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Allgemein, Rezension

Nina MacKay: Phönixschwestern- Games of flames [ Band 1]

Autor: Nina MacKay
Verlag: Impress Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 31.08.2018
Länge: 378 Seiten
Preis: TB: 12,99€


Klappentext:
**Im Kampf um einen flammenden Thron**
Die Zwillinge Pandora und Aspyn haben es als Nachkommen einer der letzten acht Phönixfamilien der Welt nicht gerade leicht. Vor allem diese ständige spontane Selbstentzündung droht ihre flammende Identität an der Highschool zu entlarven. Und dass sich Pandora bei der Krönung des Phönix-Oberhauptes ausgerechnet in den umwerfenden, jungen Thronerben verliebt, macht ihr Leben auch nicht gerade weniger kompliziert. Denn die anderen sieben Familien zweifeln nicht nur an Daryans Recht auf den Phönixthron, die Schwestern sind bereits den mächtigsten Phönixmännern zweier anderer Clans versprochen. Und plötzlich befinden sie sich mitten in einem Netz bitterböser Intrigen…


Cover:
Ein unglaublich magisches Cover, welches gerade durch die Flammen perfekt zum Inhalt des Buches passt.


Meine Meinung:
Da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe, hatte ich bereits eine vage Vorstellung was mich im Bezug auf den Schreibstil und den Humor erwartet.
Bei den beiden Punkten wurde ich nicht enttäuscht. Die Charaktere haben einen tollen Humor, werfen immer wieder bissige und sarkastische Sprüche in Unterhaltungen ein, was ich super fand.
Es war ein gutes Mittelmaß, weder zu viel noch zu wenig.
Erzählt wird die Geschichte immer wieder aus verschiedenen Perspektiven. An sich bin ich ein großer Fan davon, doch hier empfand ich es oftmals als äußerst verwirrend. Denn die besagten Wechsel fanden innerhalb der Kapitel statt und wurden nicht wirklich gekennzeichnet, was es mir gerade am Anfang schwer gemacht hinterher zu kommen. Man kannte die Charaktere noch nicht und diese spontanen Wechsel haben eher verwirrt als einen positiven Einfluss gehabt.
Zumindest nach meinem Empfinden.
im Klappentext erfährt man ja bereits das es sich hier um eine Fantasy Geschichte über Phönixe handelt. Durch den Klappentext hatte ich gewisse Vorstellungen, wo die Geschichte hin möchte und was das Hauptthema der Geschichte ist.
Doch da geht die Verwirrung weite. Innerhalb der Geschichte werden soviele Themen, von Zwangsehen über Liebesgeschichten und magische Fähigkeiten etc angerissen, dass ich überhaupt nicht hinterher kam und irgendwann gar keine Ahnung mehr hatte, worum es überhaupt geht.
Versteht mich nicht falsch, an sich ist es ja immer gut wenn man von einer Geschichte überrascht wird, aber hier fühlte ich mich von der Fülle an Themen irgendwie überrannt.
Nun zu den Charakteren,  Pandora und Aspyn sind unsere Protagonistinnen, welche im Fokus der Geschichte stehen. Obwohl sie Zwillinge sind, sind sie sehr verschieden.
Pandora ist eher zurückhaltend und schüchtern und ließ sich leider viel zu viel gefallen und bevormunden.
Aspyn ist eher vom Schlag, mit dem Kopf durch die Wand und erst sprechen, dann denken.
Beide hatten jeweils Eigenschaften die mir gut gefallen haben. Dennoch gab es auch viele Momente wo ich beide absolut nicht leiden konnte.
Pandora hätte ich am liebsten durchweg geschüttelt, da sie wirklich alles hat mit sich machen lassen. Wo es nur ging hat sie sich bevormunden lassen, es war zum Haare raufen.
Aspyn auf der anderen Seite scheint keinen Respekt vor der Privatsphäre anderer zu haben und nimmt sich raus Entscheidungen für sich zu treffen, obwohl es sie eigentlich nichts angeht.
Man hört es vielleicht raus, aber ich war nicht so wirklich happy mit einigen Entwicklungen in der Geschichte.

An sich hat mir die Idee der Geschichte gut gefallen und auch der Schreibstil war ganz nett.
Dennoch hat mich vieles einfach zu sehr verwirrt und aufgeregt.


Fazit:
Ich habe wirklich versucht die Charaktere zu mögen, was mir aber bis zum Ende nicht so recht gelungen ist.
Auch die Massen an Themen in der Geschichte haben mich mehr überfordert als das sie Spannung etc. in die Geschichte gebracht haben. Den zweiten Band werde ich vorerst nicht lesen.



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