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Allgemein, Rezension

Cassandra Clare: The Infernal Devices- Clockwork Angel [Band 1]

Autor: Cassandra Clare
Verlag: Walker Books
Datum Erstveröffentlichung: 04.09.2010
Länge: 481 Seiten
Preis: Boxed Set 1-3 : 20€


Klappentext:
In a time when Shadowhunters are barely winning the fight against the forces of darkness, one battle will change the course of history forever. Welcome to the Infernal Devices trilogy, a stunning and dangerous prequel to the New York Timesbestselling Mortal Instruments series.

The year is 1878. Tessa Gray descends into London’s dark supernatural underworld in search of her missing brother. She soon discovers that her only allies are the demon-slaying Shadowhunters—including Will and Jem, the mysterious boys she is attracted to. Soon they find themselves up against the Pandemonium Club, a secret organization of vampires, demons, warlocks, and humans. Equipped with a magical army of unstoppable clockwork creatures, the Club is out to rule the British Empire, and only Tessa and her allies can stop them…


Cover:
Das Cover des englischen Bandes gefällt mir richtig gut. Es passt super zu der Zeit in der das Buch spielt und wirkt sehr elegant und halt eben britisch.


Meine Meinung:
Vor einigen Jahren habe ich den ersten Band der Reihe schon auf deutsch gelesen. Doch damals hat es mich irgendwie nicht so richtig packen können. Ich weiß noch, dass ich es ganz okay fand, aber mehr dann auch nicht.
Den ersten Band besitze ich noch als Hardcover Ausgabe mit dem alten Cover, doch da die weiteren Bände nur noch schwer bis gar nicht mehr zu kriegen sind, sind die englischen Taschenbücher bei mir eingezogen.

Nun aber zur Geschichte.
Tessa ist wirklich ein Herzens-Charakter. Sie ist keine Bad Ass Protagonistin sondern sehr Lady like und wirkt äußerst vornehm. Doch das hält sie nicht davon ab, ihren Willen durchzusetzen und auch mal ordentlich auf den Putz zu hauen, wenn es die Situation verlangt. Sie entwickelt sich innerhalb der Geschichte enorm weiter und legt das vornehme mehr und mehr ab, bleibt sich aber dennoch treu.
Mir hat die Geschichte dieses mal um Welten besser gefallen und ich habe mich regelrecht auf das Buch gestürzt. Es war unfassbar spannend, fesselnd und mitreißend.
Die Geschichte spielt in London im Jahr 1878 und allein das hat die Geschichte für mich schon so ansprechend gemacht. London ist meine absolute Lieblingsstadt und das Setting, welches Cassandra Clara geschaffen hat, konnte mich sehr begeistern.
Die Charaktere neben Tessa, konnten mich ebenfalls begeistern. Jem und Will, sind zwei Schattenjäger, die mich sehr an Alec und Jace aus der “ City of Bones“ Reihe erinnert haben, aber dennoch nicht abgekupfert sind. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein, ergänzen sich aber ganz wundervoll.
Jem, ist eher ruhig und bedacht. Will im Gegensatz dazu eher draufgängerisch und mit dem Kopf durch die Wand. Eigentlich eine recht gute Kombination um sich gegenseitig entweder zu beruhigen oder auf mehr Risiko zu spielen.

Insgesamt konnte mich die Geschichte wirklich verzaubern. Das viktorianische London, die tollen Charaktere, die Idee der Geschichte und die humorvollen Dialoge.
Ich bin so froh, dass ich der Geschichte noch eine zweite Chance gegeben habe. Cassandra Clare hat einen tollen und spannenden Schreibstil, der aber auch nicht zu anspruchsvoll ist, und man sich nur so von ihm treiben lassen kann.
Das einzige was mir immer wieder auffällt, sind die elenden langen Kapitel, aber das ist mehr meckern auf hohem Niveau.


Fazit:
Beste Entscheidung das Buch nochmal zu lesen. Ich weiß überhaupt nicht, warum ich die Reihe damals nicht weitergelesen habe. Aber jetzt habe ich Band 2 & 3 ja schon zu hause und es kann quasi nahtlos weitergehen.


Zitat aus dem Buch:
“One must always be careful of books,“ said Tessa, „and what is inside them, for words have the power to change us.”



 

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