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Allgemein, Rezension

Alwyn Hamilton: Rebel of the sands

Autor: Alwyn Hamilton
Verlag: Faber & Faber
Datum Erstveröfentlichung: 08.03.2016
Länge: 314 Seiten
Preis: TB: 5,99€


Klappentext:
Mortals rule the desert nation of Miraji, but mythical beasts still roam the wild and remote areas, and rumor has it that somewhere, djinn still perform their magic.  For humans, it’s an unforgiving place, especially if you’re poor, orphaned, or female.

Amani Al’Hiza is all three.  She’s a gifted gunslinger with perfect aim, but she can’t shoot her way out of Dustwalk, the back-country town where she’s destined to wind up wed or dead.

Then she meets Jin, a rakish foreigner, in a shooting contest, and sees him as the perfect escape route. But though she’s spent years dreaming of leaving Dustwalk, she never imagined she’d gallop away on mythical horse—or that it would take a foreign fugitive to show her the heart of the desert she thought she knew.


Cover:
Das Cover spiegelt das orientalische Setting der Geschichte super wieder und auch die goldenen Elemente gefallen mir sehr.


Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir recht gut, da es sprachlich wirklich gut verständlich ist. Zwar tauchten hin und wieder Begrifflichkeiten auf, die ich nachschlagen musste, aber an sich war es gut zu verstehen.
Mein Problem auf den ersten 150 Seiten war, dass nicht wirklich etwas passiert ist. Es fühlte sich an wie ein zu lang geratener Prolog und war dementsprechend recht langatmig. Irgendwann war ich auch ziemlich frustriert.
Es gab zwar viele Bewegungen der Charaktere, sprich Ortswechsel etc. aber es wirkte nicht zielführend. Ich finde es immer recht schade, wenn man sich durch die Seiten quälen muss und stetig drauf wartet, dass die Geschichte in Gang kommt.
Doch dann war es endlich soweit, es wurden einige Geschehnisse aufgeklärt und auch die Geschichte an sich ergab durch einige Enthüllungen und Entwicklungen endlich Sinn. Es zeichnete sich ab, wo der Autor mit der Geschichte hin möchte und die rumdümpelei hatte zum Glück ein Ende.
Es wurde schlagartig spannend und die negativen Gedanken von vorher waren für mich dann ziemlich schnell vergessen. Auch das orientalische Setting konnte mich nun vollends begeistern. Sagen und Geschichten über die mystischen Djinn und Demdji, eingebettet in das Setting waren grandios.
Demdji sind die Nachkommen von Menschen und Djinn, die durch auffällige körperliche Merkmale zu erkennen sind, wie zum Bespiel eine auffällige Haarfarbe oder Augenfarbe.
Nicht nur das Worldbuilding begann mir mehr zu gefallen auch die Charaktere haben mich sehr überzeugen können. Ebenso die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren Amani und Jin. Was zu Beginn noch eine Zweckgemeinschaft war, wandelte sich innerhalb der Geschichte. Die Dialoge der beiden waren nicht nur unterhaltsam sondern auch oftmals sehr humorvoll gestaltet.

Insgesamt war die Geschichte geprägt von einem tollen Setting, von vielen orientalischen Mythen und steigender Spannung. Ich empfand es als wirklich schade, dass es soviele Seiten gebraucht hat, um der Geschichte auftrieb zu geben und die Spannung zu steigern. Das es nicht von Beginn an super duper aufregend sein kann, da man ja erstmal im Setting etc. ankommen muss, ist mir klar, aber das fast die Hälfte des Buches den Einstieg für die eigentliche Geschichte gebildet hat, war mir einfach zu lang.
Der Schreibstil war sehr bildhaft und die Landschaftsbeschreibungen fand ich klasse. Auch die steigende Spannung ab der Hälfte der Geschichte, konnte wieder einpaar Pluspunkte einfahren. Der Mix aus Fantasy und Romance konnte mich zum Ende hin doch noch überzeugen.


Fazit:
Trotz einiger Schwierigkeiten, hat es die Geschichte doch noch geschafft mich zu fesseln und von seinen Vorzügen zu überzeugen. Mir ist ein wahrer Stein vom Herzen gefallen, da ich die Geschichte wirklich mögen wollte, denn das Potential war von Anfang an vorhanden und Gott sei dank wurde es noch genutzt und in eine spannende Geschichte verpackt. Ich denke ich werde die Reihe bald weiterlesen.


Zitat aus dem Buch:
“ The greatest myth of the desert is a Girl from nowhere, running from her future, gunning for her fate.“



Weitere Stimmen: – Nightingale Blog   – Tintenmeer   –

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1 Comment

  • Reply Jenny

    Hallo du 🙂

    Ich bin so froh, dass ich das Buch am Ende noch mitnehmen konnte! Du weist ja, dass mir das Buch auch gut gefallen hat und ich freue mich immer sehr, wenn es meinen Freunden auch so geht 😀

    Eine tolle Rezi!

    Liebe Grüße :*

    August 27, 2018 at 9:50 am
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