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Allgemein, Rezension

A.V. Geiger: Scared little rabbits

Autor: A. V. Geiger
Verlag: Sourcebooks
Datum Erstveröffentlichung: 03.12.2019
Länge: 368 Seiten
Preis: 11€


Klappentext:

We stand in a tight cluster, high above the lake. One-by-one, we made our way up the narrow trail from the edge of campus. Now, we wait shoulder to shoulder behind the police tape. Nineteen summer students.

All but one.

When Nora gets accepted into her dream summer program at the prestigious Winthrop Academy, she jumps at the chance to put her coding skills to use. But then a fellow student goes missing-and the tech trail for the crime leads back to Nora. Running scared, Nora must race to clear her name and uncover the sordid truth…or she might be the next to disappear.


Cover:
Es war Cover-Liebe auf den ersten Blick. Mich hat das Cover quasi magisch angezogen. So an sich, ohne die Geschichte gelesen zu haben fand ich es schon klasse. Nach beenden des Buches hat es aber sogar noch viel mehr Sinn ergeben. Auch das verzerrte des Covers, was ausschaut wie eine Fernsehaufnahme…..genial.
Es passt einfach perfekt.


Meine Meinung:
Nachdem ich “ Follow me back“ & “ Tell me no lies“ der Autorin gelesen habe, wollte ich unbedingt mehr.
Weshalb ich der Veröffentlichung von “ Scared little rabbits“ arg entgegen gefiebert habe und es dann sofort lesen musste.
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir relativ schnell, was dem großartigen Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Dennoch muss ich sagen, das ich etwas enttäuscht war.
Der Schreibstil war gut, die Gestaltung der Charaktere ebenfalls, aber wo war die Spannung? Ich habe sie gesucht und gesucht und einfach nicht gefunden.
Ich habe sogar unterm Bett nachgeschaut…..nein, Spaß beiseite. Aber was war da los?
Ich den beiden oben genannten Büchern der Autorin war die Spannung und der Thriller Aspekt von Sekunde eins präsent. Nur bei “ Scared little rabbits“ musste ich wirklich eine Menge Geduld und Ausdauer haben.
Denn die langersehnte Spannung, das Nervenkitzeln kam erst etwa auf den letzten 100 Seiten der Geschichte.
Versteht mich nicht falsch, das war super, nur wieso kam die Spannung so spät? Ich habe es einfach nicht verstanden.
Als sie dann da war, also die Spannung, habe ich die Geschichte förmlich verschlungen. Die letzten 100 Seiten sind mir nur so durch die Finger geflogen.
Es war wirklich sehr schade, dass die Geschichte erst so spät ihren Thriller Charakter ausgepackt hat.
Zwar war die Story vorher auch okay, aber halt nur okay.
Aber mal zurück zum Anfang.
Prinzipiell geht es in der Geschichte um eine App, die sich InstaLove nennt. Man lernt sich quasi durch einen virtuellen Avatar kennen und kann sich daten oder Quests, sprich Aufgaben erledigen.
An sich eine coole Idee.
Nora fährt im Sommer in ein Camp, welches ein IT-Mäßiges Programm hat und sie dort etwas entwickeln kann/soll/will. Quasi eine Art Sommercamp für Computer und Technik Nerds.
Man erhält einen guten Einblick in die Abläufe dort, lernt andere Charaktere der Geschichte kennen, was an sich ganz nett ist.
Ebenfalls ist die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, zum Glück, denn das hat mich die restlichen 250 Seiten über Wasser gehalten. Sonst wäre mir die Geschichte wirklich zu langatmig geworden.


Fazit:
Puh, also an sich eine echt coole Idee, aber mir war zu wenig Spannung und Nervenkitzel vorhanden.
Ich habe soviel mehr erwartet als ich im Endeffekt bekommen habe, das ich wirklich enttäuscht bin. Nicht zu 100% enttäuscht, aber ich hatte auch ziemlich hohe Erwartungen. Im Nachhinein vielleicht zu hoch. Dennoch haben es gerade die letzten Hundert Seiten für mich nochmal rausgeholt.


Zitat auf dem Buch:
“ I don’t know why, but people tend to overlook me. I swear if I had a superpower, I know what it would be: invisibility.“


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