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Allgemein, Rezension

Sabine Schulter: A Kingdom darkens [Band 1]

Autor: Sabine Schulter
Verlag: Impress Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 29.11.2021
Länge: 420 Seiten
Preis: TB: 13,99€ , Ebook: 3,99€

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-Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Den Menschen, der das eigene Leben am meisten prägt, nennen die Dämonen >Schicksal<. Jeder besitzt eines.
Doch Gray, dem Kronprinzen der Dämonen, wird prophezeit, dass sein Schicksal nicht nur sein eigenes Leben verändern wird – sondern die ganze Welt … Für die Bardin Lana gibt es nichts Schöneres, als die Bewohner von Ignis Fatuus mit ihrer Liebe zur Musik zu verzaubern. Doch als ihre Heimat von dunklen Mächten angegriffen wird, offenbart sich, dass die junge Frau über eine noch weitaus mächtigere und gefährlichere Gabe verfügt. Eine Kraft, die sie mitten hinein zieht in den Krieg der Menschen, Elben und Dämonen.


Cover:
Das Cover macht neugierig, wirkt mystisch und passt sehr gut zur Geschichte.


Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt direkt mit einem riesen Knall. Sofort ist man mitten im Geschehen, was mich zunächst etwas verwirrt hat. Ich musste mich erstmal in der Welt zurechtfinden, und vor allem die Charaktere kennen und auseinander halten können. Dies hat einige Kapitel gedauert, war dann aber kein Problem mehr.
Man wird als Leser in eine laufende Geschichte geworfen, weshalb zu Beginn einiges etwas wirr war. Zwar wurde alles nach und nach aufgeklärt und ergab Sinn, jedoch war der Anfang wie gesagt ein klein wenig irritierend.
Die rasante Geschwindigkeit der Story, gerade in der ersten Hälfte, war mir ehrlich gesagt etwas zu rasant. Vieles ist für mich da auf der Strecke geblieben. Wie beispielsweise die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten Lana und Gray.
Beide kannten sich nicht, begegneten sich durch einen Zufall und schon haben sie einen Umgang miteinander gepflegt als ob sie sich schon ewig kennen.
Von Grays Seite aus, machte dies für mich auch Sinn, jedoch empfand ich Lana in einigen Situationen als zu leichtgläubig und naiv. Da hätte ich mir von ihrer Seite aus tatsächlich mehr erhofft, ein wenig Skepsis und weniger blindes Vertrauen. Ich meine, es herrscht scheinbar Krieg und sie wird verfolgt und vertraut dann dem erstbesten der um die Ecke kommt? Nun ja, ist zumindest meine Meinung.
Was ich richtig cool fand, war Lanas Gabe. Sie gehört dem Volk der Ignis an, die ihre persönlichen Irrlichter besitzen und diese auch rufen und mit ihnen kommunizieren können. Großartige Idee und toll umgesetzt.
Auch das Setting in der Welt von Mederia wurde von der Autorin sehr bildhaft beschrieben, sodass ich ein gutes Bild vor Augen hatte.
Die Geschichte bietet neben dem fantastischen Setting auch viele magische Wesen, spannende Entwicklungen, Kämpfe, Intrigen und natürlich eine Lovestory.
Vieles an der Geschichte konnte mich begeistern, einiges hat mir dann aber doch nicht so arg gefallen, wie z.B. Lanas Naivität, oder die rasanten Entwicklungen zu Beginn. Auch im Verlauf fühlte sich einiges was da so passiert ist etwas wirr an. Irgendwas hat mir einfach gefehlt, der Funke, das gewisse etwas. Ich hätte mir mehr an Entwicklung zwischen Lana und Gray gewünscht, mehr Tiefe, mehr Emotionen, doch leider blieb dies weitestgehend aus.
Die Geschichte hat definitiv Potential, hat mich aber leider nicht so gefesselt wie ich es mir gewünscht/ erhofft habe.
Auch das Ende war eher gediegen, sodass ich nun nicht den unbändigen Drang verspüre weiter lesen zu müssen.


Fazit:
Für mich weder ein absolutes Highlight noch ein Flop. Eine solider Auftakt einer Fantasy Reihe, die absolut Potential hat. Mich konnte der Auftakt nur leider nicht in dem Maße fesseln, wie ich es mir gewünscht hätte.


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