Follow:
Allgemein, Rezension

Sarah Henning: Sea Witch

Autor: Sarah Henning
Verlag: Katherine Tegen Books
Datum Erstveröffentlichung: 31.07.2018
Länge: 368 Seiten
Preis: 12,99€


Klappentext:
Everyone knows what happens in the end. A mermaid, a prince, a true love’s kiss. But before that young siren’s tale, there were three friends. One feared, one royal, and one already dead.
Ever since her best friend, Anna, drowned, Evie has been an outcast in her small fishing town. A freak. A curse. A witch.
A girl with an uncanny resemblance to Anna appears offshore and, though the girl denies it, Evie is convinced that her best friend actually survived. That her own magic wasn’t so powerless after all. And, as the two girls catch the eyes—and hearts—of two charming princes, Evie believes that she might finally have a chance at her own happily ever after.
But her new friend has secrets of her own. She can’t stay in Havnestad, or on two legs, unless Evie finds a way to help her. Now Evie will do anything to save her friend’s humanity, along with her prince’s heart—harnessing the power of her magic, her ocean, and her love until she discovers, too late, the truth of her bargain
.


Cover:
Wow. Einfach wow. Ich bin hin und weg von diesem wundervollen und hinreißenden Cover. Es sieht magisch, düster und einfach absolut genial aus.


Meine Meinung:
“ Sea Witch“ stand schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste und jetzt musste ich es einfach kaufen und natürlich auch direkt lesen.
Das Setting der Geschichte würde ich am ehesten in die skandinavische Richtung einordnen, da wir uns in einem Königreich am Meer befinden und viele skandinavische Begriffe fallen. Die Geschichte dümpelt zu Beginn sehr vor sich hin, sodass ich mich einige Male gefragt habe, wann die eigentliche Geschichte denn beginnt.
Wir lernen Evie kennen, die, wie im Klappentext beschrieben durch einen tragischen Unfall ihre beste Freundin verliert. Evie ist eine Außenseiterin und hat sich mit dieser Rolle abgefunden und scheint damit leben zu können. Ihre Freundschaft zum jungen Prinzen Nik ist ihr eine große Stütze, was sie auch sehr zu schätzen weiß.
Und während die Geschichte so vor sich hin plätschert, erscheint auf einmal ein Mädchen auf der Bildfläche, welches Evie direkt als ihre verstorbene Freundin erkennt. Doch kann das wirklich sein? Anna ist ertrunken, aber man ihre Leiche nie gefunden, könnte es also sein?
Die Geschichte ist an das Märchen “ die kleine Meerjungfrau“ angelehnt und beginnt eigentlich recht märchenhaft. Ich habe Kapitel für Kapitel gewartet, dass etwas passiert und als ich die Hoffnung schon aufgegeben habe, kam es zu so einigen plötzlichen Wendungen, die ich in dem Ausmaß nicht erwartet habe.
Zwischen den Kapitel befinden sich immer wieder Rückblenden, die aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt werden. Auf den letzten 100 Seiten, wurden diese Rückblenden immer düsterer und ich konnte mir schon fast denken, worauf es hinausläuft.
Aber auch hier wurde ich überrascht, im positiven Sinne, und das Ende hat mich umgehauen.
Sarah Henning hat auf den letzten Seiten nochmal richtig Gas gegeben und mich in staunen versetzt. Das eben noch, Friede Freude Eierkuchen Setting, wurde auf einmal düster wie die Nacht und schien keine Gnade mehr zu kennen.
Richtig genial.

Der Schreibstil von Sarah Henning war an sich vollkommen in Ordnung, nur die ganzen fremdsprachigen Begriffe und Bezeichnungen haben immer wieder für Fragezeichen bei mir gesorgt, und ich meine damit nicht englische Begriffe. Naja, sei’s drum, ich habe es überlebt und die Geschichte auch so gut verfolgen können.
Gefiel mir die Geschichte? Ich würde sagen, ja, aber sehr durchwachsen.
Es gab Kapitel die einfach nicht enden wollten und dann wiederum Kapitel, gerade gegen Ende, die vor Spannung gestrotzt haben. Diese Spannung hätte ich mir ehrlich gesagt schon früher gewünscht.
Gerade das düstere Setting und die Wandlung der Charaktere haben mir richtig gut gefallen.


Fazit:
Da Märchen absolut mein Ding sind, bin ich nicht überrascht das mir die Geschichte gefallen hat. Doch an vielen Stellen, hätte ich mir mehr Spannung und Schrecken gewünscht. Jedoch haben die letzten 100 Seiten der Geschichte nochmal richtig auftrieb gegeben und mich damit sehr begeistert.
An sich ein gelungenes Märchen Retelling.


Zitat aus dem Buch:
“ She wanted destruction- not only of the world above but of the world below.“


Share on
Previous Post Next Post

You may also like

No Comments

Leave a Reply

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich stimme zu .