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Allgemein, Rezension

Karen M. McManus: One of us is lying

Autor: Karen M. McManus
Verlag: CBJ Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 26.02.2018
Länge: 448 Seiten
Preis: 18€


Klappentext:
Eine Highschool, ein Toter, vier Verdächtige …

An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv…


Cover:
Sonst bin ich ja eher ein Cover-Käufer, doch hier sagt es mir eher weniger zu. Es wirkt irgendwie etwas altbacken und mich persönlich hat hier der Klappentext mehr angesprochen.


Meine Meinung:
Durch den Klappentext war ich super neugierig auf die Geschichte. Ich hatte so einige Erwartungen und auch Vermutungen über den Verlauf der Geschichte.
Der Einstieg fiel mir etwas schwer und ich brauchte einige Zeit um mich mit dem Stil der Autorin und den Charakteren anzufreunden. Dann kam noch das Problem, das ich den Einstieg als sehr lang empfand. Man steigt zwar direkt in die Geschichte ein, aber bis so wirklich was passiert, dauert es ein wenig.
Es finden zwischen den 4 Hauptcharakteren immer wieder Perspektivenwechsel statt, was in dieser Geschichte auch absoluten Sinn macht. Ohne diese Wechsel, wäre die Geschichte glaube ziemlich eintönig und eindimensional geblieben.
Also mal wieder ein Hoch auf den Perspektivenwechsel.
Während der Geschichte baut sich dann zum Glück noch die nötige Spannung auf und ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich mitgeraten habe um den wahren Mörder zu entlarven.
Hier und da hätte ich mir nochmal mehr Spannung und Nervenkitzel gewünscht, aber es handelt sich ja hier um ein Jugendbuch, wo auch der Autorin dann Grenzen gesetzt sind.
Dennoch fand ich gerade zum Ende hin die Spannung wirklich toll, als sich die Puzzelteile mehr und mehr zusammen gefügt haben und ein Gesamtbild entstanden ist.
Und was soll ich sagen, ich hatte zwischendurch eine Ahnung, wer vielleicht der Mörder sein könnte, war mir aber bis zum Schluss nicht zu 100% sicher.
Die Autorin hat einen immer wieder in die Irre geführt, was ich total genial fand.
Auch das sie komplett unterschiedliche Charaktere zusammengebracht hat, die zu Beginn augenscheinlich nur den Mordfall gemeinsam hatten, im nachhinein aber doch soviel mehr, fand ich super.
Alle Charaktere kamen aus den unterschiedlichsten Reihen. Sei es nun Nate, der aus einer eher ärmeren Familie kommt und schon mal im Gefängnis war oder Addy die mal als Prinzessin beschreiben könnte.

Insgesamt fand ich den Schreibstil nach kurzer Eingewöhnung sehr angenehm und die stetig steigende Spannung war auch nicht zu verachten.
Die Autorin hat gerade die Unterschiede der Charaktere toll zur Geltung gebracht und jedem eine tolle Persönlichkeit auf den Leib geschneidert.


Fazit:
Ein tolles Jungendbuch mit Nervenkitzel, welcher für mich an einigen Stellen mehr vorhanden hätte sein können.
Dennoch eine tolle Geschichte, die mich gut unterhalten hat und die vor allem zum miträtseln animiert hat.


Zitat aus dem Buch:
“ Man denkt nicht daran, was draußen los ist. Oder wer womöglich gerade an einen denkt. Besonders wenn eine ganz bestimmte Person besser dran ist, wenn sie vergisst, dass es einen gibt.“


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