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Allgemein, Rezension

M. O. Keefe: Broken darkness- So verlockend [ Band 4]

Autor: M. O. Keefe
Verlag: Kyss Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 16.04.2019
Länge: 400 Seiten
Preis: 12,99€

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-Vielen Dank an den Kyss Verlag für das Rezensionsexemplar-

Hier kommt ihr zur Verlagsseite.

[Achtung, kann Spoiler enthalten, da es sich um einen Folgeband handelt]


Klappentext:
Tiffany will nur eins: ein sicheres Zuhause für sich und ihre Kinder. Viel zu lange hat sie zugelassen, dass ihr Mann sie misshandelte, viel zu lange hat sie die Angst in den Augen ihrer Kinder ertragen. Vor einem Jahr hat sie ihn endlich verlassen. Doch er findet sie immer wieder, taucht betrunken, brüllend, randalierend vor ihrer Wohnung auf. Ausgerechnet sein Bruder Blake bietet Tiffany Hilfe an. Und so steht Tiffany plötzlich ein Mann zur Seite, der ebenso gutaussehend wie skrupellos ist. Ein Mann, dem sie nicht vertrauen kann. Und der ihr dummes, dummes Herz schneller schlagen lässt …


Cover:
Der Kyss Verlag versteht sich wirklich darauf, Reihen einheitlich zu gestalten, was mir sehr gut gefällt. Die Bücher unterscheiden sich beim Cover meist nur durch eine veränderte Farbe des Titels oder andere Kleinigkeiten. So auch bei “ Broken darkness- So verlockend“.


Meine Meinung:
Beim lesen des Klappentextes wurde schon klar, um welchen der Charaktere es sich im finalen Band dreht. Ich muss gestehen, das ich ein kleines bisschen enttäuscht war, dass es kein weiterer Band zu Joan und Max ist. Auf der anderen Seite war ich jedoch gespannt, ob Tiffany der Rolle der Protagonistin gerecht werden kann, ebenso Blake, der den männlichen Part der Story übernimmt.
Die Autorin hat einen total angenehmen Schreibstil, welcher es mir immer wieder leicht macht, in die Story hineinzufinden und mir die Charaktere näher bringt.
Dennoch tat ich mich mit der Thematik der Geschichte etwas schwer, was zum Teil an den Charakteren und halt einfach am Thema lag. Es gibt neben der erotischen Handlung noch die Themen Gewalt und die Ausübung von Macht durch Geld. Das sind für mich persönlich beides eher Themen, die etwas schwer im Magen liegen.
Auch konnte mich Tiffany nicht so recht von sich überzeugen, da sie sehr lange an ihren selbst festgelegten Strukturen kleben bleibt, und eher weniger offen für Veränderung ist. Was in Anbetracht ihres Schicksals zwar durchaus Sinn macht, dennoch kam für mich die Wende etwas zu spät und dann auch zu plötzlich.
Blake ist absolut ein Charakter für sich. Verschlossen und auch vom Typ Kontroll-Freak. Alles was nur geht wird bei ihm durch Geld geklärt, denn Geld sorgt seiner Meinung nach für klare Verhältnisse. Das ist seine Taktik um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen, sowohl beruflich als auch Privat.
Diese Einstellung kann ich bis zu einem gewissen Grad verstehen, was das berufliche angeht, aber alles darüber hinaus, ging für mich zuweit. Das hat dann einfach die Grenzen meines Verständnisses überschritten. Wo wir auch schon beim Knackpunkt sind, was mich kolossal gestört hat. Ab dem Punkt konnte ich die Geschichte nicht mehr genießen. Ich habe mich mehr unwohl als wohl mit dem Verlauf gefühlt.

Im großen und ganzen war die Wahl der Protagonisten nicht verkehrt. Einzig die Umsetzung der Thematik konnte mich persönlich einfach nicht überzeugen.


Fazit:
Leider war es für mich persönlich nicht unbedingt ein guter Abschluss der Reihe. Einige Entwicklungen konnten mich einfach nicht überzeugen, noch konnten diese meinen Geschmack treffen.


Zitat aus dem Buch:
„Du allerdings belügst dich selbst, wenn du glaubst, dein Geld schafft für andere Menschen klare Verhältnisse.“


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