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Allgemein, Rezension

Alexandra Lehnert: Die letzte Kiya- Schattenerbe

Autor: Alexandra Lehnert
Verlag: Impress Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 28.01.2020
Länge: 367 Seiten
Preis: 12,99€


Klappentext:
**Royal Vampires – Bist du bereit für das Erbe der Nacht?**
Lilya trifft auf der Ranch ihrer Eltern einen Gast, dessen gefährliche und unnahbare Ausstrahlung all ihre Alarmglocken läuten lässt. Ihr Gefühl trügt sie nicht: Dimitri ist der Kronprinz eines uralten Vampirgeschlechts und schon seit Jahrzehnten auf der Suche nach ihr – der Thronerbin eines anderen Königshauses. Sie ist die Einzige, die ihm helfen kann, die Ordnung der verfeindeten Vampirrassen wiederherzustellen. Aber in dieser Welt gibt es strenge Regeln und ihre verbotene Liebe zu Dimitri zwingt Lilya dazu, mehr zu opfern, als sie bereit ist…


Cover:
Das Cover finde ich ziemlich cool und gelungen. Es hat eine düstere und geheimnisvolle Ausstrahlung, welche mich sofort angesprochen und neugierig gemacht hat.


Meine Meinung:
Nun, eigentlich gehören Vampir Geschichten seit einiger Zeit nicht mehr zu meinen Vorlieben beim lesen. Dennoch konnte ich bei “ Die letzte Kiya“ aufgrund des Klappentextes und der Covers nicht widerstehen. Ich musste das Buch einfach haben.
Der Einstieg in die Story gelang mir aufgrund des modernen und lockeren Schreibstils der Autorin und des modernen Setting sehr schnell und gut. Man wird von Anfang an mit auf den Weg der Protagonistin genommen und nicht wie in manch anderen Geschichten ins kalte Wasser geworfen. Wie ich finde, ein großer Pluspunkt.
Als Leser hat man hier somit die Chance mit der Prota alles zu erkunden, zu entdecken und die Geheimnisse zu ergründen. Und davon gibt es in der Geschichte so einige.
An sich war der Einstieg gut, dennoch war er für mich viel zu lang. Es fühlte sich an wie ein ewiger Vorlauf, bis die eigentliche Story ins rollen kam. Rund 200 Seiten gehen ins Lande, bevor Lilya entdeckt wer sie ist, was sie ist und was eigentlich los ist.
Das hätte man, meiner Meinung nach, ruhig ein wenig kürzen können. Auch die Lovestory erschien mir zu abrupt, auf einmal war sie da, innerhalb weniger Kapitel und es wurde direkt über LIEBE gesprochen. Wo die hergekommen ist? Ich habe keine Ahnung. Es gibt aber verdammt flott, soviel kann ich euch sagen.
Zu flott.
Etwas mehr Entwicklungszeit bei der Lovestory wäre nicht ganz verkehrt gewesen.
Als die Geschichte dann nach besagten 200 Seiten in Fahrt kam und endlich was passiert ist, ging alles auch wieder sehr schnell. Lilya lernt nun ihre Herkunft und ihr Erbe kennen und trifft dabei auf Artgenossen. Und eben diese haben einige nicht ganz schmackhafte Gelüste.
Ich mein, ich bin nicht ganz verweichlicht und kann auch Blut sehen etc. und darüber lesen. Aber auf was ich hier gestoßen bin, hat mich schon an meine Grenzen gebracht, es war milde ausgedrückt echt eklig. So eklig das es mir eiskalt den Rücken runter gelaufen ist.
Falls dieser Effekt geplant war, er ist geglückt haha
Aber mal im Ernst, einige Szenen gingen da echt für mich zuweit. Zudem spricht es ja auch für den anschaulichen Schreibstil der Autorin das da definitiv die Emotionen etc. bei mir angekommen sind.

Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, was hier richtig cool gemacht wurde. Man lernt somit Lilya, unsere Prota, gut kennen und auf der anderen Seite Dimitri, der ja schon weiß was Lilya ist, bevor sie selbst einen Schimmer hat.
Auch das die Wechsel bei den jeweiligen Kapiteln angekündigt werden fand ich zur Orientierung sehr gut. So fließende Wechsel sind eher nicht so mein Fall, da komm ich nämlich schnell durcheinander und meine Lesefluss wird gestört.
Nun aber zum Spannungsbogen…….also dieser schnellte erst relativ spät nach oben, da ja erst spät Fahrt in die Geschichte kam. Als er aber dann da war, war er auch konstant präsent. Also die Spannung war dann auf einem guten Level und hat mich packen können.
Ebenfalls fand ich unsere beiden Protagonisten Lilya und Dimitri sehr ansprechend und die Entwicklungen der beiden innerhalb der Geschichte gut.
Naja, abgesehen von der Lovestory.


Fazit:
Ich bin ehrlich gesagt hin und her gerissen. Einiges fand ich gut gelungen, anderes eher weniger gut gelöst und aufgebaut.
Jedoch denke ich, das ich eher dazu tendieren werde die Reihe nicht weiter zu lesen, da mir einiges gefehlt hat und ich nicht das dringende Bedürfnis verspüre unbedingt weiter lesen zu müssen.


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