Braidee Otto: Songbirds of Sorrow
Autor: Braidee Otto
Verlag: CBJ Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 29.05.2026
Länge: 544 Seiten
Preis: 22€
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-Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar-
Hier kommt ihr zur Verlagsseite.
Klappentext:
Stell keine Fragen. Befolge deine Befehle. Respektiere deine Herren. Aber vor allem: Liebe niemanden
Prinzessin Aella, einst aus dem Palast verstoßen, wächst mit anderen Waisenkindern bei einem Orden auf. Doch die Schule, die sie dort besucht, bildet alle im Geheimen zu Spionen des Königreichs aus. Nach Abschluss ihrer Prüfungen wird Aella in das Elite-Team der Absolventen berufen, das ausgerechnet Raven anführt. Alles an ihm zieht sie seit jeher an, er ist mutig, loyal – und tödlich. Die erste Mission ihres Teams wird sie beide an ihre Grenzen führen. Und Alleas Rolle dabei ist so entscheidend wie schwierig: Getarnt als die Prinzessin, die sie einst war, soll sie im Nachbarkönigreich die Gunst und Hand des Prinzen erringen, damit ihr Team hinter den Kulissen spionieren kann. Doch die Geheimnisse, die sie enthüllen, stellen alles infrage, woran sie bisher geglaubt haben …
Cover:
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und passt für mich wirklich gut zur Geschichte.
Meine Meinung:
Die Idee der Geschichte fand ich großartig, eine Spionin in Ausbildung, die man im Anschluss bei ihren Aufträgen begleitet.
Die Voliere, in der die Songbirds ausgebildet und trainiert werden ist ein wirklich faszinierender Ort, dennoch auch voller Schrecken.
Was genau ist die Voliere? Sie ist nicht nur das Zentrum der Ausbildung der Spione und Attentäter, sondern gleichzeitig ist es auch der Name des Geheimordens der Attentäter, welche nach ganz Empyrion ausgeschickt werden.
Den Vibe der Story mochte ich ebenfalls sehr, es hatte etwas mystisches und geheimnisvolles und war zeitgleich nicht zu düster. Auch die Spannung wurde gut gehalten.
Ich fand es besonders cool das man Aelia dauerhaft begleitet und stets an ihrer Seite ist. Man durchlebt die finale Phase der Ausbildung mit ihr und macht sich gemeinsam auf den Weg in das östliche Königreich um dort an der Königsprüfung teilzunehmen.
Womit jedoch Aelia nicht gerechnet hat ist Raven, ihrem Kommandanten, den sie bereits kennt. Denn die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, und mit der haben beide noch nicht so recht abgeschlossen.
Während der Königsprüfung steht nicht nur ihr können auf dem Prüfstand sondern auch ihre Gefühle…….denn Aelia gerät immer mehr in einen inneren Konflikt. Soll sie auf ihr Herz hören oder ihren Verstand? Befehle weiterhin befolgen oder dem ihrem Herz folgen?
Den Punkt fand ich toll. Als sie anfing zu hinterfragen, sich selbst mehr in den Fokus stellt und nicht mehr nur blind das tut was man ihr sagt.
Und umso mehr sie in diesen Zwiespalt gerät umso intensiver wird die Beziehung zwischen ihr und Raven, und das mitzuerleben fand ich klasse.
Auch die Bindung zwischen Aelia und ihrer Freundin Nissa war deutlich spürbar. Die beiden würden für einander durchs Feuer gehen und alles riskieren um einander zu beschützen.
Das Worldbuilding war ebenfalls ziemlich cool gestaltet, es gibt verschiedene Reiche, Herrscher und Gepflogenheiten. Auch gibt es Elemente der griechischen Mythologie und natürlich die klassischen Fae-Elemente.
Ebenfalls stößt man auf bekannte Höfe, wie die der Jahreszeiten, welche alle einen zugeteilten Gott zugetan sind.
Arkhadia- Winterkönigreich im Norden, sie verehren den Gott Boreas
Eretria– Herbstkönigreich im Osten, sie verehren den Gott Eurus
Reveza– Frühlingskönigreich im Westen, dort wird der Gott Zephyrus angebetet
Sorrows– Sommerkönigreich im Süden, dieses Königreich besteht aus 64 kleinen und großen Inseln, dort wird Notos verehrt.
Es gab zudem einige Plot Twists die mich ziemlich überrascht haben, was ja beim lesen nie verkehrt ist. Wer liest schon gerne Storys die zu 100% vorhersehbar sind?
Eine Kritik habe ich jedoch, ich hätte mir eine Weltkarte gewünscht. Das hätte alles nochmal viel anschaulicher gemacht und man hätte sich alles noch besser vorstellen können.
Fazit:
Vieles an der Geschichte hat mir richtig gut gefallen und ich wurde auch gut unterhalten. Dennoch hat mir hier und da das gewisse etwas gefehlt.
Es war wirklich unterhaltsam, da ist aber noch deutlich mehr Luft nach oben.



