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Allgemein, Rezension

Emily A. Duncan: Das schwarze Herz des Winters- Unholy [Band 1]

Autor: Emily A. Duncan
Verlag: Piper Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 30.09.2021
Länge: 448 Seiten
Preis: 17€

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-Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Eine junge Frau, die mit den Göttern sprechen kann, muss ihr Volk retten, ohne sich selbst zu zerstören.
Ein Thronfolger in Gefahr muss entscheiden, wem er trauen soll.
Ein Rebell mit dunklen Kräften wartet auf seine Gelegenheit.

In einem Jahrhunderte währenden Krieg verflechten sich die Pfade der drei, und eine verbotene Liebe droht, die Balance zwischen Licht und Dunkel zu kippen …


Cover:
Das Cover ist düster und verspricht einiges. Es spiegelt die Atmosphäre der Geschichte sehr gut wieder und hat mich sehr neugierig gemacht.


Meine Meinung:
Puh es ist wirklich schwierig hier die richtigen Worte zu der Geschichte zu finden. Es fällt mir unglaublich schwer meine Gedanken in Worte zu fassen.
Die Story begann recht vielversprechend und auch einigermaßen spannend. Doch nach den ersten 150 Seiten verlor sich diese Spannung für mich immer mehr. Man drehte sich gefühlt im Kreis und kam nicht vorwärts. Die schien zu hängen, an Entwicklung passierte kaum etwas. Vieles empfand ich auch als sehr verwirrend.
Beispielsweise kam es in vielen Kapiteln zu seltsamen Wechseln des Standortes. Von jetzt auf gleich war man auf einmal ganz woanders, ohne das dies in irgendeiner Weise angekündigt wurde. Dies hat mich ziemlich irritiert und immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Es wurde irgendwann einfach sehr ärgerlich.
Wo wir gerade beim Thema ärgerlich sind.
Innerhalb der Geschichte gibt es einige Sätze die in einer anderen Sprache verfasst sind, aber leider nicht übersetzt wurden und auf die auch nicht groß eingegangen wird. Fand ich wirklich schade. Denn so waren diese Sätze für mich nur Lückenfüller die keinerlei Sinn ergeben haben.
Die Geschichte beschäftigt sich viel mit dem Thema Glauben und Religion, was ich wirklich interessant fand. Zumal es ja im Internet einige Vorwürfe von Rassismus gegenüber der Autorin gibt. Innerhalb der Geschichte kann ich nur soviel sagen, ich habe davon beim lesen nichts bemerken können. Zumal ich wirklich bewusst darauf geachtet habe.
Im Laufe der Story entwickelt sich zwar ein wenig was in der Geschichte, aber nicht beachtlich. Es geht immer um das selbe, ein Ziel zu erreichen, den König zu töten aber wirklich was an Handlung in diese Richtung bleibt aus.
Somit verlief sich die anfänglich entstandene Spannung ziemlich schnell im Sand und die Geschichte zog sich wie Kaugummi in die Länge.
Zudem empfand ich die Charaktere als wenig sympathisch und konnte mich mit ihnen nicht anfreunden oder ansatzweise identifizieren. Auch die Sprache der Geschichte war nicht so wirklich meines.
Ihr merkt sicher schon “ Unholy“ kommt bei mir nicht gut weg.
Ich will gar nicht mal sagen das es eine schlechte Geschichte ist, aber ich fand sie einfach nicht gut. Sie hat meine Erwartungen nicht erfüllen können und mein Interesse am Verlauf der Story ist schnell weg gewesen. Das einzige war mir gefallen hat, war der Einstieg, also die ersten 150 Seiten.
Anschließend war es mehr eine Tortur das Buch zu beenden als es Spaß war.


Fazit:
Leider ein Flop für mich. Dabei hatte ich wirklich Lust auf die Geschichte und bin im nachhinein sehr enttäuscht das meine Erwartungen nicht erfüllt werden konnten.
Die ersten 150 Seiten war echt gut, aber dann ging es nur noch bergab.


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