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Allgemein, Rezension

Sarina Bowen: Never let me down

Autor: Sarina Bowen
Verlag: Lyx Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 29.05.2020
Länge: 400 Seiten
Preis: 12,99€

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-Vielen Dank an den Verlag und die Bloggerjury für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Nach dem Tod ihrer Mutter trifft Rachel Kress das erste Mal ihren leiblichen Vater Freddy Ricks – den größten Rockstar der USA. Sie betritt eine völlig neue Welt aus Reichtum und Freiheit. Und er erfüllt ihr ihren größten Traum: das Studium am Claiborne College. Dort verliebt sie sich in Jake. Doch je näher sie sich kommen, desto deutlicher spürt Rachel, dass sie erst wirklich nach vorne blicken kann, wenn sie sich den Fragen ihrer Vergangenheit stellt, die nur ihr Vater beantworten kann …


Cover:
Mir gefällt es unglaublich gut. Das Zusammenspiel der Farben ist einfach klasse.


Meine Meinung:
Da ich bereits die “ The Ivy Years“ Reihe der Autorin kannte und noch immer sehr liebe, habe ich mich sehr auf eine neue Geschichte gefreut.
Doch leider hielt diese Freude nicht lange an.
Ich konnte mich absolut nicht mit der Protagonistin identifizieren und somit hatte ich keinerlei Bindung zur Geschichte.
So ließ sich die Story ganz gut lesen und war auch nett für zwischendurch, aber mehr war es dann auch nicht.
Mir kamen sehr viele Handlungen und Denkweisen der Protagonistin ziemlich komisch und befremdlich vor. Genauso konnte ich es nicht verstehen das Rachel quasi alles “ geschehen lässt“, sie nimmt so gut wie nie ihr Leben selbst in die Hand, sondern lässt alles über sich ergehen.
Sei es ein Umzug, wo sie ihre Ferien verbringen soll etc. Nie kriegt sie den Mund auf, in ihrem Kopf schwirren die Gedanken nur so umher, doch kein negativer Ton kommt ihr über die Lippen.
Es hat mich schier zur Verzweiflung gebracht.
Ich hatte einfach keinerlei Verständnis für Rachel, so sehr ich es auch versucht habe mich in sie hinein zu versetzen, es hat nicht geklappt.
Innerhalb der Geschichte geht es eigentlich hauptsächlich um schwere Themen, Themen die sehr tiefgründig sind und die man auch ansprechen sollte.
Doch durch den fehlenden Bezug zur Protagonistin hat mir auch der Draht zu diesen Themen gefehlt.
An sich habe ich besagte Themen wie z.B. den Tod der Mutter, das erste kennenlernen mit dem Vater etc. registriert, aber emotional kam da einfach nichts bei mir an.
Zudem ist diese neu entdeckte Vater-Tochter Beziehung ein reinstes Chaos. Beide reden aneinander vorbei, reden über unwichtigen Kram und die Kommunikation scheitert einfach grundsätzlich.

Für mich war es zusammenfassend das schlechteste Buch was ich bisher von Sarina Bowen gelesen habe.
Einige Ansätze waren vielversprechend, wurden jedoch von vielem überschattet.
Der Schreibstil war an sich gut, jedoch wenig dynamisch. Auch hat sich Rachel für mich innerhalb der Geschichte fast gar nicht entwickelt, was  zudem etwas frustrierend war.


Fazit:
Leider ein absoluter Flop für mich.
Ich wollte es mögen, jedoch kam es einfach nicht dazu.


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