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Allgemein, Rezension

J. A. Redmerski: In the Company of Killers- Killing Sarai

Autor: J. A. Redmerski
Verlag: Festa Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 22.10.2019
Länge: 400 Seiten
Preis: 14,99€

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-Vielen Dank an den Festa Verlag für das Rezensionexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Mit 14 wurde sie verkauft an einen Drogenhändler, und das von der eigenen Mutter. Geschändet, misshandelt und erniedrigt, hat Sarai schon lange jede Hoffnung aufgegeben, ihrem Gefängnis zu entkommen. Bis eines Tages der Amerikaner Victor das Grundstück betritt …
Victor ist ein kaltblütiger Mörder, der wie Sarai seit seiner Kindheit einzig Tod und Gewalt kennt. Er soll bloß einen weiteren Job erledigen, aber Sarai sieht in Victor die Chance, endlich zu entkommen.
Allerdings laufen die Dinge nicht wie geplant. Befreit von einem gefährlichen Mann, gerät Sarai in die Hände eines anderen. Und die Macht, die sie unbewusst über Victor hat, könnte letztendlich das sein, was sie töten wird.


Cover:
Das Cover gefällt mir an sich wirklich gut und es hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht.


Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir relativ schnell und mühelos. Dies lag zum Großteil an den dynamischen und tollen Schreibstil der Autorin. Sie hat ein gutes Gespür dafür, schnell Spannung entstehen zu lassen und schafft es auch diese über eine lange Zeit aufrecht zu erhalten. Bei “ Killing Sarai“ handelt es sich um einen Dark Romance Roman, wobei ich finde das hier der Fokus weniger auf dem Romance Aspekt liegt.
Natürlich kommt es hier und da zu knisternden Momenten, aber weitaus weniger als ich es erwartet habe.
Meist geht es um Auftragsmorde und die düstere Romantik bleibt auf der Strecke.
Jedoch fand ich das gar nicht mal so schlecht.
Durch die besagten Auftragsmorde und die damit einhergehende Spannung entwickelte die Geschichte sich für mich  zu einem Page-Turner. Zudem wurde die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt. nämlich von Sarai und Victor, was der Spannung nochmal einen Kick versetzt hat.
Das Schicksal von Sarai hat mich wirklich kalt erwischt, sie hat in so jungen Jahren schon unglaublich viel Gewalt und Missbrauch erfahren, was ich sehr erschreckend fand.
Umso stärker hat es sie jedoch gemacht, sie gibt einfach nicht auf, kämpft für ihre Freiheit und lässt nichts unversucht.
Natürlich hat sie durch die vielen Jahre in Gefangenschaft einen leichten Knacks erhalten, was durchaus glaubwürdig erschien und von der Autorin gut beschrieben wurde.
Die Geschichte war einfach super spannend, detailliert beschrieben und an den passenden Stellen schockierend verfasst.
Auch wenn es anders kam als gedacht, wurde ich nicht enttäuscht, im Gegenteil sogar.
Besonders angetan war ich von den Kapiteln von Victor. Ich fand es irre spannend in seinen Kopf schauen zu können. Wie er so denkt, in welchen Dimensionen und wie seine Gedanken über Sarai sind.
Denn nach außen hin gibt es sich anders, als es in seinem inneren aussieht. Gerade seine Wandlung innerhalb der Geschichte war wirklich super. Er und Sarai haben in meinen Augen ein ziemlich gutes Team abgegeben auch wenn die beiden gefühlt von einer in die nächste Katastrophe geschliddert sind.

Insgesamt muss ich sagen, das obwohl die Geschichte anders war als erwartet / erhofft, konnten mich gerade der Schreibstil und die Gestaltung der Charaktere ganz besonders begeistern.
Ich war von der Dynamik zwischen Sarai und Victor wirklich gefesselt und die stetige Spannung der Geschichte hat dann ihr übriges getan. Auch der Umgang mit der ganzen Thematik ist der Autorin in meinen Augen ziemlich gut gelungen.


Fazit:
Dark Romance? Joa, ein wenig. Trotzdem hat mich die Geschichte von Anfang bis Ende fesseln können.
Es war stets spannend und unterhaltsam und hat definitiv Lust auf mehr gemacht.


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