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Allgemein, Rezension

Kira Licht: Das zweite Buch der Götter- Staub und Flammen [Band 2]

Autor: Kira Licht
Verlag: One Verlag, Bastei Lübbe
Datum Erstveröffentlichung: 30.08.2019
Länge: 624
Preis: 17€

[Achtung, kann Spoiler enthalten, da es sich um einen Folgeband handelt]


Klappentext:
Livias Welt steht Kopf: Seit sie in den Katakomben von Paris den geheimnisvollen Maél getroffen hat, ist in ihrem Leben nichts mehr wie zuvor. Er offenbart ihr nicht nur, dass die griechischen Gottheiten mitten unter den Menschen leben, sondern hat ihr ganz nebenbei auch noch ordentlich den Kopf verdreht. Als Maél eines Vebrechens angeklagt und im Olymp eingekerkert wird, zögert Livia nicht lange. Sie wird Maéls Unschuld beweisen. Ausgerechnet Maéls Halbbruder Enko scheint der Einzige zu sein, der ihr helfen kann. Zusammen machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Nicht nur Maél ist in Gefahr, sondern die gesamte Menschheit …


Cover:
Auch das Cover des zweiten Bandes ist einfach nur wunderschön. Es wirkt sehr geheimnisvoll und passt super gut zur Geschichte.


Meine Meinung:
Der Einstieg gelang mir recht mühelos, da der Übergang von Band eins zu zwei schier nahtlos von statten geht.
Kira Licht besticht erneut durch ihren lockeren Schreibstil, der dabei noch spannend, dynamisch, emotional und humorvoll gestaltet ist. Sie hat mich von Kapitel eins an abgeholt und nur an wenigen Stellen verloren.
Ich hatte einige Erwartungen an die Geschichte die zum Teil erfüllt wurden und zum Teil auch nicht. Aber so ist das ja meist mit Erwartungen.
Zum Ende von Band eins hatte ich bestimmte Vorstellungen wie die Geschichte ihren Lauf nehmen könnte, hätte aber niemals dem Ausgang gerechnet.
Einerseits sind Überraschungen und unvorhergesehenes super, da es ist nicht langweilig wird, aber hier hat es mich an manchen Stellen tatsächlich gestört in welche Richtung sich alles entwickelt hat.
Zwischendurch war es mir einfach zuviel, es geschah vieles und wirkte für mich sehr durcheinander. Anderseits passte es aber wiederum gut zusammen. Also nichts wirkte wie aus der Luft gegriffen, aber dennoch ging durch das Durcheinander für mich einiges an Charme der Geschichte verloren.
Ich hatte eigentlich erwartet, dass die Liebesgeschichte zwischen Livia und Mael einen weitaus größeren Raum der Geschichte beanspruchen wird, als es im Endeffekt war.
Es gab viel drum herum, einiges an Action, was auch total klasse beschrieben war, dennoch hat mir der Aspekt der Liebesgeschichte gefehlt. Zwar kam diese auch vor, aber weitaus weniger als ich gehofft habe.
Naja, man kann ja auch nicht alles haben.
Im ersten Band fand ich die Clique rund um Livia, also ihre Freundinnen Jemma und Gigi ja schon toll, und im zweiten Band hebt Kira diese Freundschaft nochmal auf eine neue Ebene, was mir sehr gefallen hat. Die drei treten mehr gemeinsam auf und man erhält einen tollen Eindruck wie tief die Freundschaft der drei reicht.
Wie schon erwähnt, mangelt es der Geschichte weder an Action noch an Spannung, doch einige Kapitel, gerade in der Mitte der Geschichte haben sich ein wenig gezogen.
Vielleicht lag es teils an der Länge der Kapitel, denn diese waren teils wirklich sehr sehr lang.

Insgesamt fällt mein Fazit eher zwiegespalten aus. Einerseits gab es sehr viele tolle Aspekte in der Geschichte, andererseits aber auch Entwicklungen die mir eher nicht so zugesagt haben.
Ehrlicherweise muss ich aber auch gestehen, dass mir Band eins deutlich besser gefallen hat und mich mehr begeistern und mitreißen konnte. Was natürlich nicht heißen soll, das Band zwei schlecht war.
“ Staub und Flammen“ erschien mir von der Struktur und dem Gesamtaufbau um einiges Komplexer, da dort viele Handlungsstränge zusammenlaufen, was ja an sich nicht verkehrt ist. Doch eben in diesem Komplexen Konstrukt ist die Leichtigkeit, welche in Band eins vorhanden war, irgendwie verloren gegangen.


Fazit:
Wie ihr schon merkt, ich bin sehr geteilter Meinung was den Abschluss der Dilogie angeht. Vieles hat mir gefallen, einiges aber auch nicht.
Aber alles in allem war gerade die Geschichte unterhaltsam. Was die ganze Geschichte für mich gerettet hat, waren die letzten 100 Seiten. Da war wieder der Charme, den ich so sehr vermisst habe, vorhanden und ich war schlichtweg begeistert.


Zitat aus dem Buch:
„Ich glaube, er macht einfach das Unmögliche möglich.“


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