Allgemein,  Rezension

Ronja Madeleine: Love is like a Thunderbolt [Band 1]

Autor: Ronja Madeleine
Verlag: Heyne Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 11.03.2026
Länge: 544 Seiten
Preis: 17€

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-Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Kann er sie auffangen, um von ihr gerettet zu werden?

Elli wagt einen Neuanfang und lässt dank eines Stipendiums für das Miravalle Memorial College in Florida das düsterste Kapitel ihres Lebens hinter sich. Kaum am Campus angekommen, wird sie vor dem Football-Team gewarnt. Vor allem vor Quarterback Riven, der nie eine Frau an sich heranlässt – bis Elli auftaucht. Als Cheerleader begegnet sie ihm zwangsläufig immer wieder. Riven lebt in einer ganz anderen Welt als sie, ist reich, privilegiert und selbstgerecht. Doch sein Blick sieht mehr, als Elli zeigen will. Je näher sie ihm kommt, desto mehr gerät ihre Welt ins Wanken. Riven trägt eigene Narben, die von tiefem Schmerz gezeichnet sind. Zwischen Lügen, Leistungsdruck und einem Schicksalsschlag, der zu einer Zerreißprobe für die beiden wird, müssen sie sich fragen, ob Liebe allein ausreicht, um den Abgründen ihrer Vergangenheit zu entkommen.


Cover:
Mir persönlich gefällt der Stil des Covers sehr. Ich mag den Stil der Illustration und es hat direkt meine Neugier geweckt. So sollte es doch schließlich sein.
Ich habe mich sofort angesprochen gefühlt.


Meine Meinung:
Der Einstieg in die Story gelang mir bereits nach wenigen Seiten. Ich mochte Elli von Anfang an. Ihre Art war sehr sympathisch und hat mich für sich einnehmen können. Ich mochte es das man quasi mit ihr das neue College entdecken und alles erkunden konnte. Man hat gemeinsam Erinnerungen geschaffen und alles Hautnah kennenlernen konnte.
Die Atmosphäre der Geschichte war durch den sportlichen Anteil des Cheersleadings sowohl locker, als durch die immer wieder aufkommenden ernsteren Themen auch nachdenklich.
Von Beginn an ist klar, das Elli eine schwere Vergangenheit hat, was genau sie durchlebt hat, das erfahren wir im Laufe der Geschichte in kleinen Häppchen. Und diese Häppchen haben es in sich. Da lief es mir wirklich eiskalt den Rücken runter, ich war schockiert, betroffen und auch traurig. Die Autorin hat all diese Emotionen gut transportiert und ist mit diesen doch schwierigen Themen sehr umsichtig umgegangen, zumindest in meinen Augen.
Die Story war sehr ausgewogen zwischen locker leicht und spannend. Es gab immer wieder tolle Momente zwischen den drei Freundinnen, Sequenzen aus dem Cheerleading Training oder den Auftritten aber auch Momente in denen die Luft förmlich vor Spannung geknistert hat.
Sowohl von der Story her an sich, als auch zwischen Elli und Riven.
River unser männlicher Protagonist ist nämlich phasenweise überhaupt nicht leicht zu durchschauen.
Mal verhält er sich wie ein Goldenretriver Typ und im nächsten Moment denkt man sich „wurde dieser Mann von Aliens entführt? Was tut er da“. Es ist ein auf und ab der Gefühlte. Quasi eine Achterbahn.
Die Kapitel in denen Elli kurzzeitig zuhause ist, waren für mich persönlich die schlimmsten. Aber sie waren auch wichtig für die Story und auch für Elli. Aber für mich waren sie die Hölle.
Das Thema Found Family wird durch das furchtbare zuhause von Elli zu einem essenziellen Thema der Story. Denn am College findet sie ihre wahre Familie. Freunde die für sie da sind, sie unterstützen, sie nicht alleine lassen, ihr aber auch den Raum für sich und ihre eigenen Entscheidungen geben.
In „Love is like a Thunderbolt“ geht es nicht nur um die Liebe oder den Sport, sondern auch darum die Vergangenheit hinter sich zu lassen, nach vorne zu schauen, das vergangene zu akzeptieren aber gleichzeitig gestärkt daraus hervorzugehen. Und all das hat die Autorin für mich total gut umgesetzt. Vor allem glaubhaft und authentisch.
Die Charaktere haben eine gute Entwicklung durchlebt, sind an ihren Aufgaben gewachsen und haben auch mal falsche oder dumme Entscheidungen getroffen, aber auch daraus gelernt.
Die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir ebenfalls sehr gefallen und alles wirkte in sich stimmig.
UND das Ende, dieser Cliffhanger!
Zeitgleich großartig, wie fies, aber doch mehr großartig.


Fazit:
Eine wirklich spannende und emotionale Geschichte, die mich fesseln und auch berühren konnte. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band der Geschichte.


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