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Allgemein, Rezension

Alexandra Stückler-Wede: Bis du mir vertraust

Autor: Alexandra Stückler-Wede
Verlag: Selfpublisher
Datum Erstveröffentlichung: 21.08.2018
Länge: 384 Seiten
Preis: 12,99€


Klappentext:
Wenn dich die ganze Welt jagt, wem kannst du dann noch vertrauen?Remy hat nur ein Ziel: Für ein Jahr absolut unsichtbar zu werden, um in Sicherheit leben zu können.Als sie in Maliac Bay ankommt, hat sie eine neue Identität, einen neuen Namen, keine Vergangenheit und den Willen, dort ein neues ruhiges, unauffälliges Leben zu beginnen. Ihr Vorhaben gerät mächtig ins Wanken, als sie auf Carter trifft, notorischer Bad Boy und in jede Menge Schwierig-keiten verwickelt, die Remy eigentlich nicht gebrauchen kann. Trotz aller Warnungen fühlt sie sich von ihm angezogen, von seinen Tattoos und seiner unergründlichen Geschich-te. Doch noch bevor Remy sich ihrer Gefühle klar werden kann, wirft ihre Vergangenheit bereits dunkle Schatten über sie…


Cover:
Das Cover lädt einfach dazu ein, nach Maliac Bay zu reisen und direkt in die Geschichte einzutauchen. Es sind einige Orte darauf abgebildet, die eine besondere Bedeutung in der Geschichte haben. Mich persönlich hat das Cover sofort angesprochen und es gefällt mir sehr gut.


Meine Meinung:

Ich habe tatsächlich auch eine Pinnwand bei Pinterest zu dem Buch erstellt, vielleicht habt ihr ja Lust mal vorbeizuschauen.

Durch Instagram bin ich auch das Buch aufmerksam geworden. Oft ist es ja so, dass Geschichten vollkommen an einem vorbei ziehen, wenn sie nicht gerade von großen Verlagen bzw. bekannten Verlagen veröffentlicht werden. Umso dankbarer bin ich, dass diese Geschichte ihren Weg zu mir gefunden hat.
Wenn man sich das Cover und den Klappentext so anschaut, erwartet man eine Lovestory und ein heimeliges Setting und hin und wieder mal ein Klischee.
Doch es kam ganz anders bei “ Bis du mir vertraust“. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir ganz mühelos, da die Autorin einen sehr angenehmen und einladenden Schreibstil hat. Sie schreibt sehr modern, humorvoll und an den passenden Stellen mit einer gewissen Ernsthaftigkeit. Rundum hat mir das schon mal sehr gut gefallen. Man erfährt zu Beginn gar nicht mal soviel von Remy, unserer Protagonistin. Die Autorin ist mit den Infos sehr sparsam umgegangen, was aber auch einen Sinn ergeben hat. Man erfährt immer Häppchenweise etwas aus Remy´s Vergangenheit und ihrer Lebensgeschichte.
Genauer werde ich an der Stelle nicht darauf eingehen, da ich sonst einiges vorwegnehmen würde. Nur soviel, ich war einfach unglaublich überrascht von der Wendung der Geschichte. Ich habe es nicht kommen sehen, wohin mich die Geschichte führt und was dazu geführt hat, dass Remy nach Maliac Bay gekommen ist.
Einfach nur pure Gänsehaut. Ich war und bin absolut begeistert.

Nun einpaar Worte zum Setting. Maliac Bay ist ein kleiner verschlafener Küstenort, wo quasi jeder jeden kennt und man sich einfach direkt Zuhause fühlt. Zumindest ging es mir so. Ich habe mich direkt wohlgefühlt und hatte auch ein genaues Bild der Kleinstadt vor Augen. Durch Alexandras sehr bildhaften Schreibstil ist die Stadt vor meinem inneren Auge in die Höhe geschossen.
Vom Gefühl her, hat es mich ein wenig an Starshollow von den Gilmore Girls erinnert.

Natürlich kommt die Geschichte aber nicht ohne Lovestory aus……und diese fand ich klasse. Sie wirkte weder erzwungen noch aus der Luft gegriffen, sondern fügte sich toll in die Geschichte von Remy ein. Ich habe ja gehofft und gebetet das diese beiden Menschen den Weg zueinander finden. Hin und wieder stolpert man über kleine Klischees, die sich aber ebenso nahtlos in den Verlauf eingefügt haben, dass es kaum aufgefallen ist.


Fazit:
Ich würde überrascht, emotional abgeholt und bin nach wie vor einfach hingerissen von der Geschichte. Es gibt immer wieder Plot-Twists die einem dezent den Boden unter den Füßen wegziehen, was ich richtig genial fand. Für mich war die Geschichte absolut unvorhersehbar. Von mir gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung.


Zitat aus dem Buch:
“ Was da passiert ist, das war scheiße – das ist scheiße – aber das sollte nicht für immer dein Leben bestimmen.“


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