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Allgemein, Rezension

Catherine Rider: Kiss me in London

Autor: Catherine Rider
Verlag: CBJ Verlag, Random House
Datum Erstveröffentlichung: 01.10.2018
Länge: 320 Seiten
Preis: 13€


Klappentext:
Liebe auf Londoner Art …

London, eine Woche vor Weihnachten. Der 19-jährige Jason Malone ist das erste Mal in der Stadt seiner Träume, denn er will sein Jura-Studium sausen lassen und Schauspieler werden. Ein Stipendium der Royal Academy of Dramatic Arts wäre der erste Schritt in die richtige Richtung, doch dafür muss Jason vorsprechen. Cassie Winter hat die Nase voll vom Theater, Film und Schauspielern im Besonderen. Und das hat Gründe. Als Jason und Cassie sich bei einer Vorführung von Les Misérables über den Weg laufen, beschließen sie, London gemeinsam zu erkunden und erleben ein paar Tage voller unverhoffter Überraschungen …


Cover:
Die verschiedenen kleinen Fotos auf dem Cover ergeben ein tolles Gesamtbild und heben gerade das vor, was London ausmacht. Auch der romantische Charakter wird sehr deutlich.
Das Cover ist absolut ein Traum und gefällt mir sehr gut.


Meine Meinung:
Da ich schon gut in Vor-Weihnachtsstimmung bin, dachte ich, dass ich mit dem Buch “ Kiss me in London“ nichts verkehrt machen kann. Eine winterliche Liebesgeschichte, die in einer meiner Lieblingsstädte spielt, da kann eigentlich nichts schiefgehen oder?
Leider weit gefehlt.
Vielleicht bin ich auch einfach mit den falschen Erwartungen an die Geschichte heran gegangen, denn so wie die Geschichte verlaufen ist, konnte sie mich wenig begeistern und leider noch viel weniger berühren.
Aber fangen wir erstmal mit dem positiven an.
Das Setting im Londoner Theaterviertel konnte mich wirklich begeistern. Das Londoner Leben wurde von der Autorin gut beschrieben und in Szene gesetzt. Man hat sich quasi mit den Charakteren einmal querbeet durch die Musicals in London geschaut.
Auch die winterlichen Elemente wie Schlittschuhlaufen, oder einen warmen Kakao in einem gemütlichen Cafe in Covent Garden. In eben den Momenten habe ich mich wohl mit der Geschichte gefühlt.
Doch leider gab es abgesehen von dem Londoner Setting nicht viel was mir gefallen hat.
Ich wollte die Geschichte wirklich mögen, weshalb ich das Buch auch komplett gelesen habe. Eigentlich wollte ich es ca. bei der Hälfte abbrechen….
Die beiden Protagonistin Cassie und Jason, konnten mich gar nicht für sich einnehmen. Ich fand die Art von Cassie mit Konflikten

Processed with RNI Films. Preset ‚Agfa Optima 200 v.2‘

umzugehen ganz grausig, denn ihr erster Impuls ist, unangenehme Situationen aussitzen und irgendwann wenn es unvermeidbar ist, alles gegen die Wand zu fahren.
Ihre Art allgemein gefiel mir einfach nicht. Ich empfand sie als sehr anstrengend, da sie nie wirklich das sagt was sie wirklich denkt und darauf wartet, dass sich alles irgendwann schon irgendwie fügen wird.
Nun zu Jason. An sich war sein Charakter ja nicht verkehrt, zumindest empfand ich ihn als deutlich angenehmer als Cassie.
Doch auch Jason gehört eher zu der Sparte Mensch, die eher vermeidet, statt das zu tun was er wirklich möchte. Doch darüber hinaus besitzt er wenigstens Humor, welcher mich gut bei der Stange gehalten hat.

Es sollte eine romantische Wintergeschichte sein, doch von der Romantik kam nicht mal ein kleiner Funke bei mir an. Beide Charaktere haben einen wenig romantischen Eiertanz um ihre Probleme gemacht und fanden dann da durch den Weg zueinander. Wie allerdings diese Gefühle für einander zu Stande gekommen sind, ist mir schleierhaft.
Es gab tatsächlich ein oder zwei Momente wo man ein leises, aber wirklich leises, knistern gemerkt hat, aber der große AHA, die beiden stehen aufeinander Moment blieb aus.
Für mich ist die Geschichte leider mich Ach und Krach durchgefallen.


Fazit:
London ist eine tolle Stadt, in der man durchaus eine tolle winterlicher Liebesgeschichte hätte aufziehen können. Was hier, für mich, leider nicht der Fall war.
Außer der Stadt an sich, mochte ich nicht viel an der Geschichte.


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2 Comments

  • Reply Ivy

    Liebe Jenny,

    wirklich schade, dass dich das Buch nicht so richtig überzeugen konnte. Ich habe damals Kiss me in New York gelesen und fand es eigentlich ganz süß, nicht bestsellerverdächtig, aber dennoch süß.

    Ich denke ich bin ohnehin aus diesen Teenie Geschichten rausgewachsen. Ich widme mich dann doch lieber Büchern wie die von Sarah Morgan & Co. Das entspricht mehr meinem Geschmack!

    Liebste Grüße
    Ivy

    November 27, 2018 at 10:25 am
    • Reply Jenny26

      Huhu Ivy 🙂

      Ich war wirklich richtig enttäuscht, aber das bleibt halt manchmal nicht aus. “ Kiss me in New York“ habe ich auch noch zu Hause liegen und schon von mehreren gehört, dass der Band besser sein soll 🙂
      Ich lass mich mal überraschen.
      Von Sarah Morgan muss ich auch unbedingt ein paar mehr Bücher lesen. Kannst du mir welche empfehlen? 🙂

      Liebe Grüße Jenny 🙂

      November 27, 2018 at 11:49 am

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