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Allgemein, Rezension

Kira Licht: Sunset Beach

Autor: Kira Licht
Verlag: CBT Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 13.05.2019
Länge:
Preis:

**Werbung**
– Vielen Dank an das Bloggerportal und den CBT Verlag für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:

Unter der Sonne Kaliforniens

Das wohlgeordnete Leben der 17-jährigen Abby, bestehend aus Schule, Freunden und kleineren Aushilfsjobs in der Filmproduktionsfirma ihrer Eltern, gerät aus dem Gleichgewicht, als der verschlossene Leo neu an ihre Highschool kommt. Ständig bringt er sie auf die Palme und seine leuchtend blauen Augen gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Als die beiden ein gemeinsames Schulprojekt aufgebrummt bekommen, überrascht Leo Abby auf ganzer Linie …


Cover:
Das Cover strahlt pure Lebensfreude aus und versprüht Sommer- Feeling pur. Mir persönlich gefällt es sehr gut.


Meine Meinung:
Der Klappentext plus das Cover lässt eine locker leichte Sommer Romanze mit viel Strandfeeling vermuten.
Doch es steckt weit aus mehr in der Geschichte, als ich zu beginn erwartet habe. Wir haben nicht nur einen roten Faden im Buch, sondern gleich mehrere Handlungsstränge die zum Schluss zusammen finden. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd von Abby und Leo, unseren beiden Protagonisten. Doch es ist nicht nur die Geschichte der beiden die erzählt wird. Auch die Nebencharaktere spielen beim Verlauf der Story eine bedeutende Rolle. Wie zum Beispiel Leos Zwillingsschwester Allegra oder auch die Eltern von Abby.
Das hört sich jetzt vielleicht etwas chaotisch an, ist es aber im Endeffekt überhaupt nicht.
Kira hat es geschafft, jedem der Charaktere eine eigene und bedeutende Stimme zu verleihen, sodass niemand untergeht oder eine Geschichte nur zur Hälfte erzählt wird. Mir hat es besonders gut gefallen, dass sie ein Gleichgewicht zwischen lockerer Sommergeschichte und den ernsten Themen des Lebens gefunden hat.
Nun aber mal zu unseren beiden Protagonisten. Denn da habe ich doch ein wenig was zu meckern.

Jeder weiß, Teenager können schwierig sein……und kompliziert und dramatisch. Denn an dem Punkt waren wir ja alle mal.
Dennoch hat es Abby geschafft, mich des öfteren zur Weißglut mit ihrer Art zu bringen. An sich ist sie eine absolute Vorzeige Schülerin. Bei allen beliebt, gute Noten, viele Freunde und auch ihr Wesen ist das eines Sonnenscheinchens.
Nun kommt die Krux. Sie ist zwar bodenständig, dennoch ist sie sehr impulsiv. Kaum kommt ein Streit auf, ergreift sie die Flucht und zieht ihre eigenen Schlüsse ohne ihrem Gegenüber die Chance zu geben sich zu erklären. Es werden dann sämtliche Register des Blockierens und Ignorierens gezogen…….und im Endeffekt ist sie dann traurig, wenn sie nichts mehr von der betreffenden Person hört. Na wie kommt das bloß? DU HAST SIE JA ÜBERALL BLOCKIERT….awwwww.
Es war zum verrückt werden.

Nun zu Leo. Er gehört mehr zu der Sparte Geheimniskrämer…….bloß nicht drüber reden, sondern schwierige Themen todgeschweigen und drauf warten das man drauf angesprochen wird. Und wenn es dann dazu kommt, kriegt er Panik und blockt ab. Das dies nicht lange gut geht, brauche ich euch wahrscheinlich nicht sagen.
Leo ist quasi der neue an Abbys Schule und hat es weiß Gott nicht leicht. Ich würde ihn neben der Tatsache das er ein Geheimniskrämer ist, als nachdenktlich, lustig und sehr flirty bezeichnen.

Nun noch einpaar letzte Worte zum Schreibstil. Zu Beginn der Geschichte war ich ziemlich verwirrt von dem doch etwas wirren Schreibstil bzw. der Satzstruktur und dem Aufbau. Viele Sätze wirkten sehr abgehackt, sodass ich diese zum Teil mehrfach lesen musste. Im Laufe der Geschichte verlief sich dies, aber die ersten Seiten waren schon anders, als ich es von Kira bisher kannte.

Wie mir die Geschichte gefallen hat?
Ich war wirklich skeptisch…..grade nach den ersten 100 Seiten dachte ich, dass die Geschichte sich in eine Richtung begibt, die ich nicht so gerne mag. Dennoch habe ich erstmal weiter gelesen und noch meinen gefallen am Verlauf gefunden. Gerade die Mischung aus ernsten Themen und dem Sommer-Feeling fand ich toll. Auch die Beziehungsgestaltung der einzelnen Charaktere fand ich klasse. Da sich diese im Verlauf weniger oberflächlich sondern sehr tiefgründig gezeigt hat, was ja bei Jugendbüchern nicht unbedingt immer Hand in Hand geht.


Fazit:
Trotz der anfänglichen Probleme mit dem Schreibstil und der ersten Verwirrung über den Verlauf, habe ich Sunset Beach wirklich genossen. Die Geschichte bietet ein breites Spektrum an Themen, die Kira toll zur Geltung gebracht hat. Doch gerade am Ende hätte ich gerne noch ein zwei Kapitel gehabt um die Geschichte rund zu Ende zu bringen.


Zitat aus dem Buch:
“ Waaahh“ Bambi rauft sich im Gehen die Haare. “ Warum? Warum ich? Warum bekomme ich als Projektpartner einen Disney-gestörten Halbwilden, der seine wirren Fantasien auf mich projiziert?“


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