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Allgemein, Rezension

Kasie West: Fünftausend Gründe, warum ich dich Liebe

Autor: Kasie West
Verlag: Harper Collins
Datum Erstveröffentlichung: 05.11.2018
Länge: 350 Seiten
Preis: 16,99€

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-Vielen Dank an Harper Collins für das Rezensionsexemplar-
Hier kommt ihr zur Verlagsseite.


Klappentext:
»Deinen Bildern fehlt es an Herz.« Abby kann nicht fassen, dass dies der Grund ist, warum sie von der Kunstausstellung ausgeschlossen wird. Nachdem sie den ersten Schock verdaut hat, stellt sie eine »Herzensliste« zusammen, um ihren Werken künftig mehr Tiefe zu verleihen. Der erste Punkt ist schon erledigt: Liebeskummer. Denn ihr bester Freund Cooper erwidert ihre Gefühle nicht. Bleiben noch zehn weitere Herausforderungen. Die größte davon: sich neu zu verlieben! Aber Herzensdinge lassen sich nicht so leicht abhaken, wie Abby dachte …


Cover:
Auch wenn es vom Cover und der Story her mehr eine sommerliche Geschichte ist, hat es mich verzaubert. Vielleicht auch grade deshalb. Das Cover gefällt mir richtig gut, weil es einfach diesen sommerlichen Charakter hat.


Meine Meinung:
Da ich schon einige Bücher von Kasie West gelesen habe, war die Vorfreude riesig, als ich dieses Büchlein entdeckt habe. Mir war nämlich gar nicht bewusst, dass dieses Buch überhaupt erscheinen sollte.
Somit war die Freude nochmal doppelt so groß.
Wie man es von der Autorin kennt, handelt es sich hier um eine niedliche Young Adult Story, in der die Protagonistin Abby im Fokus steht. Abby ist eine begeisterte Künstlerin und glaubt fest an ihr Talent und ihre Werke. Doch wie im Klappentext schon erwähnt wird, erhält sie einen großen Dämpfer……denn angeblich haben ihre Bilder kein Herz, keine Seele.
Also muss Plan B her.
Abby arbeitet mit der Hilfe ihrer Familie eine Liste aus, in der es darum geht ihren Horizont zu erweitern und mehr Erfahrungen zu sammeln. An sich ja nie eine schlechte Idee.
Los geht es also, auf die Suche nach mehr Herz und Tiefe. Doch was Abby findet und über sich selbst lernt, ist weitaus größer und bedeutender als die Liste.
Natürlich spielt die Liebe auch eine Rolle und das nicht zu wenig, aber darauf möchte ich gar nicht mal soviel eingehen, sonst verrate ich noch zuviel.
Die Geschichte hatte leider weitaus weniger pepp und Charisma als ich es mir erhofft hatte. Es war eine niedliche Geschichte, die sich aber die ersten 150 Seiten arg gezogen hat.
Bis es dann mal zu der Liste kam, und Abby ihre Komfortzone verlassen hat und und und.
Jedoch sind die Herzensliste und der Liebeskummer nicht ihre größten Sorgen. Denn Abby´s Mom leidet an einer Angststörung, die es ihr fast unmöglich macht, dass Haus alleine zu verlassen, sogar in Begleitung ist es wirklich schwierig. Zu dem ist ihr Dad ziemlich oft weg, da dieser beim Militär ist.
Wie man merkt, Abby´s Leben ist nicht grade einfach.

Der Schreibstil von Kasie West gefällt mir an sich wirklich gut. Leider hat es bei der Geschichte diesmal gefühlt ewig gedauert, bis endlich mal Schwung aufkam und es wirklich los ging. Der Anfang hat für meinen Geschmack zu lange vor sich hingeplätschert. Das hätte man definitiv kürzer und knackiger halten können.
Auch mit dem Ende bin ich nicht so recht zufrieden. Es erschien mir zu einfach aufgelöst und ging zu schnell. Mir kam es so vor, als ob die Autorin dies schnell und flott abhandeln wollte. Recht schade, da die Geschichte an sich wirklich schön war.


Fazit:
Ich bin wirklich zwiegespalten, ob es mir gefallen hat oder nicht. Es war keine schlechte Geschichte, doch das besondere und gewisse Etwas hat leider gefehlt.
Eine niedliche Geschichte, der jedoch der pepp gefehlt hat.


Zitat aus dem Buch:
“ Du wirst nie darauf hören, was andere Leute über deine Bilder sagen, bis du darauf hörst, was du selber darüber sagst.“


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