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Allgemein, Rezension

Liza Grimm: Talus- Die Hexen von Edinburgh

Autor: Liza Grimm
Verlag: Droemer Knaur
Datum Erstveröffentlichung: 01.10.2020
Länge: 352 Seiten
Preis: 12,99€


Klappentext:
Eine skeptische Studentin, die plötzlich einem echten Geist gegenübersteht.
Ein begabter Tarotleger, der sich vor der Zukunft fürchtet.
Eine junge Hexe, die ihre Begabung verflucht.
Ein stolzer Wasserhexer, der die Wahrheit sucht.

Sie alle haben einen Herzenswunsch – und als das sagenumwobenene Artefakt Talus auftaucht, scheint die Erfüllung ihrer größten Träume zum Greifen nah. Aber ein so mächtiger Gegenstand ruft auch böse Mächte auf den Plan. Und je näher sie Talus kommen, desto dunkler werden die Geheimnisse, die das Artefakt enthüllt.


Cover:
Es ist unglaublich schön. Mich hat es auf den ersten Blick angesprochen und ich wollte unbedingt wissen, was es mit diesem Würfel auf sich hat.


Meine Meinung:
Ich hatte sehr große Erwartungen an “ Talus“ und habe mich unglaublich auf die Geschichte gefreut. Ebenso war ich total hin und weg von der Wahl des Settings, Edinburgh bietet mit seinen Mythen und Sagen sehr viel Potential für eine großartige Urban Fantasy Geschichte.
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir ohne große Schwierigkeiten, dennoch brauchte ich viel Zeit um richtig in die Geschichte reinzukommen.
Wie schon im Klappentext erwähnt, wird hier die Geschichte von 4 jungen Menschen erzählt, und somit wird die Geschichte auch aus 4 unterschiedlichen Perspektiven erzählt.
Zu Beginn war dies für mich recht verwirrend, da man ja erstmal jeden kennenlernen musste.
Nun ja, das auseinander halten der Charaktere gelang mir gut, aber mir hat leider die Tiefe der Charaktere gefehlt. Mir fehlte das Gefühl für die einzelnen Charaktere und so richtig identifizieren konnte ich mich leider auch mit keinem.
Die Charaktere wurden gut vorgestellt, aber es kratzte alles zu sehr an der Oberfläche. Ich hätte mir da mehr gewünscht.
Wenn man bedenkt, das die Geschichte nur rund 350 Seiten hat, 4 Charaktere im Fokus stehen plus die laufende Handlung rund um den geheimnisvollen Würfel ´Talus´, dann bleibt da leider nicht viel Raum für die Tiefe der Charaktere.
Aber mir haben auch ziemlich viele Infos zur eigentlichen Geschichte gefehlt, um ganz ehrlich zu sein.
Man wird als Leser in die Geschichte geworfen, alle sind auf der Suche nach Talus um ihren Wunsch erfüllt zu bekommen…..man erfährt zwar wo in etwa Talus herkommt und was er kann, aber auch hier fühlte es sich für mich alles leider recht oberflächlich an.
Die Autorin hat viele Ideen innerhalb der Geschichte aufgegriffen, aber meiner Meinung nach ist dabei viel verloren gegangen. Zu viele unterschiedliche Dinge rückten in den Fokus, sodass es für mich insgesamt einfach zu oberflächlich geblieben ist.
Was ist jedoch ziemlich cool fand, war das Setting in Edinburgh. Das war wirklich toll. Es wurde gut beschrieben und auch die Mythen und Geistergeschichten rund um Schottland kamen nicht zu kurz.


Fazit:
Hmm. Ich bin selbst ganz unzufrieden, das mir die Geschichte im Endeffekt nicht so gut gefallen hat. Ich hatte mich wirklich sehr auf das Buch gefreut und vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Die Geschichte konnte mit diesen Erwartungen auf jeden fall nicht mithalten.


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