Follow:
Allgemein, Rezension

Karolyn Ciseau: Das Blatt des dunklen Herzens [Band 1]

Autor: Karolyn Ciseau
Verlag: Independently publishes
Datum Erstveröffentlichung: 09.06.2018
Länge: 410 Seiten
Preis: TB: 13,90€


Klappentext:
Alle fünfzig Jahre schicken die vier mächtigsten Fürstenhäuser ihre männlichen Erstgeborenen in den Kampf um den Thron von Tenebris. Auch Feyes Zwillingsbruder, der Elfenprinz Kjell, sollte im Spiel der vier Farben antreten. Doch er nimmt sich kurz vor Beginn das Leben. Sein letzter Wille ist, dass Feye an seiner Stelle am Spiel teilnimmt. Feye beugt sich seinem Wunsch; ein Schritt, den sie schon bald bereut. Nicht nur weil im Spiel tödliche Wesen lauern und sie gefährliche Prüfungen bestehen muss, sondern auch weil es immer schwieriger wird, ihre wahre Identität zu verschleiern. Als einer ihrer Konkurrenten – der attraktive Dunkelmagier Ares – Feyes Geheimnis aufdeckt, beginnt ein Kampf, in dem nichts ist, wie es scheint. Und in dem Feyes Gefühle auf eine harte Probe gestellt werden.


Cover:
Das Cover entspricht ausnahmsweise so gar nicht meinem Geschmack. Oft geht der Kauf eines Buches bei mir Hand in Hand mit einem ansprechenden Cover plus spannendem Klappentext. Bei dem Buch jedoch, konnte mich der Klappentext mehr überzeugen und das Cover hat mich nicht so wirklich angesprochen. Dennoch passt es zur Geschichte, und es ist ja auch Geschmackssache.


Meine Meinung:
Dieses Buch war eine Empfehlung einer lieben Freundin und ich war nach lesen des Klappentextes sehr gespannt auf die Geschichte.
Der Einstieg in die Geschichte kam schon mit einem Knall, schon im Prolog passiert so einiges, was mich schon sehr überrascht hat. Denn wie oft passiert es, dass im Prolog schon etwas super einschneidendes passiert? Er ließ auf alle Fälle auf so einiges hoffen.
Durch den sehr angenehmen Schreibstil der Autorin war ich sehr schnell in der Geschichte und dem Geschehen drin.
Feye unsere Protagonistin hat mir jedoch in den ersten Kapiteln das Leben äußerst schwer gemacht.
Ihre Art empfand ich an vielen Stellen als äußerst anstrengend bis unverständlich. Obwohl sie eine Prinzessin ist und Höflichkeit keine Fremdwort für sie sein sollte, scheint sie weder die Worte “ Bitte“ und „Danke“ zu kennen, noch wie man sich verhält wenn jemand einem Helfen möchte.
Zum Glück hat sie sich in der zweiten Hälfte des Buches gefangen und in eine Richtung entwickelt, die ich wirklich ansprechend und gut fand. Und wo wir gerade bei den Charakteren sind, möchte ich auch einpaar Worte zu Ares sagen.
Denn mit ihm haben wir unseren zweiten Protagonisten der Geschichte. Er erscheint zu Beginn wie der typische Bad Boy Charakter, was er aber nicht unbedingt ist.
Er wird von Feye als bedrohlich empfunden, und als jemand den man besser mit Vorsicht genießt. Was ja nicht unbedingt falsch ist. Ares und Feye haben einen nicht unbedingt optimalen Start in der Geschichte, nähern sich aber im Laufe dieser an. Doch das geht nicht auf Feyes Konto. Ares ist wirklich sehr zuvorkommend und Gentleman like, was bei Feye jedoch eher auf Ablehnung stößt.
Im Laufe der Geschichte bahnt sich etwas zwischen den beiden an, was man sich ja schon denken konnte…….aber mehr werde ich dazu nicht sagen.

Eine Zeit lang, war ich mir nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen möchte, da mir halt Feyes Art so gegen den Strich gegangen ist. Ich hatte noch knapp 80 Seiten zu lesen, von denen ich es abhängig machen wollte. Und dann kam der KNALL!!!!!
So einen unfassbaren Plot-Twist habe ich nicht erwartet. So plötzlich und unterwartet wurde nicht nur Feye sondern auch mir der Boden unter den Füßen weggerissen und da war mir klar, ICH MUSS DEN ZWEITEN BAND haben.
Ich war wirklich fassungslos und begeistert, wobei ich nicht sagen kann, was von beidem mehr präsent war.


Fazit:
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit Feye konnte mich die Geschichte auf den letzten Metern nochmal mehr in seinen Bann ziehen. Ich fand die Story bis zu dem Punkt wirklich gut, aber das Ende hat nochmal einen drauf gesetzt.
Dieser Plot-Twist ist wirklich unschlagbar, da man ihn in keinster Weise hat kommen sehen bzw hätte erahnen können. Einfach super genial.


Zitat aus dem Buch:
“ Mir war, als liefen wir auf den Trümmern dieser Welt, den Schlund der Hölle nur eine Handbreit von uns entfernt.“


Share on
Previous Post Next Post

You may also like

No Comments

Leave a Reply

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich stimme zu .