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Allgemein, Rezension

Philip Reeve: Mortal Engines- Krieg der Städte [Band1]

Autor: Philip Reeve
Verlag: Fischer Tor
Datum Erstveröffentlichung: 24.20.2018
Länge: 336 Seiten
Preis: 12€


Klappentext:
Niemand hatte mit einem Attentat gerechnet. Als das Mädchen mit dem Tuch vor dem Gesicht ein Messer zückt, um den Obersten Historiker Londons, Thaddeus Valentine, umzubringen, kann ihm der junge Gehilfe Tom in letzter Sekunde das Leben retten. Er verfolgt das Mädchen, das jedoch durch einen Entsorgungsschacht in die Außenlande entkommt. Dass Valentine, statt seinem Retter zu danken, den Jungen gleich mit hinausstößt, konnte ebenfalls beim besten Willen keiner ahnen …
Damit beginnt Toms abenteuerliche Odyssee durch die Großen Jagdgründe zurück nach London. Begleitet wird er von der unbeirrbaren Hester Shaw, die fest entschlossen ist, den Mord an ihren Eltern zu rächen. Sie treffen auf Sklavenhändler und Piraten, werden von einem halbmenschlichen Kopfgeldjäger verfolgt und von einer Aeronautin namens Anna Fang gerettet. Und all das, während Valentine plant, mittels einer Superwaffe aus dem Sechzig-Minuten-Krieg die Feinde der fahrenden Städte zu vernichten …


Cover:
Das Cover ist wirklich irre genial. Es bringt einem direkt das dystopische Flair der Geschichte näher und macht sehr neugierig auf die Geschichte.


Meine Meinung:
Auf das Buch bin ich erst durch den Trailer zum Kinofilm aufmerksam geworden, weshalb ich es unbedingt vor erscheinen des Filmes lesen wollte.
Gesagt, getan.
Durch den Trailer hatte ich schon gewisse Bilder zu den Charakteren und dem generellen Aufbau der Geschichte im Kopf, weshalb ich schnell in der Geschichte drin war. Der Anfang hat mir auch sehr zugesagt, da dass ganze Setting wirklich spannend gestaltet ist. Fahrende Städte, viel Technik und und ein gutes Worldbuilding.

Leider hielt meine Euphorie nicht besonders lange an. Schnell hat sich für mich rausgestellt, dass selbst Szenen in denen viel passiert, bei mir nichts ankommt. Es kam für mich keine Spannung auf und auch die Charaktere blieben irgendwie blass für mich.
Innerhalb der Geschichte kommt es zu vielen Verfolgungsjagden, die eigentlich hätten spannend sein müssen, doch für mich waren sie es leider nicht. Ich war schnell gelangweilt, habe aber die Hoffnung bis zur letzten Seite nicht aufgegeben.
Doch es sollte wohl nicht sein.
Trotz genialer Idee und tollem Setting, hat die Geschichte keinerlei Emotionen oder Spannung bei mir ausgelöst.
Auch den Schreibstil empfand ich als eher lieblos und fad.
Ich bezweifel überhaupt nicht, dass die Geschichte nicht toll ist oder spannend sein kann, halt nur nicht für mich.
Sonst habe ich ja meist den Gedanken “ Lass den Kinofilm so sein wie das Buch“, hier ist es eher anders, nun hoffe ich wirklich das der Film mich mehr packen und begeistern kann.
Denn schauen möchte ich ihn auf alle Fälle, da der Trailer mir sehr zugesagt hat.
“ Krieg der Städte“ ist der erste Band einer vierteiligen Reihe, die ich aber nach aktuellem Stand nicht weiter verfolgen werde. Mal schauen was ich nach dem Kinofilm darüber denke.


Fazit:
Für mich leider eine Geschichte, die ihr Potential nicht erfüllt hat. Ich habe zwar das Gefühl, dass ich mit der Meinung ziemlich allein sein werde, aber dennoch ist es halt einfach so.
Meinen Geschmack hat “ Mortal Engines“ leider nicht getroffen. Ich wollte es wirklich mögen…….aber manchmal ist es halt einfach so, dass einem eine Geschichte nicht so zusagt, wie man sich das wünscht.


“ Mir hat noch nie jemand das Gefühl gegeben, dass er mich mag, so wie du jetzt.“



Weitere Stimmen: – Letterheart  – TrallafittiBooks

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