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Allgemein, Rezension

Katharina Sommer: Indigo- Beim Leben des Drachen

Autor: Katharina Sommer
Verlag: Gedankenreich Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 08.03.2019
Länge: 400 Seiten
Preis: EBook: 3,99€, TB: 14,90€

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-Vielen Dank an den Gedankenreich Verlag und an Katharina Sommer für das Rezensionsexemplar-

Zur Verlagsseite kommt ihr hier.


Klappentext:
Das Schicksal führt ungleiche Gefährten zueinander.
Doch die Elemente spielen selten nach festen Regeln.

Vor Zara liegt die Flucht ihres Lebens. Sie ist der Sklaverei entkommen und will in einem freien Land neu anfangen.

Doch dann fällt ihr ein Drachenei in die Hände und plötzlich ist die gesamte königliche Garde hinter ihr her.
Unter ihnen ist auch Tristan, ein Pfleger magischer Wesen, der das Ei um jeden Preis zu seinem König zurückbringen will.
Aber er ist nicht der Einzige, der Interesse daran hat. Denn dieser Drache wird über das Schicksal aller Länder entscheiden.

Dabei ahnt niemand, dass Zaras Weg untrennbar mit seinem verbunden ist …


Cover:
Das Cover schreit gerade zu nach einer tollen Geschichte über Drachen. Die Farben und auch das Motiv sind einfach toll.


Meine Meinung:
Zu Beginn, kam ich schnell in die Geschichte rein, auch wenn ich mich erstmal ein wenig mit neuen Begrifflichkeiten orientieren musste. Wir befinden uns in der Welt von Godsquana, wo wir auf viele magische Kreaturen treffen. Unter anderem natürlich Drachen.

Erzählt wird die Geschichte von Tristan und Zara. Gerade die Beziehung zwischen den beiden wandelt sich im Laufe der Geschichte sehr. Wo zu Beginn noch Feindschaft und Hass herrscht, entwickelt sich eine Bindung, mit der beide nicht gerechnet haben.
Alles beginnt mehr oder weniger mit einem Missverständnis und endet in einem Abenteuer, einem magischen Abenteuer.
Neben den magischen Kreaturen gibt es auch noch Schattenwesen und Bändiger. Bändiger können beispielsweise über Elemente verfügen, wie Wasser oder Feuer.
An sich fand ich das Setting und Konzept der Geschichte sehr spannend. Was mich jedoch etwas gestört hat, war das einiges sehr vorhersehbar war. Auch wurden einige Klischees bedient, was nicht immer schlecht oder negativ ist, hier aber für das ein oder andere Augenrollen meinerseits gesorgt hat. Ebenfalls ist mir negativ aufgestoßen, dass viele Handlungen nicht zu Ende gebracht oder nur angerissen wurden.
Ein Bespiel, es wird ein Verrat aufgedeckt und scheinbar gibt es keine Konsequenzen oder Strafen, da man sich nicht traut eine Entscheidung zu treffen.
Anschließend ist davon keine Rede mehr, es wird nicht mehr erwähnt und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Ebenso war dies ein Phänomen bei den Charakteren, diese schienen sehr gutgläubig, manchmal sogar fast naiv. Vieles wurde einfach so hingenommen, nicht hinterfragt oder wenigstens skeptisch beäugt.
Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, war der Drache. Eben der Drache, dem der Titel des Buches gewidmet ist. Ich fand den kleinen Kerl wirklich toll. Er wurde toll beschrieben und hätte noch mehr Auftritte bzw. eine noch größere Rolle in der Geschichte verdient.

Am Schreibstil von Katharina Sommer habe ich absolut nicht auszusetzen. Sie schreibt sehr anschaulich und hat die Charaktere gut in Szene gesetzt. Mit der Spannung der Geschichte ist das so eine Sache, da für mich vieles vorhersehbar war, blieb die Spannung in großen Maße deshalb aus.


Fazit:
Ich bin wirklich hin und her gerissen, ob die Geschichte mir gefallen hat oder nicht. Es ist eher im neutralen Gebiet. An sich war die Geschichte unterhaltsam, aber einfach zu vorhersehbar und die Handlungen der Charaktere haben für mich oft keinen Sinn ergeben. Auch die plötzlichen Handlungen oder Ereignisse die wie aus der Luft gegriffen wirkten und nicht zu Ende gebracht wurden, haben mich etwas gestört.


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