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Allgemein, Rezension

Emma Winter: Crazy in Love

Autor: Emma Winter
Verlag: Forever Ullstein Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 01.05.2020
Länge: 336 Seiten
Preis: 12,99€


Klappentext:
Sashas sehnlichster Wunsch ist es, an der renommierten Yale University zu studieren. Dafür wagt sie sogar den Neuanfang an einer privaten High School in Boston, drei Zeitzonen und 3000 Meilen von ihrer besten Freundin Lucy und ihrer Mutter Bow entfernt. Ihre neuen Mitschüler sind das genaue Gegenteil von dem, was sie eigentlich toll findet: reich, elitär, arrogant. Aber wenn sie es hier schafft, dann ist ihr Traum von Yale zum Greifen nah. Um nicht völlig unterzugehen, sucht sie sich einen Job in einem Café, denn neben Listen für jede Lebenslage schreiben und Cupcakes nach Stimmungslage zu backen, ist Kaffee ihre große Leidenschaft. Dass ausgerechnet der angesagteste Typ der Weston High eines Tages hier auftaucht, passt ihr gar nicht. Denn eines will sie auf keinen Fall: sich verlieben …


Cover:
Das Cover hat mich sofort angesprochen und meinen Geschmack absolut getroffen.


Meine Meinung:
Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich hin und weg. Mich hat die Thematik der Geschichte total angesprochen und somit habe ich es sofort verschlungen nachdem das Buch mit der Post bei mir ankam.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, modern, humorvoll und passt absolut zu den Charakteren der Geschichte.
Sasha, unsere Protagonistin war mir auf anhieb sehr sympathisch. Sie ist ein Schleckermäulchen und hat eine große Leidenschaft für Cupcakes. Mir ist mehr als nur einmal das Wasser im Mund zusammen gelaufen, wenn Sasha eine ihre nächtlichen Back-Sessions gestartet hat.
Was mir allerdings weniger sympathisch bei ihr war, war das sie sehr leicht beeinflussbar erschien.
In der einen Minute hat sie noch zehn Listen erstellt, warum sie einem gewissen Jemand aus dem Weg gehen muss/soll, und zack taucht diese Person auf und alles wird in den Wind geschlagen. Eine simple Entschuldigung und alles ist verziehen, das erschien mir oft nicht sehr glaubwürdig.
Denn Sasha ist an sich eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit und dann knickt sie so ein?
Vielleicht hatte aber auch nur ich den Eindruck, auf alle Fälle ist mir dies mehr als nur einmal aufgefallen.
An sich fand ich den Verlauf und die Thematik der Geschichte super. Sasha büffelt unglaublich hart um an ihrer Traum-Uni Yale studieren zu können und muss sich nebenbei noch mit Familiendramen und einem teils gebrochenen Herz rumschlagen.
Das wäre glaube jedem irgendwann einfach zuviel.
Immer wieder herrschen große Missverständnisse zwischen den Charakteren, einiges an Familiengeheimnissen wurden angedeutet, aber kamen nicht so recht zur Sprache.
Am Ende der Geschichte sind auf alle Fälle einige Fragezeichen bei mir zurückgeblieben, was mich vermuten lässt, das es wohl noch einen Folgeband geben wird
Zumindest hoffe ich das, denn ich möchte gerne mehr erfahren und wissen wie es weitergeht.

Das Highschool Setting der Geschichte mochte ich sehr. An sich bin ich immer ein großer Fan von Settings dieser Art, so auch bei “ Crazy in Love“. Die Autorin hat das alltägliche Leben von Sasha gut beschrieben und den Verlauf der Geschichte sehr unterhaltsam gestaltet.
Hier und da hatte ich einige Schwierigkeiten die ganzen Nebencharaktere auseinander zu halten, da es davon wirklich einige gab.
Bis auf die plötzlichen Stimmungs-/ Meinungswechsel von Sasha fand ich die Geschichte super.


Fazit:
Tolle Geschichte, mit einigen Schwächen hier und da, aber an sich sehr unterhaltsam.
Ich hoffe nun natürlich sehr, das es noch eine Fortsetzung geben wird.


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