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Allgemein, Rezension

Rachel Crane: Rayne- Die Macht der Schatten

Autor: Rachel Crane
Verlag: CBT Verlag, Random House
Datum Erstveröffentlichung: 11.03.2019
Länge: 544 Seiten
Preis: 13€

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-Vielen Dank an das Bloggerportal und CBT für das Rezensionsexemplar-
Hier kommt ihr zur Verlagsseite


Klappentext:
Wenn der Schweifstern die Nacht erhellt, wird sich die Finsternis erheben …
Als Tochter des Königs kennt Rayne keine Sorgen. Doch dann fällt ihre Mutter nach einem Angriff in einen todesähnlichen Schlaf und nicht einmal Raynes Magie kann ihr helfen. Schnell muss Rayne erkennen, dass die Angreifer nun hinter ihr her sind – dunkle Kreaturen, die vor nichts zurückschrecken, um an ihr Ziel zu gelangen. Nur mithilfe von Skandar, dem in Ungnade gefallenen Bruder ihres Verlobten, gelingt ihr die Flucht. Als klar wird, dass der Gegner weit mächtiger ist, als Rayne für möglich gehalten hätte, muss sie sich entscheiden: Setzt sie das Königreich und das Leben ihrer Mutter aufs Spiel oder vertraut sie einem Mörder und nimmt an Skandars Seite den Kampf gegen die Schatten auf?


Cover:
Durch das hübsche Cover bin ich erst aufmerksam auf das Buch geworden. Sowohl die Farben als auch die Wahl des Motives haben mich direkt angesprochen.


Meine Meinung:
Bevor ich mit dem Buch begonnen habe, war mir gar nicht bewusst, dass es bereits einen Vorgänger gibt. Vor einigen Jahren ist nämlich “ Elathar“ ebenfalls im CBT Verlag erschienen. Man kann die Bücher aber durchaus unabhängig von einander lesen. Denn in “ Rayne“ erhält man einen unglaublich ausführlichen Prolog, der die Geschehnisse aus “ Elathar“ nochmals aufgreift und erklärt, sodass man problemlos in die Geschichte starten kann.

Rayne würde ich mal als typische Protagonistin eines Young Adult Fantasy Romans beschreiben. Sie ist junge 17 Jahre alt und eine Prinzessin, die jedoch das Klischee einer Prinzessin nicht erfüllt. Schon früh möchte sie lernen zu kämpfen und sich selbst verteidigen zu können, was ihr innerhalb der Geschichte definitiv mehr als nur einmal aus der Klemme hilft.
Generell empfand ich sie als angenehmen Charakter, der auch viel nachdenkt bevor er handelt, was ja nicht immer so ist. Zwar neigt sie auch zu impulsiven Handlungen, aber überwiegend wägt sie ab. Im Klappentext wird ja schon angedeutet, dass wir uns in einer Welt befinden, in der Magie existiert, mehr möchte ich an der Stelle auch gar nicht verraten.
Rayne gerät von einer Katastrophe in die nächste, viele Ereignisse folgen kurz nacheinander, was die Spannung definitiv gefördert hat.
Dennoch empfand ich gerade im Mittelteil einige Kapitel als langatmig und weniger ereignisreich. Da war mir der Kontrast einfach zu groß, man hätte da die Spannung besser aufteilen können, sodass weniger Leerlauf entsteht. Nun zum zweiten Hauptcharakter der Geschichte, Skandar. Zu Beginn wird er als der „Böse“ hingestellt, der mit der dunklen Vergangenheit. Niemand hat sich so wirklich die Mühe gemacht dem jungen Mann einmal zu zuhören, ihm eine Chance zu geben. Doch eben diese erhält er durch mehrere unglückliche Zufälle von Rayne.
Sie sieht ihn als den Mann der er jetzt ist, und hält ihm nicht seine Vergangenheit vor, an welche er sich nicht wirklich erinnern kann.
An sich ist das Zusammenspiel der beiden recht unterhaltsam, da sie einige Kapitel brauchen um miteinander warum zu werden und dem anderen Vertrauen zu schenken.
Dennoch hat mich irgendwas an der Beziehung der beiden gestört, ich kann nicht mal genau beschreiben was, aber vieles fühlte sich zu gestellt und gepresst an.

Wie oben schon gesagt, handelt es sich hier um eine Fantasy Geschichte, wo wir in einem Königreich wirklich viel herumkommen. Ich hätte mir während dem lesen wirklich eine Karte dieser Welt gewünscht.
Als ich am Ende des Buches ankam, fand ich diese endlich. Vielleicht wäre es besser gewesen bzw. einfacher, diese an den Anfang zu setzen.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als wirklich angenehm und auch unterhaltsam. Lediglich die abfallende Spannung im Mittelteil hat meinen Lesefluss etwas ins stockend gebracht. Das Setting und die magischen Anteile waren auch gut anschaulich beschrieben. Jedoch habe ich mich etwas schwer getan, die Geschichte zeitlich zuordnen zu können. Spielt sie in der Zukunft? Oder in einem schon vergangenen Jahrhundert?
Ich weiß es nicht. Das ist aber jetzt auch schon meckern auf hohem Niveau.


Fazit:
Insgesamt eine solide Fantasy Geschichte im Young Adult Bereich, die man auch ohne den Vorgänger lesen kann. Ich hatte einige spannende Lesestunden durch die Geschichte. Hier und da gab es einige Schwächen, aber im großen und ganzen wurde ich gut unterhalten.


Zitat aus dem Buch:
“ Je länger die Stille andauerte, desto mehr fühlte sie sich wie eine Wand an, die zwischen ihnen aufragte und von der Rayne nicht wusste, wie sie sie einreißen sollte.“


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