Abschluss. Es war humorvoll, emotional und hat mich von Anfang bis ende sehr gut unterhalten können.



