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Allgemein, Rezension

Morgan Matson: Save the date

Autor: Morgan Matson
Verlag: CBT Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 13.04.2020
Länge: 576 Seiten
Preis: 10€


Klappentext:
Eine Hochzeit, die Liebe und andere Katastrophen

Charlies große Schwester heiratet. Charlie kann es kaum erwarten, dass alle ihre Geschwister noch einmal wie früher unter einem Dach versammelt sind, bevor die Eltern das Haus verkaufen. Noch ein unbeschwertes, fröhliches letztes Wochenende mit der Familie! Die Entscheidung für ein College, das Wiedersehen mit ihrem Kindheitsschwarm Jesse Foster – das alles kann warten. Jetzt zählt für Charlie nur, dass das Wochenende perfekt wird. Doch das Wochenende steuert eher auf ein vollkommenes Desaster zu …


Cover:
Tolle Farb und Motivwahl. Es passt absolut zur Geschichte und wirkt zu dem auch irgendwie sommerlich oder?


Meine Meinung:
Ich habe mich wirklich doll auf eine neue Geschichte von Morgan Matson gefreut. Ihre Storys sind immer sehr locker, lustig und zum Großteil handelt es sich um sommerliche Settings.
In “ Save the date“ dreht sich alles um die Großfamilie Grant. Nach außen geben sie ein perfektes Bild ab, doch eigentlich ist die Familie ziemlich chaotisch und schlägt sich mit eigenen Problemen herum.
Im Klappentext wird ja schon verraten das die Grants ihr Haus verkaufen und Linnie, also Charlys große Schwester heiraten wird.
An besagtem Hochzeits-Wochenende, wo alles absolut PERFEKT werden soll, geht alles schief.
Wirklich alles.
Dennoch verliert die Geschichte zu keinem Moment ihren Charme, es bleibt lustig, und selbst die größte Katastrophe wird irgendwann zum Running-Gag.
Mich konnte besonders das tolle Verhältnis zwischen den Grant Geschwistern begeistern, auch wenn es hier und da mal kriselt, aber auch das ist ja eigentlich normal.
Welche Familie versteht sich schon immer gut? Es darf auch mal knallen. Genauso wie Sachen mal schief gehen dürfen.

Morgan Matson hat den vielen Charakteren ein eigenes Gesicht gegeben, sodass man sie gut auseinander halten konnte. Jeder wurde authentisch gestaltet, mit seinen Stärken und Schwächen.
Zudem fand ich das gewählte Setting in der Kleinstadt toll und die sehr unterhaltsamen Streitereien mit dem Nachbarn Don.
Die Autorin hat mich mit der Story gut unterhalten können, hier und da haben sich die Kapitel etwas in die Länge gezogen und insgesamt fand ich das Buch auch etwas zu lang.
Knapp 570 Seiten waren für den Plot einfach zuviele, zumindest war das mein persönlicher Eindruck.


Fazit:
Eine unterhaltsame Geschichte über die Katastrophen in einer Großfamilie, aber auch über den Zusammenhalt.
Muss man es lesen? Ich denke nicht, aber für zwischendurch ist es sehr schön zum abschalten.


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