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Allgemein, Rezension

Tatjana Zanot: Rückkehr nach Sempera [Band 2]

Autor: Tatjana Zanot
Verlag: Tagträumer Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 31.07.2018
Länge: 349 Seiten
Preis: 12,90€

[Achtung, kann Spoiler enthalten, da es sich um einen Folgeband handelt]


Klappentext:
Drei Monate sind vergangen, seitdem Daisy wieder in der Menschenwelt gelandet ist.
Drei Monate, in denen sie sich danach sehnt, wieder zurück nach Sempera zu gelangen, auch wenn sie sich über das Wiedersehen mit ihrer Pflegemutter Nadja sehr freut.
Um eines der bekanntermaßen launischen Weltentore zu finden, geht sie sogar wieder freiwillig zur Schule. Schließlich weiß sie, dass die Wahrscheinlichkeit eines zu finden, außerhalb ihres Zimmers größer ist. Aber welche Rolle spielt dabei das mysteriöse rothaarige Mädchen?
Kennt sie vielleicht eine andere Möglichkeit, in die Parallelwelt zu gelangen?
Und ist es wirklich eine gute Idee, nach Sempera zurückzukehren, wenn man nicht weiß, was einen dort erwartet?


Cover:
Bei dem Cover bin ich irgendwie hin und her gerissen. Auf der einen Seite gefällt es mir eigentlich gut, aber auf der anderen wirkt es leider zu kitschig. Das Cover vom ersten Band hat mir deutlich besser gefallen. Aber das ist ja alles Geschmackssache.


Meine Meinung:
Als ich im letzten Jahr “ Aufbruch nach Sempera“ gelesen habe, war ich wirklich hin und weg von der Geschichte. Eine Fremde Welt, Gestaltwandler und eine Bedrohung durch eine böse Hexe. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass die Fortsetzung erschienen ist.
Als das Buch bei mir eingetroffen ist, musste ich es direkt beginnen.
Der Einstieg fiel mir so semi leicht, da es nun schon über ein Jahr her war, dass ich Band eins beendet habe. Viele Charaktere musste ich erstmal wieder unter einen Hut kriegen und das hat sich quasi durch das ganze Buch gezogen. Es fiel mir echt schwer alle auseinander zu halten und mich an verschiedene Ereignisse aus dem ersten Band zu erinnern.
Zum Teil hat es phasenweise echt für Unmut meinerseits gesorgt.
Aber nun zur Geschichte.
Die Geschichte setzt ein wenig zeitversetzt zum Ende des ersten Bandes an. Daisy ist nun wieder auf der Erde und kommt so gar nicht mehr in ihrem Alltag zurück.
Zu groß ist die Sehnsucht nach Sempera und ihren Freunden.
Als sie dann durch mehrere Zufälle wieder in Sempera landet, ist es jedoch anders wie erwartet. Von ihr wird nun verlangt, die Aufgaben einer Königin zu übernehmen und ein Land zu regieren. Sie versucht wirklich ihr bestes und gibt sich große Mühe. Aber ausgerechnet ihr “ Ehemann“ Tajo, der eigentlich auf ihrer Seite stehen sollte, stellt sich quer und behandelt sie alles andere als ebenbürtig.
Sein Verhalten ist mir innerhalb der gesamten Geschichte wirklich auf die Nerven gegangen. Ich war wirklich glücklich über die Kapitel in denen er nicht vorkam.
Daisy muss sich also mit so einigem rumschlagen. Zudem kommt noch, dass ihre Freunde ihr erschreckendes berichten und sie nun nicht mehr weiß, wem sie überhaupt vertrauen kann…….
Sagen wir es mal so, die Geschichte hat mir nicht nur schöne Lesestunden beschert, leider.
Ich wollte die Geschichte mögen, aber allein der schwere Einstieg und dann noch der nervige König Tajo, haben es mir echt schwer gemacht.

Der Schreibstil der Geschichte ist an sich wirklich super angenehm. Tatjana Zanot schreibt sehr modern und ansprechend und konnte mich definitiv unterhalten. Wir verfolgen die Geschichte durchgehend aus Daisys Sichtweise, was es an vielen Stellen für mich zu eintönig gemacht hat. Hier hätte es definitiv Sinn gemacht, verschiedene Perspektiven einzubauen um einen besseren Blick auf die vielen Charaktere zu bekommen. Das Konzept mit den Gestaltwandlern und der Parallelwelt Sempera finde ich weiterhin toll, doch leider gab es einfach zuviel was mich gestört oder mir einfach gefehlt hat.


Fazit:
Puh, mir fällt es wirklich schwer es zu sagen, aber überwiegend hat mir die Geschichte nicht gefallen. Ich empfand die Charaktere als wenig sympathisch und konnte mich auch schwer in sie hineinversetzen. Manche Handlungen und Entwicklungen fand ich zu vorhersehbar und wenig kreativ.
Das Ende lässt vermuten, dass noch ein weiterer Band kommen wird, den werde ich jedoch wahrscheinlich nicht mehr lesen.


Zitat aus dem Buch:
„Zeit war doch ein seltsames Konzept. Wir fühlten uns sicher, solange wir glaubten, dass noch genug von ihr da war, und wurden nervös, sobald wir das Gefühl hatten, sie könne uns wie Sand zwischen den Fingern hindurchrinnen.“


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