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Allgemein, Rezension

Alana Falk: Gods of Ivy Hall- Cursed Kiss

Autor: Alana Falk
Verlag: Ravensburger Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 01.02.2020
Länge: 512 Seiten
Preis: 18,99€


Klappentext:
„Du darfst mich niemals küssen.
Du darfst niemals auch nur daran denken, mich zu küssen.
Versprich mir das!“
Erins Lippen sind gefährlich. Denn sie ist keine normale Studentin am Ivy Hall College: Sie ist eine Rachegöttin im Dienst von Hades – und dazu verdammt, jungen Männern mit einem Kuss die Seele zu stehlen. Niemals darf sie sich verlieben, das ist Erins wichtigste Regel. Bis sie auf einer Verbindungsparty Arden begegnet und plötzlich alles anders ist. Ardens Nähe, seine Blicke, seine zufälligen Berührungen wecken Gefühle in Erin, die sie nicht empfinden darf. Denn ein einziger Kuss würde sein Schicksal besiegeln …


Cover:
Wenn wir mal ehrlich sind, ist das Cover ein Traum. Die Farbwahl ist großartig und hat mich direkt angesprochen.


Meine Meinung:
Man wird gleich zu Beginn ein wenig ins kalte Wasser geworfen. Zumindest habe ich mich so gefühlt. Es gab viele Charaktere, sprich es wurde mit vielen Namen um sich geworfen, sodass ich erstmal eine gewisse Zeit brauchte um alle zuordnen und auseinander halten zu können. Auch die Thematik, was es mit Erins Schicksal auf sich hat etc. erfährt man erst Häppchen weise. Mir haben ehrlich gesagt viele Infos gefehlt, die zwar zu einem späteren Zeitpunkt dann kamen, mir aber den Einstieg in die Geschichte erschwert haben.
Ich habe unglaublich lange gebraucht um auch nur ansatzweise einen Zugang zur Story und den Charakteren zu bekommen. Und wenn ich ehrlich sein soll, wurde es bis zum Ende des Buches nicht besser. Ich bin so vor mich hin gedümpelt, fand hier und da Elemente ganz ansprechend, wie den Bezug zur Götterwelt, aber so einen wirklichen Draht habe ich weder zur Story noch zu den Charakteren entwickeln können.
Es war einfach für mich recht schwierig.
Nicht mal weil ich die Story nicht verstanden hab, sondern weil mir die Charaktere irgendwie nicht so mega sympathisch waren und man lange Zeit nicht viel erfahren hat.
Bis ca. Seite 300 kam für mich keine wirkliche Story- Entwicklung zu Stande. Es war ein stetiges hin und her zwischen Erin und Arden, ein auf und ab zwischen Panik und keiner Panik, aber Entwicklungen gab es recht wenige.
Der Schreibstil der Autorin war an sich ganz okay, nur für mich nicht wirklich spannend. Der Spannungsbogen der Geschichte hat sich für mich durch das ständige hin und her gar nicht richtig entwickelt, was wirklich schade war.
Denn auch wenn ich hier grade viel auszusetzen habe, war die Geschichte an sich überhaupt nicht schlecht. Aber vielleicht war es für mich einfach der falsche Zeitpunkt.
Wie gesagt, der Schreibstil war ok, das Setting fand ich super cool. Da ich College Settings eh sehr gerne mag, war das ein großer Pluspunkt für die Geschichte.
Erin an sich fand ich weder sonderlich sympathisch noch unsympathisch, ihre Unentschlossenheit und die damit einhergehende Naivität war zwischendurch etwas anstrengend, aber noch durchaus im Rahmen.
Arden, joa, eigentlich recht sympathisch, aber dann doch wieder ZU NETT, ZU VERSTÄNDNISVOLL.
Ich habe die ganze Zeit drauf gewartet, welches große Geheimnis er verbirgt und ich kam und kam nicht drauf.
Zum Schluss kam dann der große Plot-Twist, den ich nicht habe kommen sehen, den ich aber auch nicht unbedingt so klasse fand.


Fazit:
Insgesamt muss ich gestehen, hat mir die Geschichte leider nicht sonderlich gefallen. Ich wollte sie mögen, aber es kam irgendwie nicht dazu. Ob ich im Sommer mit dem zweiten Band weiter lese, keine Ahnung. Mal schauen.


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1 Comment

  • Reply Sarah

    Schade, dass es dir nicht so gut gefallen hat! Vor allem das Cover hätte mich jetzt auf den ersten Blick auch angesprochen 🙁
    Liebe Grüße
    Sarah

    März 23, 2020 at 4:02 pm
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