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Allgemein, Rezension

Evie Dunmore: Die Rebellinnen von Oxford- Verwegen [Band 1]

Autor: Evie Dunmore
Verlag: Lyx Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 30.04.2021
Länge: 464 Seiten
Preis: 14€


Klappentext:
Sie kämpft für ihre Rechte und für ihre Liebe!

Annabelle Archer ist überglücklich, dass sie als eine der ersten Frauen überhaupt in Oxford studieren darf. Als Gegenleistung für ihr Stipendium soll sie die Frauenbewegung unterstützen. Es gelingt ihr durch ein geschicktes Manöver, auf das Landgut des einflussreichen Sebastian Devereux eingeladen zu werden – diesen für ihre Sache zu gewinnen, wäre unbezahlbar! Von Anfang an fliegen die Funken zwischen ihr und dem kühlen Herzog, der fasziniert ist von ihrer Intelligenz und Willenskraft. Aber für Annabelle wird die Anziehung zu Sebastian zur Zerreißprobe, denn er steht für alles, wogegen sie kämpft …


Cover:
Richtig cooles Cover. Ich bin absolut begeistert von dieser eleganten und passenden Aufmachung des Buches. Mir gefällt es sehr.


Meine Meinung:
Eigentlich sind Romane mit hohem historischen Anteil nicht so mein Fall. Geschichten die vor dem 19 Jahrhundert spielen haben mich bisher nie wirklich angesprochen. Ob es da zum Teil an der doch altbackenen Aufmachung liegt oder auch am Inhalt kann ich gar nicht sagen.
“ Die Rebellinnen von Oxford“ hat mich aber auf den ersten Blick sehr angesprochen. Das Cover ist unglaublich schön und hat direkt mein Interesse geweckt. Der Klappentext hat dann anschließend sein übriges getan.
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir sehr mühelos und ich war sofort gebannt, sowohl vom sehr ansprechenden Setting als auch den Charakteren.
Ich konnte und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Unsere Protagonistin Annabelle ist ihrer Zeit würde ich mal so sagen sehr voraus. Sie ist sehr belesen, begierig nach Wissen jeder Art und politisch sehr interessiert. Das sieht man in dieser Zeit überhaupt nicht gerne. Am besten haben die Frauen kein Wissen, keine Meinung und machen brav das was der Mann ihnen sagt. Heutzutage kann man sich das schwer vorstellen wie es damals gewesen ist.
Doch darüber zu lesen hat mir auf alle Fälle nochmal die Augen geöffnet, welchen stand die Frauen im 18 Jahrhundert hatten, nämlich gar keinen.
Annabelle erhält im Laufe der Geschichte ein Stipendium für die Oxford Universität die nun endlich auch Frauen zulässt. Und da nahm das Schicksal ihren Lauf.
Sie ist ihrem Käfig und ihren stupiden Aufgaben im Haushalt ihrer Cousins entkommen und begreift nun das ihr Leben vorher kein Leben war.
Ihre neu gefundene Freiheit will sie nutzen etwas zu bewegen, etwas zu ändern und schließt sich einer politischen Gruppe an die sich für die Rechte der Frauen einsetzt.
Ich fand es unglaublich spannend und interessant ihren Weg begleiten zu können und war teils schockiert wie die Männerwelt die Frauen im 18 Jahrhundert gesehen hat.
Zwar nicht alle Männer, aber die die an der Macht sind etwas zu ändern, haben sich besonders respektlos gezeigt und verhalten.
Ungeheuerlich.
Doch neben den politischen Aspekten kommt auch eine sehr prickelnde Lovestory in Gang die ich toll fand. Ich habe die Seiten verschlungen und gehofft und gebetet das Annabelle und Sebastian einen Weg zu einander finden.
Die Entwicklungen in der Geschichte fand ich großartig. Mich hat das Setting in Oxford begeistert, der Verlauf der Geschichte, die Entwicklungen der Charaktere und einfach alles drum herum.
Ich bin selbst überrascht wie gut mir alles gefallen hat, da ich mich wie oben schon erwähnt hier abseits meiner sonstigen Genres befinde.


Fazit:
Absolute Begeisterung meinerseits.
Mir hat wirklich alles, einfach alles an der Geschichte gefallen. Und nun möchte ich mehr, mehr starke Frauen die für ihre Rechte einstehen und mehr tolle Liebesgeschichten.


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