Follow:
Allgemein, Rezension

Julie Kagawa: Im Schatten des Fuchses

Autor: Julie Kagawa
Verlag: Heyne fliegt
Datum Erstveröffentlichung: 23.09.2019
Länge: 480 Seiten
Preis: 17€

**Werbung**
-Ein großes Dankeschön an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Ein gefährliches Vermächtnis, ein tapferes Mädchen und eine abenteuerliche Reise

Die junge Yumeko ist eine Gestaltwandlerin – halb Mensch, halb Füchsin. Im Kloster der Stillen Winde lernt sie unter der liebevollen Anleitung von Mönchen, ihre Gabe zu kontrollieren. Doch eines Nachts greifen mörderische Dämonen die Tempelanlage an und setzen sie in Brand. Yumeko gelingt es als Einziger zu fliehen, mit einem letzten Vermächtnis der Mönche in der Tasche: einer geheimnisvollen Pergamentrolle, die sie in einem Tempel in Sicherheit bringen soll. Darauf befindet sich der Teil einer uralten Beschwörung, die so gefährlich ist, dass sie einst in drei Teile zerrissen und an verschiedenen Orten aufbewahrt wurde. Unterwegs trifft Yumeko den Samurai Tatsumi, der auf der Suche nach eben jener Pergamentrolle ist. Gemeinsam setzen sie ihren Weg fort. Tatsumi weiß nicht, dass Yumeko hat, wonach er sucht. Yumeko weiß nicht, dass Tatsumi ein Geheimnis hütet, das sie beide umbringen könnte. Und beide ahnen nicht, dass sie sich niemals ineinander verlieben dürfen.


Cover:
Das Cover passt von der Motiv- Auswahl eigentlich gut zur Geschichte, trifft jedoch meinen persönlich Geschmack überhaupt nicht.


Meine Meinung:
Da ich bereits einige Bücher der Autorin gelesen habe, war ich nun umso gespannter auf ein neues Abenteuer von ihr.
Ich hatte einige Erwartungen und Hoffnungen für die Geschichte, die sich jedoch im Laufe gar nicht erfüllt haben.
Bis zum Ende hin kam ich einfach nicht in die Geschichte rein und mir fehlte absolut der Bezug zu den Charakteren.
Hinzu kam, das mich die japanischen Ausdrücke komplett verwirrt und immer wieder im Lesefluss gestört haben. Zwar gab es am Ende ein Glossar mit Erklärungen, aber das ständige hin und her blättern war schon irgendwie lästig.
An sich fand ich es toll mehr über die Mythologie und die verschiedenen Wesen zu erfahren und diese kennen zu lernen, doch irgendwie hat es mir sonst an Spannung gefehlt. Leider empfand ich die Geschichte als durchweg fade und kaum Spannend.
Auch das Yumeko ein Gestaltwandler ist, kam bis auf die ersten Kapitel kaum zur Sprache. Es war als ob dies irgendwann überhaupt keinen Platz mehr in der Geschichte hat. Dies fand ich etwas traurig, da ich mich gerade nach lesen des Klappentextes so sehr auf die Magie der Fuchsgeister gefreut habe.
Yumeko fand ich als Charakter ganz passabel, außer das sie für mich bis zum Ende blass blieb. Man erfuhr zwar hier und da etwas über sie, aber alles blieb recht oberflächlich.
Sie erschien mir während der ganzen Reise unglaublich naiv und leichtgläubig, da sie jeden eingesammelt und mit auf die geheime Mission genommen hat.
Und diese Mission ist eigentlich unglaublich wichtig und großer Bedeutung, wo ich mich gefragt hab, ……was macht das Mädel da? Schleppt jeden mit ohne nachzudenken?
Vieles erschien mir sehr unglaubhaft und wenig nachvollziehbar.
Tatsumi hingegen fand ich umso interessanter. Er war es der die Geschichte zumindest an einigen Stellen spannend und interessant für mich gestaltet hat. Das er Mitglied eines Clans ist und der Träger einen verfluchten Schwertes fand ich super interessant.

Der Schreibstil von Julie Kagawa war an sich okay, aber dabei blieb es auch. Es war wie schon gesagt, für mich wenig spannend und innovativ. Auch die Dynamik zwischen den Charakteren hätte besser und stimmiger sein können. Das die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde war für mich die Rettung, da ich mich wirklich immer auf die Kapitel von Tatsumi gefreut habe.
Zum Schluss fühlte es sich wie ein Gruppenausflug für die Wildnis an, wo man hier und da von Dämonen angegriffen wurde.
Für mich war die Geschichte insgesamt eher ernüchternd und mehr langweilig und verwirrend als unterhaltsam und aufregend.


Fazit:
Mein Fazit fällt eher ernüchternd aus, da es mir einfach nicht gefallen hat. Ich fand den Verlauf langweilig, die Charaktere zu oberflächlich und die Tatsache das Yumeko ein Gestaltwandler ist kam für mich zu wenig zum Vorschein. Einzig Tatsumi hat Pluspunkte bei mir sammeln können.


Share on
Previous Post Next Post

You may also like

No Comments

Leave a Reply

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich stimme zu .