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Allgemein, Rezension

Nica Stevens: Road Princess

Autor: Nica Stevens
Verlag: Carlsen Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 28.01.2021
Länge: 432 Seiten
Preis: 14€

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-Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Tara und Jay leben in derselben Stadt und trotzdem in unterschiedlichen Welten. Sie ist die Tochter des Bürgermeisters von Boston, er gehört den Road Kings an, einer berüchtigten Motorradgang. Von klein auf wurde den beiden eingebläut, sich voneinander fernzuhalten. Als sich ihre Wege auf dem College kreuzen, spürt Tara eine Anziehung, der sie nicht widerstehen kann. Sie will Jay kennenlernen, ihm nahe sein. Doch dann findet sie heraus, was damals zwischen ihren Familien vorgefallen ist. Ihr wird klar, warum Jay sie auf Abstand hält – und weshalb ihr Vater den Kontakt zu ihm niemals dulden wird …


Cover:
Das Cover hält absolut was es verspricht. Eine romantische Story, Biker und viel viel Spannung und Drama.
Meinen persönlichen Geschmack trifft das Cover jedoch nicht zu 100%.


Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir an sich recht gut und schnell. Dennoch war ich immer wieder etwas verwirrt von einigen Familienbeziehungen, wer zu wem gehört und allgemein die vielen Nebencharaktere auseinander zu halten.
Als ich dann aber einmal den Durchblick hatte, konnte ich mich nochmal mehr auf die Geschichte einlassen.
Im Prinzip treffen wir hier auf ein bekanntes Setting, bekannt in dem Sinne das es um eine Gang geht und ein „reiches“ Mädchen und die beiden sich verlieben.
An sich ist daran nicht viel neues und soviel geht ja auch schon aus dem Klappentext hervor, also nehme ich an der Stelle nicht großartig etwas vorweg.
Was ich jedoch spannend fand, war der Weg zur Wahrheit.
Denn innerhalb der Geschichte stellt sich heraus, das sowohl die Roadkings als auch die Familie Owens eine gemeinsame Vergangenheit haben….doch niemand spricht darüber, es wird quasi todgeschwiegen.
Dennoch herrscht ein hass zwischen den beiden Parteien der durchweg spürbar und sehr offensichtlich ist.
Nun rücken Tara und Jay in den Fokus, beide fühlen sich zueinander hingezogen, doch sie werden durch die Vorgeschichte ihrer Familie von einander getrennt.
Aber was steckt wirklich hinter alle dem?
Wer spielt nicht mit offen Karten?
Ich habe immer wieder mit gerätselt und versucht hinter das große Geheimnis zu kommen.
Die Story hatte eine absolute Sogwirkung und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Tara ist weder das verwöhnte reiche Mädchen das ich erwartet habe, genau wie Jay nicht der ist für den ich ihn gehalten habe.
Beide Charaktere haben mich also sehr von sich überrascht.
Die Entwicklung der beiden innerhalb der Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Jay bringt Tara dazu mehr sie selbst zu sein, an sich selbst zu glauben und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.
Tara hingegen erdet Jay auf eine Weise die ich nicht wirklich in Worte fassen kann. Sie bringt in dazu Dinge zu überdenken, nicht vorschnell zu handeln und auch mal Hilfe anzunehmen.
Beide ergänzen sich wirklich toll.
Was mich wirklich schockiert hat ist die halbe Familie von Tara, also ihr Vater, Großvater und die Mutter. Also bei den dreien kam ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus, ich hatte quasi ein Schleudertrauma nach beenden der Geschichte.
Also die drei haben teils das Fass zum überlaufen gebracht.
Angefangen mit Bevormundungen, Verboten in Sachen Umgang mit anderen…..und das alles so hinterlistig und fies das ich wirklich die Krise bekommen habe.
Eine Stelle ist mir noch sehr deutlich im Kopf……..Tara und ihre Mutter kommen nach Hause, aber anstatt das ihre Mutter mit ihr über die vorhandene Problematik spricht, hat diese nichts besseres zu tun als ihre eigene Tochter beim Vater in die Pfanne zu hauen….
Ich mein? Hallo??? Wer macht sowas?
Also die Eltern und der Großvater waren mit wirklich ein Dorn im Auge.

Obwohl die Thematik der Story an sich nichts neues ist, konnte sie mich trotzdem begeistern.
Nica Stevens Schreibstil ist einnehmend, spannend, humorvoll und fesselt einen an die Seiten. Sie hat außerdem ein tolles Händchen für interessante Charaktere, die auf den ersten Blick in eine Schublade passen, aber dann irgendwie doch nicht.
Wirklich toll.


Fazit:
Mich konnte die Geschichte wirklich in ihren Bann ziehen und sehr gut unterhalten.
Die Geschichte von Tara und Jay ist sehr spannend, dynamisch und voller Geheimnisse. Ich hatte viele tolle Lese-Stunden und kann das Buch nur weiter empfehlen.


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