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Allgemein, Rezension

Lisa Rosenbecker: Litersum- Musenkuss [Band 1]

Autor: Lisa Rosenbecker
Verlag: Drachenmond Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 16.10.2019
Länge: 320 Seiten
Preis: 14,90€


Klappentext:
Malou Winters hat sich damit abgefunden, dass ihr Anti-Musen-Kuss die Ideen angehender Autoren auslöscht und sie diese Gabe zum Wohle des Litersums einsetzen muss.
Als der junge Detective Chris Lansbury von Scotland Yard sie jedoch verdächtigt, zwei Autoren ermordet zu haben, will sie das nicht auf sich sitzen lassen. Zusammen begeben sie sich über zwei Universen hinweg auf die Suche nach dem wahren Täter und stoßen dabei auf allerhand Lügen und Widerstände. Malous Verständnis vom Litersum wird auf den Kopf gestellt und bald weiß sie nicht mehr, wem oder was sie glauben soll.
Und dann ist da noch dieses verwirrende Herzklopfen, sobald sie sich in der Nähe des attraktiven, aber grimmigen Lansbury aufhält.
Ob auch das mit einem Kuss ausgelöscht werden kann?


Cover.
Großartiges Cover. Mich hat das Cover direkt neugierig auf den Inhalt gemacht und zu 100% angesprochen.


Meine Meinung:
Der Einstieg in den ersten Band der Litersum Reihe gelang mir leicht und mühelos. Der Schreibstil ist locker, modern und sehr sehr humorvoll. Absolut mein Ding.
Mich hat die Idee hinter der Geschichte vom Beginn an sehr neugierig gemacht und die Umsetzung konnte mit meinen Vorstellungen absolut mithalten. Hier handelt es sich um eine Urban Fantasy Geschichte die in London spielt, aber viele fantastische Elemente besitzt.
Das Litersum, also die Welt der Buchcharaktere, wurde toll erklärt und man hat im Laufe der Geschichte viele großartige Einblicke in die verschiedenen Welten bekommen. Doch das war noch lange nicht alles.
Man begibt sich mit Malou, der Protagonistin, die eine Anti-Muse ist auf ein spannendes Abenteuer. Ein Abenteuer, das eigentlich die Suche nach der Wahrheit ist. Nicht nur die Suche nach einem Verbrecher macht die Story so spannend, sondern auch die Enthüllung von verschiedenen Geheimnissen um das dasein als Anti-Muse.
Malou kann nämlich mit einem Kuss Ideen zerstören, also quasi das Gegenteil einer Muse, die ja dazu da ist um Künstler, Autoren etc zu inspirieren.
Lisa Rosenbecker hat die geschichtlichen Fakten zu den Musen toll in ihre Story eingebaut und in die moderne Welt geholt.
Mit Malou haben wir eine Protagonistin die sehr taff, humorvoll und sympathisch ist. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und auch in brenzligen Situationen hat sie immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Kaum etwas kann sie aus der Ruhe bringen. Dennoch ist sie nicht perfekt, keineswegs, und das weiß sie selbst am besten.
Immer an ihrer Seite ist ihr knuffiger, grummeliger Kater Sheldon. Das kleine Wollknäul fand ich auf anhieb toll und das hat sich im Laufe der Geschichte keinen Zentimeter geändert.
Neben der Spannung und dem Humor, findet aber auch eine ziemlich süße Lovestory ihren Platz in der Geschichte. Sie läuft locker nebenbei und verdrängt in keinster Weise den Hauptplot aus dem Fokus.
Beides hält sich gut in der Waage.

Was soll ich noch sagen?
Das Setting ist absolut genial. Nicht nur das Litersum sondern auch das gewählte Setting in London. Die Charaktere fand ich allesamt total sympathisch und der Schreibstil ist ebenso humorvoll wie spannend gestaltet.
Innerhalb der Geschichte kommt es zu ziemlich coolen Plot- Twists und die Spannung steigert sich immer mehr.
Ich habe mich beim lesen super wohl gefühlt und die Idee, das es eine Welt für Buchcharaktere gibt ist einfach nur genial. Wenn es das doch nur in echt geben könnte hihi


Fazit:
Ein absolutes Must-Read wenn ihr mich fragt.
Die Story hat einfach alles, zumindest für mich. Angefangen bei der Spannung bis hin zu dem tollen Humor. Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern noch übertroffen.


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