Katie Kento: Missing Page- Tödliche Worte
Autor: Katie Kento
Verlag: One Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 30.03.2026
Länge: 464 Seiten
Preis: 17€
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-Vielen Dank an die Bloggerjury für das Rezensionsexemplar-
Hier kommt ihr zur Verlagsseite.
Klappentext:
Die 17-jährige Toni reist nach Schottland, um am Workshop eines Bestsellerautors teilzunehmen. In dem abgelegenen Herrenhaus eröffnet der kauzige Schriftsteller den Teilnehmenden: Er will dem größten Nachwuchstalent sein Vermögen vermachen! Die Jugendlichen stürzen sich in die Textarbeit. Doch während ein Sturm sie von der Außenwelt isoliert, geschehen rätselhafte Dinge: Das Personal verhält sich seltsam, jemand geistert durch die Gänge, und es kommt zu einem Einbruch. Schlafwandlerin Toni wird nachts von Albträumen geplagt – und als der Schreibkurs eine blutige Wendung nimmt, beginnen die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen …
Cover:
Das Cover finde ich richtig cool. Es spiegelt die düstere und geheimnisvolle Stimmung der Story absolut wieder. Auch das man das Fenster auf dem Cover aufklappen kann ist einfach richtig cool.
Meine Meinung:
Ich habe ja „Hotel Ambrosia“ abgöttisch geliebt, weshalb für mich kein Weg an „Missing Page“ vorbei geführt hat oder vorbei führen konnte.
Es war einfach ein muss.
Und natürlich hatte ich auch gewisse Erwartungen, da ich weiß, die Autorin hat es einfach drauf.
Voller Vorfreude bin ich also in die Story gestartet und war erstmal ein wenig ausgebremst in dieser Vorfreude, da “ Missing Page“ doch sehr anders aufgebaut war. Aber das ist per se ja erstmal nicht schlecht. Kann ja nicht alles gleich sein.
Also habe ich meine Erwartungen erstmal ein wenig zurückgeschraubt um der Story eine Chance zu geben.
Die Vibes waren definitiv da, es war spannend, geheimnisvoll und man wusste nie so wirklich wo man dran ist. Alles blieb irgendwie schwammig und ungewiss. Diesen Aspekt mochte ich total gerne.
Toni, unsere Protagonistin, ist ein Girl on a Mission. Sie will unbedingt ein Erbstück ihrer Mutter zurück und würde alles dafür tun. Sie meldet sich sogar bei besagtem Schreibkurs an, nur um nahe genug an den aktuellen Besitzer dieses Stückes heran zu kommen.
Toni wurde von der Autorin toll beschrieben und auch ihre Schlafwandele wurde richtig gut in Szene gesetzt. Ganz ehrlich, ich fände es mega gruselig zu schlafwandeln, und irgendwie auch beängstigend.
Es geschieht immer öfter das Toni schlafwandelt und langsam aber sicher, traut sie sich selbst nicht mehr über den Weg. Es passieren rätselhafte Dinge, Fragen tun sich auf, misstrauen entsteht.
All das hat die Autorin gut in Worte gefasst, wo sich mir teils die Nackenhaare aufgestellt haben.
Die Nebencharaktere, also die anderen Mitglieder des Schreibkurses waren für mich teils schwer auseinander zu halten, bin ich ganz ehrlich, da lag für mich eigentlich auch nicht der Fokus. Als diese dann doch mehr und mehr in den Fokus kamen, war ich entsprechend durcheinander, wer nun wie in Verbindung mit wem steht und so weiter.
Gerade als die Ereignisse sich zu gespitzt haben und immer mehr Wahrheiten ans Tageslicht kamen, war die Spannung enorm groß, teils aber auch meine Verwirrung, weil dann viele Infos auf einmal kamen und ich diese erstmal zuordnen musste.
Richtig cool fand ich, das Toni verschiedene Szenarien, wie was hätte passiert sein können durchgespielt und niedergeschrieben hat und so immer mehr der Wahrheit auf die Spur gekommen ist.
Ebenfalls genial fand ich die Skizzen innerhalb des Buches, so hatte man noch mehr einen Bezug zu dem ganzen und konnte sich die örtlichen Gegebenheiten noch besser vor Augen führen.
Abschließend muss ich sagen, das mir „Missing Page“ gefallen hat, dennoch kam es für mich persönlich nicht an “ Hotel Ambrosia“ heran. Mir hat das gewisse etwas gefehlt. Auch das auf einmal mehrere Charaktere in der Story herum wuseln hat für mich teilweise den Vibe gekillt.
Aber das ist nur meiner persönliche Meinung.
Ich fand die Spannung toll und war auch immer wieder überrascht von den Enthüllungen.
Fazit:
Tolle Spannung, ich mochte das Setting in der alten Villa super gerne. Dennoch hat mir hier und da etwas gefehlt.



