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Allgemein, Rezension

Juliana Fabula: Beast Soul- Sternenlicht

Autor: Juliana Fabula
Verlag: Selfpublisher
Datum Erstveröffentlichung: 27.07.2018
Länge: 456 Seiten
Preis: TB: 14,99€ , EBook: 4,99€

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-Ein großes Dankeschön an die liebe Juliana, die mir ihr Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat-


Klappentext:
Märchen enthalten einen Funken Wahrheit.

Finya hat nie damit gerechnet, eines Tages in einem dieser fantastischen und magischen Abenteuer zu landen, die sie bisher nur aus ihren Büchern kennt. Von einem Moment auf den anderen wird ihre Welt völlig auf den Kopf gestellt.
Träume werden zur Realität.
In Arcanus, der Akademie für Beasttamer, lernt sie nicht nur, ihre elementaren Kräfte zu kontrollieren, sondern auch ihr Beast kennen. Und Leonèl ist wahrlich das Biest in Person.
Legenden werden neu geschrieben.
Doch der Schein des Sternenlichts birgt ebenso Finsternis. Dunkle Schatten machen Jagd auf sie, Freunde und Feinde werden zu Bestien und nur die Sterne können ihr den rechten Weg weisen.
Willkommen in Nebula Astérì.


Cover:
Das Cover gefällt mir von den Farben und dem Motiv her wirklich sehr. Durch das strahlende blau hat man direkt die Assoziation zu Sternen und dem Sternenhimmel im Kopf, zumindest ging es mir so.


Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte war ein absoluter Klacks. Ich konnte mich direkt mit Finya identifizieren und fand sie klasse, eine wirklich angenehme Protagonistin, deren Art mir direkt ans Herz gewachsen ist.
Sie wird in eine Welt hineingeworfen, quasi ins kalte Wasser, und muss sich von heute auf morgen an den Gedanken gewöhnen, dass es noch mehr gibt als die Realität die ihr bisher bekannt war. Akademie und Internatsgeschichten finde ich persönlich immer toll. Es eröffnet einem als Leser eine neue Welt, die man zusammen mit den Charakteren kennenlernen kann. So auch bei “ Beast Soul“.
Denn Finya ist eine Tamerin und dazu bestimmt die Menschen mit Hilfe ihres Beasts aus dem verborgenen zu beschützen. Klingt eigentlich ganz simpel oder?
Tja, das ist es aber nicht.
In der Theorie scheint alles super aufzugehen, bis ihr Beast Partner Leonel die Bühne betritt. Denn er ist im Gegensatz zu Finya kein besonders warmherziger Mensch. Er ist launisch, undurchsichtig und ich bin nicht so recht schlau aus ihm geworden. Seine Launen schwanken so arg, dass ich kaum hinterher gekommen bin. Aber irgendwie hat es das auch so reizvoll und spannend gemacht, dass man nie wusste, was plant Leonel als nächstes, was hat er für ein Geheimnis, was steckt hinter seinen teils grausamen Verhalten?
Wenn ihr Antworten auf diese Fragen haben möchtet, dann müsst ihr das Buch wohl lesen, denn verraten werde ich nichts. Die Spannung muss ja erhalten bleiben oder?
Arcanus, die Akademie der Beasttamer und der Beasts ist wahrlich ein magischer Ort. Der Sternenhimmel leuchtet jede Nacht ganz klar und weckt den Drang in seinem Glanz zu versinken. Die Beschreibungen der Akademie und der Umgebung habe ich sehr genossen und jede noch so kleine Information förmlich aufgesogen.
Das Worldbuilding ist einsame spitze. Man erfährt viel und kann sich ein genaues Bild machen.

“ Beast Soul“ ist der Auftakt einer tollen Fantasy Reihe, die absolut Lust auf mehr macht. Hin und wieder stolpert man auch über Anspielungen auf das Märchen von “ Die Schöne und das Biest“ was mir natürlich besonders gut gefallen hat. Doch handelt es sich hier nicht etwa um ein Retelling, sondern um eine eigene Geschichte, die Teile des Märchens aufgreift. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel und hat mich da durch an mein Handy gefesselt.
Die Anspielungen auf bekannte Bücher/Filme haben mir auch sehr gefallen, man stolpert über Harry Potter oder Narnia Aussagen, die mir ein schmunzeln ins Gesicht gezaubert haben.
Die Charaktere rund um Finya waren ebenso charmant und konnten mich begeistern. Der einzige kleine Kritikpunkt den ich habe, ist die für mich nicht wirklich nachvollziehbare Romanze zwischen Finya und einem ihrer Freunde. Mir kam das alles zu plötzlich und erschien mir da durch nicht authentisch. Auch einige Dialoge zwischen den Charakteren wirkten auf mich gestellt und von der Sprache zu hochgestochen.


Fazit:
Eine wirklich schöne Geschichte mit einer gehörigen Portion Magie, Spannung und dem Potential zum Träumen einzuladen. Die Welt von Nebula Asteri hat bei mir den größten Eindruck hinterlassen und mich sehr begeistert.
Bis auf zwei kleine Kritikpunkte habe ich nichts an der Geschichte zu mosern und kann sie euch nur sehr ans Herz legen.


Zitat aus dem Buch:
“ Wenn ein Spiegel in ihre Welt führte, würde ihr Schrank dann auch den Weg nach Narnia finden?“


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