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Allgemein, Rezension

Stefanie Hasse: Magic Tales- Verhext um Mitternacht

Autor: Stefanie Hasse
Verlag: Loewe Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 11.09.2020
Länge:
Preis:16,95€

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-Vielen Dank an den Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
Es war einmal eine Prinzessin, die ihren Prinzen suchte.

Tristan und seine beiden Stiefbrüder – das war noch nie eine gute Beziehung. Vor allem seit dem Tod seines Vaters hat Tristan unter den Mobbingattacken seiner Brüder zu leiden. Als einziger in der Familie hat er keine magischen Fähigkeiten und kann sich daher nicht wehren. Und natürlich wird er auch nicht zu den Bällen mitgenommen, die anlässlich des großen Walpurgistreffens stattfinden. Nur seine alte Freundin Mara hält zu ihm. Und Ela, die neue Schülerin aus dem fernen Rom. Aber Ela hat einen ganz speziellen Auftrag. Dafür braucht sie ausgerechnet ihn, Tristan. Wenn er doch nur ein kleines bisschen Magie hätte …


Cover:
Also auch wenn mir das Mädchen auf dem Cover nicht ganz so gut gefällt, hat das Cover was. Mir gefällt das drum herum mit den magischen Runen etc. äußerst gut. Auch die glänzende und funkende Schrift in Bronze finde ich sehr cool


Meine Meinung:
Als ich das Buch das erste mal gesehen und den Klappentext gelesen habe, war ich Feuer und Flamme. Ich hatte direkt gewisse Vorstellungen im Kopf und dementsprechende Erwartungen an die Geschichte.
Leider muss ich sagen wurde diese Erwartungen ziemlich schnell wie ein Luftballon zerstochen.
Irgendwie empfand ich den Einstieg in die Geschichte als relativ wirr. Man wurde als Leser ins Geschehen geworfen und direkt mit Begrifflichkeiten wie “ Siglien“, “ Ban“ konfrontiert und ich hatte überhaupt keine Ahnung was ich damit anfangen sollte. Im Laufe der Geschichte wurde dies dann zwar deutlich, jedoch fand ich es am Anfang alles ziemlich verwirrend, weshalb ich zuerst wenig Freude an der Geschichte hatte.
Ich habe mich sehr bemüht einen Zugang zur Geschichte und den Charakteren zu finden, doch so ganz ist es mir bis zum Schluss nicht gelungen.
Eigentlich sehr schade, da ich ein großer Fan von Märchen Adaptionen bin. Hier wurde nämlich das Märchen Cinderella genommen und umgewandelt. Diesmal ist es nicht die Frau die in Nöten ist, sondern ein junger Mann der unter seiner Stiefmutter und den Stiefbrüdern leiden muss.
Ich muss sagen, das ich diesen Part der Geschichte am besten fand. Der Rest konnte mich leider wenig überzeugen. Irgendwie hat mir in der gesamten Geschichte das gewisse etwas gefehlt, das gewisse etwas das mich an die Seiten fesselt.
An sich war der Schreibstil okay, teils etwas kuddelmuddelig, sodass ich einige Abschnitte doppelt lesen musste.
Ich wurde halt einfach nicht warm mit der Geschichte.
Ela, unsere Protagonistin war mir ebenfalls weder sympathisch noch unsympathisch. Einen richtigen Zugang zu ihr habe ich auch nicht so wirklich gefunden. Bei ihr hat es mir an Tiefe gefehlt, gefühlt habe ich Ela als Person kaum kennengelernt, da es überwiegend darum ging das sie sich verstecken muss und der Grund dafür wurde erst auf den letzten 60 Seiten komplett enthüllt.
Tristan, unserer männlicher Protagonist, hat mir schon etwas besser gefallen, bei ihm war die Tiefe vorhanden, ihn konnte ich mir als Person gut vorstellen. Jedoch waren seine Reaktionen, wie ich finde, oft etwas überzogen und einfach zu viel des guten.

Insgesamt war der Verlauf der Geschichte recht durchwachsen was die Spannung angeht. Einige Kapitel haben mich wirklich sehr begeistern können, bei anderen bin ich vor Langeweile fast eingeschlafen.
Es war ein stetiges auf und ab.


Fazit:
Es war leider einfach nicht meine Geschichte. Ich wollte sie mögen, habe mich wirklich bemüht, aber leider wurde da bis zum Ende nichts drauss.


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