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Allgemein, Rezension

Thomas Thiemeyer: Evolution- Die Stadt der Überlebenden [Band 1]

Autor: Thomas Thiemeyer
Verlag: Arena Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 04.07.2016
Länge: 360 Seiten
Preis: 16,99€


Klappentext:
Ahnungslos reisen Lucie und Jem mit einer Austauschgruppe in die USA. Doch als ihr Flugzeug am Denver Airport notlandet, wird ihnen schnell klar: Die Welt, wie sie sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Flugbahn überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Sogar die Tiere scheinen sich gegen sie verschworen zu haben: Wölfe, Bären, Vögel greifen die Jugendlichen immer wieder in großen Schwärmen an. Was ist bloß geschehen? Während ihrer gefahrvollen Reise durch die neue Welt erfahren sie von einem Kometeneinschlag. Und von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Aber wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat?


Cover:
Das Cover ist absolut passend zur Geschichte und greift die gesamte Thematik toll auf.


Meine Meinung:
Dieses Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen, die unglaublich begeistert von der Geschichte war. Ich war nach lesen des Klappentextes sehr neugierig, da sich der Plot der Geschichte sehr spannend angehört hat.
Durch den relativ einfach und lockeren Schreibstil des Autoren kam ich schnell in die Geschichte rein und habe mich gut zurecht gefunden.
Die Story an sich kommt ziemlich schnell zur Sache, da wird nicht groß herumgeredet über mehrere 100 Seiten, sondern es ging direkt mitten ins Geschehen.
Das gewählte dystopische Setting fand ich großartig. In der einen Sekunde noch im hier und jetzt……..und schon in der Zukunft.
Der Autor hat einen quasi mit in die Zukunft genommen, in der die Natur alles zurück erobert hat und der Mensch eigentlich keinen Platz mehr hat.
Städte sind überwuchert mit Pflanzen, Straßen existieren zwar noch, aber keine Menschen die sie mit ihren Autor befahren.
Jem und Lucie sind unsere beiden Protagonisten, die wie ich, ihren Augen nicht trauen können.
Wie ist das möglich? Wie kann man innerhalb von einigen Stunden in der Zukunft landen? Wo sind alle Menschen hin? Gibt es noch Menschen?
Während dem lesen gingen mir unzählige Fragen durch den Kopf. Ich bewundere Thomas Thiemeyer so sehr für die Idee dieser Geschichte.
Er hat das Setting super beschrieben, die verfallenen Häuser, überwuchert mit Pflanzen, zwischendrin modernste Technik in Form von Robotern, Tiere die unglaublich intelligent zu sein scheinen und dazu noch mutiert.
Wow. Einfach wow.
Innerhalb der Geschichte erhält man auf einige Fragen auch Antworten, aber vieles bleibt offen und unbeantwortet, was die Neugier natürlich steigen lässt.
Ebenso hat der Autor die Variante gewählt nicht nur Jem und Lucie zu Wort kommen zu lassen, nein, auch die Nebencharaktere kommen zu Wort. Es gibt immer wieder Perspektivenwechsel, die zwar nicht richtig angekündigt werden, man aber super raus lesen kann, wer gerade spricht.
Die Geschichte ist durch die vielen Ortswechsel sehr abwechslungsreich und auch immer wieder sehr spannend. Es gibt super aufregende Kapitel, wo ich das Buch nicht beiseite legen wollte, aber hier und da war ich auch etwas gelangweilt & teils genervt von den Nebencharakteren.
Einen Nebencharakter dem ich so gar nichts abgewinnen konnte war Marek.
Er spielt sich auf, als wäre er der Held der Stunde, schwingt immer große Reden und ist dann schlussendlich der Erste dem der Popo auf Grundeis geht.
Super anstrengend.
Aber zum Glück kam er selbst nicht all zu oft zu Wort.


Fazit:
Hier und da etwas langatmig, aber insgesamt sehr spannend, dynamisch und abwechslungsreich gestaltet.
Die Idee hinter der ganzen Geschichte könnte nicht aktueller sein, Klimawandel, Naturkatastrophen………die dazu führen das die Umwelt sich wandelt. Richtig klasse.


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