F.M. Winkel : Rival Hearts
Autor: F. M. Winkel
Verlag: Loomlight Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 30.05.2026
Länge: 464 Seiten
Preis: 16€
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-Vielen Dank an die Autorin & den Verlag für das Rezensionsexemplar-
Hier kommt ihr zur Verlagsseite.
Klappentext:
Ein Wettkampf, ein gemeinsames Ziel – und eine Liebe, die keiner erwartet hat.
Becks steht kurz vor ihrem großen Karrieredurchbruch: Als Travel-Journalistin kämpft sie um die begehrte Assistenzstelle der Chefredaktion. Eine letzte Challenge soll die Entscheidung zwischen ihr und ihrer Konkurrentin bringen. Drei Wochen allein auf Reisen, um die Werte des Magazins – Selbstbewusstsein, Achtsamkeit und Mut – zu verkörpern. Für Becks bedeutet das: Japan. Ein Land voller Kontraste, Traditionen und Abenteuer.
Doch statt die Reise allein anzutreten, wird ihr Dorian, der arrogante und viel zu attraktive Neffe ihrer Chefin, als Begleiter zugeteilt. Was als beruflicher Albtraum beginnt, entwickelt sich zu einem emotionalen Abenteuer: Während Becks versucht, ihre perfekt geplante Route durchzuziehen, bringt Dorian mit seiner Spontanität und seinem Charme alles durcheinander. Zwischen den Neonlichtern Tokios und den stillen Tempeln Kyotos prallen ihre Welten aufeinander – und die Funken fliegen.
Doch hinter Dorians Fassade verbirgt sich eine schmerzhafte Vergangenheit, die ihn antreibt, immer wieder Grenzen zu überschreiten. Als Becks beginnt, seine Beweggründe zu verstehen, sieht sie sich mit ihren eigenen Trust-Issues konfrontiert …
Cover:
Die Farben vom Cover passen toll zu dem Land in dem die Story spielt und ebenso die kleinen Motive.
Meine Meinung:
Mir gelang der Einstieg in die Story wirklich sehr schnell. Der Schreibstil ist locker, modern und sehr humorvoll, sodass man beim lesen einfach direkt abschalten kann.
Man begleitet Becks nach Japan, wo sie als Reisejournalistin verschiedene Artikel verfassen soll. Besonders toll fand ich es, dass man von Anfang an jeden Moment mit ihr in Japan erlebt. Die turbulente Ankunft, das nicht verstehen der Sprache, die Ratlosigkeit darüber und auch die Freude wenn man dann sein Ziel erreicht und erfolgreich war.
Becks fand ich super sympathisch. Auch ihr kleiner, oder eher großer, Tick mit dem Schnellhefter, in dem akkurat alles durchgeplant ist. Ich bin auf Reisen auch so ein Typ, der alles gerne plant und sich aufschreibt was man wann wo und wie machen möchte. Aber bei ihr geht das ganze nochmal eine Stufe weiter, da kann ich definitiv nicht mithalten.
Aber zurück zu „Rival Hearts“.
Wie der Titel schon verrät, es geht nicht nur ums reisen und Japan.
Natürlich gibt es auch noch eine Lovestory, und die beginnt alles andere als rosig.
Denn Becks bekommt von ihrer Chefin Dorian aufs Auge gedrückt. Und wenn man den Neffen der Chefin an die Seite bekommt, dann meckert man nicht, aber erfreut ist man auch nicht.
Die beiden sind sich alles andere als sympathisch und Becks macht es ihm auch nicht leicht.
Er drängt sie immer wieder aus ihrer Comfort Zone, was ich einerseits gut fand, aber auch Becks Unmut darüber konnte ich gut nachvollziehen. Ein ums andere Mal bringt er ihre Pläne durcheinander, treibt sie in den Wahnsinn, aber am Ende kommen unvergessliche Momente dabei heraus.
Auf ihrer gemeinsamen Reise wachsen die beiden immer mehr zu einem Team zusammen und kommen sich auch auf anderen Ebenen näher.
Da durch kommen aber auch bei beiden Erlebnisse aus der Vergangenheit und Gegenwart zum Vorschein, denen sie sich zwangsläufig stellen müssen.
Ein weiteres Thema der Geschichte ist die Selbstliebe. Sich so anzunehmen wie man ist. Nicht vorzugeben jemand zu sein, der man nicht ist. Auch Mobbing im Internet wird thematisiert und wie ich finde auch zurecht kritisieret.
Online ist vieles mehr Schein-als Sein. Und das scheinen viele zu vergessen. Auch vergessen viele das einen die Anonymität des Internets nicht dazu berechtigt andere Menschen nieder zu machen.
Die Autorin ist gut mit diesen Themen umgegangen und hat diese kritisch und fair behandelt.
Nun zu kleineren Kritikpunkten.
Mich hat beim lesen teils gestört das manche Szenen abrupt gewechselt haben, sodass ich einige Passagen mehrfach lesen musste. Auch sind manche Handlungen der Charaktere für mich nicht so verständlich gewesen, also ich konnte sie nicht nachvollziehen. Das ein oder andere Mal wurden dann Themen angeschnitten, aber nicht zu ende besprochen.
Alles nichts wildes, aber hat mich dann beim lesen doch etwas aus dem Flow gebracht.
Fazit:
Die Autorin hat JAPAN toll in den Fokus gesetzt. Ich fand es toll das ich so das Land und die Kultur besser kennenlernen konnte. Auch das Becks und Dorian sich innerhalb der Story weiterentwickelt haben fand ich klasse.
Die Lovestory hab ich nicht immer zu 100% gefühlt, aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Insgesamt hat die Geschichte mich gut unterhalten können.



