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Allgemein, Rezension

Emily Bähr: Herz aus Bronze

Autor: Emily Bähr
Verlag: Independently published
Datum Erstveröffentlichung: 07.05.2019
Länge: 460 Seiten
Preis: 12,90€


Klappentext:
Gold, Marmor, Seide – Ivy Aldrins Welt könnte schöner und perfekter nicht sein. Dagegen ist Aidans Existenz von Eintönigkeit geprägt, denn er ist ein Automat; eine menschlich aussehende Maschine ohne Emotionen.
Ihre Wege kreuzen sich, als Ivy aus ihrem goldenen Käfig entführt wird. Mit Aidan an ihrer Seite und der Welt gegen sich muss sie sich zurück nach Hause durchschlagen. Dabei geraten beide immer mehr in einen gefährlichen Strudel aus Intrigen, Rätseln und Geheimgesellschaften, der die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen lässt. Und Ivy muss sich mit drei unumstößlichen Tatsachen abfinden.
Erstens: Jeder hat Geheimnisse. Ihre eigene Familie womöglich die größten.
Zweitens: Ein Herz aus Bronze kann dennoch ein Herz sein.
Drittens: Magie ist real.


Cover:
An sich gefällt mir das Cover ziemlich gut. Die Farben sind toll, dennoch hätte ich mir gerade bei dem Titel der Geschichte vielleicht etwas in die bronzene Farbrichtung gewünscht.


Meine Meinung:
Fangen wir mal wirklich am Anfang an. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir irgendwie ziemlich schwer. Was erstens an der langen Einführung in die Geschichte lag, also bis wirklich der Stein ins rollen kam und zweitens am Schreibstil.
Nicht das mir dieser nicht zugesagt hat, aber irgendwie habe ich mich gerade durch den Stil der Autorin, an den ich mich erstmal gewöhnen musste plus die Perspektivenwechsel, schwer getan, in die Story hineinzufinden.
Als die Geschichte dann ins rollen kam, man die Charaktere ein wenig kennen lernen konnte, wurde ich wärmer mit dem ganzen Setting. Dennoch tat ich mich weiterhin schwer. Es kam hin und wieder Spannung auf, wo ich dann dachte “ hui na endlich“, doch leider blieb die Spannung für mich sehr kurzweilig.
Kaum war sie da, war sie auch schon wieder verschwunden. Auch hatte ich nach der Hälfte des Buches nicht den Eindruck, dass ich sonderlich nah an die Charaktere Ivy und Aidan heran gekommen bin.
Ich habe zwar einiges über sie erfahren, doch so emotional war da für mich nicht viel zu holen.
Was ich richtig interessant und spannend fand, war das die Autorin ein sehr aktuelles Thema in ihre Geschichte hat einfließen lassen.
Wer den Klappentext gelesen hat und sich vielleicht beim Titel des Buches schon dachte, dass es hier in die Technik- Richtung bzw. Roboter Richtung geht, liegt absolut richtig.
Emily Bähr spricht in ihrer Geschichte immer wieder an, dass der Mensch durch Maschinen ersetzt wird, die Arbeitslosigkeit da durch immer mehr steigt und das Resultat daraus die Unzufriedenheit der Menschen ist.
Kommt einem bekannt vor oder?
Mir hat es auf alle Fälle gut gefallen, dass sie für diese Thematik einen Platz in ihrer Geschichte gefunden hat und dem ganzen nochmal einen neuem Blickwinkel verleiht.
Denn wie auch schon im Klappentext erwähnt, ist einer unserer Protagonisten ein solcher Roboter.

Innerhalb der Geschichte hangelt man sich von einem Rätsel zum nächsten und erst nach und nach setzt sich ein Puzzle zusammen und einige Rätsel werden aufgelöst.
Zum Ende hin ist nochmal eine ganze Menge passiert und die Spannung war sehr präsent und auch anhaltend.
Dennoch habe ich leider auch hier etwas zu nörgeln……….was am Anfang zu wenig war, war am Ende leider zuviel.
Es ist massig viel auf wenig Seiten passiert, was wirklich schade war.


Fazit:
Ich bin sehr zwiegespalten. Einerseits konnte mich die Roboter Thematik überzeugen, auf der anderen Seite war jedoch die nicht anhaltende Spannung und die unnahbar wirkenden Charaktere.
An sich eine super gute Idee, nur leider konnte mich der erste Band der “ Mechanic“ Reihe nicht von sich überzeugen.


Zitat aus dem Buch:
Nein, ich bin nicht in Ordnung. Ich wurde entführt und als politisches Druckmittel benutzt.


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