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Allgemein, Rezension

Paola Mendoza & Abby Sher: Sanctuary- Flucht in die Freiheit

Autor: Paola Medonza & Abby Sher
Verlag: Carlsen Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 29.07.2021
Länge: 352 Seiten
Preis: 15€


Klappentext:
Dystopisch fern und doch realistisch nah!

USA, 2032: Alle Bürger*innen werden durch einen ID-Chip überwacht. Es ist beinahe unmöglich, undokumentiert zu leben, doch genau das tut die 16-jährige Vali. Nachdem sie aus Kolumbien geflohen ist, hat sich ihre Familie ein Leben in Vermont aufgebaut. Als jedoch der ID-Chip ihrer Mutter nicht mehr funktioniert und ihre Stadt nach Undokumentierten durchsucht wird, müssen sie fliehen. Das Ziel: Kalifornien, der einzige Bundesstaat, der sich der Kontrolle entzogen hat. Doch als Valis Mutter festgenommen wird, muss Vali allein mit ihrem Bruder weiter, quer durchs gesamte Land, bevor es zu spät ist.


Cover:
Das Cover finde ich außergewöhnlich. Sowohl die Aufmachung als auch die Botschaft ist unglaublich stark.


Meine Meinung:
Puuuuh. Während dem lesen musste ich immer wieder Pausen einlegen. Pausen um das gelesene zu verarbeiten und um einfach durchzuatmen und meine Gedanken zu ordnen.
Selten hat ein Buch mich so an meine Grenzen gebracht. Die Thematik ist nicht leicht zu verdauen und hat mich sehr oft zum nachdenken und grübeln gebracht.
Zwischenzeitlich war ich mir nicht sicher ob ich das Buch weiter lesen möchte, da mir die Thematik unglaublich nah gegangen ist und es mir beim lesen einfach nicht gut ging.
Doch anstatt das Buch abzubrechen habe ich lieber mal einen Tag Pause eingelegt und dann wieder zum Buch gegriffen.
„Sanctuary“ ist definitiv kein Buch für zwischendurch. Zumindest war es das nicht für mich. Es hat einiges an Emotionen in mir los getreten, sodass ich alles immer mal wieder sacken lassen musste.
Die Geschichte ist von den beiden Autorinnen sehr realistisch verfasst und wenn wir mal ehrlich sind, so unrealistisch ist der ganze Plot gar nicht.
Denn die Grenzmauer zwischen den USA und Mexico ist real, sie existiert. Ebenso die Verfolgung der illegalen Einwanderer in den USA.
Und ich glaube genau das war es, was mir soviel Angst beim lesen gemacht hat, dieses reale, dieses greifbare.
Während dem lesen hatte ich an vielen Stellen Tränen in den Augen, habe Gänsehaut bekommen und konnte nicht fassen mit welcher vehemenz die Charaktere verfolgt und gejagt wurden.
Ich habe absolut mit den Charakteren gebangt, gezittert, getrauert und gehofft.
Mir ist oft der Atem gestockt und ich war fassungslos. Einfach nur schockiert von dem was sich in der Geschichte abspielt. Es fühlte sich so real an.
Ich muss gestehen, oftmals war ich schockiert von Geschehnissen und das diese auch so beschrieben wurden, für ein Jugendbuch schon heftig. Also ich fand es schon heftig für mich persönlich.

Alles in allem eine sehr sehr realistische dystopische Geschichte die einem unter die Haut geht. Die einem zum nachdenken bringt, Gänsehaut verursacht und einem sogar teils ein wenig Angst bereitet.
Die Autorinnen haben hier einen wirklich guten Plot geschaffen und diesen in die Realität geholt. Die Geschichte ist super spannend, nervenaufreibend und fesselt einen an die Seiten.
Die Thematik der Geschichte ist unglaublich wichtig und vor allem auch sehr aktuell.
LEST DAS BUCH!


Fazit:
Eine Geschichte die ebenso Realität sein könnte.
Sie geht unter die Haut, bringt einem zum nachdenken, aber lässt einen die Hoffnung nach Freiheit trotzdem nicht verlieren.


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