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Allgemein, Rezension

Henriette Wich: Lost in Australien

Autor: Henriette Wich
Verlag: Carlsen Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 31.01,2020
Länge: 204 Seiten
Preis: 9,99€


Klappentext:
Schon lange hat Alina davon geträumt nach Australien zu reisen. Jetzt endlich macht sie sich zusammen mit Sunny auf den Weg. Ein Jahr Work und Travel liegt vor den beiden Freundinnen, aber die kommenden zwölf Monate halten viel mehr bereit, als Alina sich hätte vorstellen können. Hals über Kopf verliebt sie sich Mason aus London und zu dritt fahren sie nach Brisbane. Doch während er mit seiner Band dort seine ersten Auftritte hat, entschließt sich Alina weiterzureisen. Aber vergessen kann sie ihn nicht.


Cover:
Das Cover weckt direkt die Reise-Lust. Es ist sehr atmosphärisch gestaltet und gefiel mir auf Anhieb sehr .


Meine Meinung:
Zu Beginn war ich recht skeptisch ob die Geschichte gut sein würde, detailliert etc. , denn das Buch ist mit seinen 204 Seiten halt wirklich nicht sehr dick.
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir gut, da die Autorin einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil hat. Auch Alina, unsere Protagonistin fand ich sympatisch und ihr Reise-Lust empfand ich als sehr ansteckend.
Denn auch bei mir steht Australien ganz oben auf der Bucketlist. Ein Land das ich sehr faszinierend finde und wo ich so gerne auch hin reisen möchte.
Da passte die Chemie schon mal zu 100%.
Die Geschichte schreitet relativ flott voran, da ja auf den wenigen Seiten eine Menge erzählt werden muss.
Die Ortsbeschreibungen waren sehr detailliert und toll beschrieben. Was mich jedoch gestört hat, war das Tempo.
Es passierte wirklich sehr viel und das sehr schnell. Geschehnisse wurden sehr schnell abgehandelt und auch so ist man wirklich durch das Buch gerauscht. Es gab quasi gar keine wirkliche Entwicklungszeit für die Charaktere und bestimmte Begebenheiten, was ich wirklich schade fand.
Beispielsweise entwickelt sich eine Lovestory hier innerhalb von nur wenigen Seiten, was für mich nicht so recht nachvollziehbar war.
Auch die Freundschaftliche Beziehung zwischen Alina und ihrer Reisebegleitung Sunny, passierte quasi über Nacht. Innerhalb kürzester Zeit schienen die beiden eine super enge Bindung zueinander zu haben. Doch auch das wirkte auf mich nicht glaubhaft.
Auch Sunny erschien mir von Anfang an recht merkwürdig, sie hatte unglaubliche Stimmungsschwankungen, die mir schnell auf die Nerven gegangen sind. Ebenfalls hat sie einen wenig sympathischen Charakter und schien stets darauf bedacht Alinas gute Stimmung zu versauen, nur um sie danach wieder aufheitern zu können.
Irgendwie erschien mir das alles wenig stimmig.

Insgesamt muss ich sagen das ich sehr geteilter Meinung bin. An sich kam die Work + Travel Stimmung schon auf, man hat viele Orte mit den Charakteren besucht, aber das drum herum erschien mir wenig glaubhaft. Die Geschichte hätte in meinen Augen mindestens 100 Seiten mehr gebraucht um anständige Entwicklungen zu haben. Sowohl was die Story angeht als auch die Charaktere.
Es wurde einfach zuviel in zu wenig Seiten abgehandelt und über die Bühne gebracht.
Was echt schade ist, da die Ansätze mich echt begeistern konnten und ich Bücher über Reisen recht gerne lese.
Auch am Schreibstil habe ich nicht viel zu meckern, weil dieser den Charakteren entsprechend und unterhaltsam war.


Fazit:
Leider ein Buch das zu kurz geraten ist. Vieles wirkte aufgrund dessen nicht glaubhaft und authentisch und hat das gute der Geschichte verblassen lassen.
Mehr Seiten wären echt toll gewesen.


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