K. A. Linde: Royal Houses- Haus der Drachen
Autor: K. A. Linde
Verlag: Bastei Lübbe
Datum Erstveröffentlichung: 02.02.2026
Länge: 528 Seiten
Preis: 22€
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-Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar-
Hier kommt ihr zur Verlagsseite.
Klappentext:
Als Kind wurde Kerrigan auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Ihr Vater ist ein Fae-Prinz, und ihre Mutter war menschlich. Ihr Leben lang hat Kerrigan mit der Verachtung umgehen müssen, die in einer Welt herrscht, in der die Fae regieren und Menschen und Halb-Fae wenig Rechte haben. Doch eines Tages bekommt sie die Chance, einen Platz in der Hohen Gesellschaft zu erhalten. Denn gegen alle Regeln und Gepflogenheiten soll sie am Drachenturnier teilnehmen. Es werden fünf Drachen bereit sein, sich zu binden. So viele wie seit einhundert Jahren nicht mehr. Die Konkurrenz ist erbarmungslos. Und besonders hart kämpft der Prinz des grausamen Hauses der Schatten, um die jahrhundertelange Verbannung seines Hauses zu rächen …
Cover:
Das Cover ist relativ kitschig gestaltet, trifft damit nicht so ganz meinen Geschmack. Es erzeugt den Eindruck eines Jugendbuches, was es in meinen Augen nicht unbedingt ist.
Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht gerade leicht, es war erstmal viel an Infos die auf einen hereingeprasselt sind. Neue Namen, fremde Begrifflichkeiten und auch das generelle Wordbuilding war teils ein Rätsel für mich.
Zudem hat mich die gewählte Erzählperspektive in der dritten Person schon ziemlich durcheinander und meinen Lesefluss arg ins stocken gebracht. Insgesamt fand ich den Schreibstil aber auch nicht besonders ansprechend, es war nicht wirklich flüssig, teils waren Situationen unglücklich und merkwürdig beschrieben.
Auch die Umsetzung der Geschichte war irgendwie nicht das was ich mir erhofft habe bzw. konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden.
Ich hatte auch eine spannende, actionreiche und romantische Drachen-Story gebaut, und bekommen habe ich ein politisches Geflecht aus der dritten Erzählperspektive und die Spannung, joa die ist irgendwie verloren gegangen. Die Drachen waren eher so Randprotagonisten, was ich zusätzlich ziemlich schade fand.
Im Laufe der Story fügten sich dann einige rote Fäden zusammen, einiges ergab dann etwas mehr Sinn. Dennoch hat mich die Story aufgrund der oben genannten Gründe nicht wirklich abholen können. Es war mir zu wenig Spannung, auch die Charaktere haben nicht meinen Geschmack getroffen. Aber das wohl größte Problem war die unglücklich gewählte Erzählperspektive. Es war einfach leider nicht meins.
Ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.



