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Allgemein, Rezension

Erin Watt: Paper Passion- Das Begehren [ Band 4 ]

Autor: Erin Watt
Verlag: Piper
Datum Erstveröffentlichung: 02.11.2017
Länge: 352 Seiten
Preis: 12,99€

[ Achtung, eventuelle Spoilergefahr, da es sich um einen Folgeband handel]


Klappentext:
Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte hat bei ihm besonders tiefe Spuren hinterlassen: Er trinkt und feiert zu viel, lässt gerne seine Muskeln spielen und jagt jede Nacht einem anderen Mädchen hinterher. Mit Erfolg, denn Easton steht seinem großen Bruder Reed in puncto Unwiderstehlichkeit in nichts nach. Doch Easton langweilt sich schnell, ist immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. Vielleicht ist er deswegen so interessiert an der neuen Mitschülerin Hartley, die ganz anders ist, als die anderen Aston-Park-Püppchen – bodenständig, schlagfertig und vor allem: nicht an Easton interessiert. Die ultimative Herausforderung für den Achtzehnjährigen, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will. Doch geht es hier wirklich nur um Eastons Ego, oder entwickelt der stürmischste der Royal-Brüder echte Gefühle für Hartley?


Cover:
Das Cover des vierten Bandes erstrahlt ebenso in weiß wie die vorherigen Bände, jedoch ist das Farbschema nun lila. Das äußere wirkt sehr klassisch und schlicht und gefällt mir gut.


Meine Meinung:
Ohweia. Was ist da wieder passiert?
Ich fühle mich grade wieder an den Moment zurückversetzt, wo ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. Nervige Charaktere, komischer Verlauf der Geschichte und eine Ende des Buches das nicht kommen wollte.
Versteht mich nicht falsch, Band eins bis drei fand ich im nachhinein wirklich toll. Die Story rund um Ella und Reed war unglaublich unterhaltsam, an vielen Stellen zwar sehr überspitzt dargestellt aber dennoch war mein Interesse mehr als geweckt.
Bevor ich “ Paper Passion“ begonnen habe, war ich schon skeptisch, da sich die Geschichte nun um einen anderen der Royal Brüder drehen sollte.
Nämlich um Easton. Er ist quasi das Sandwich-Kind der Familie und ein waschechter Problemfall/Wildfang. Es gibt nichts was Easton an Eskapaden oder Peinlichkeiten auslässt.
Aber er war nicht mal mein Hauptproblem.
Er ist zwar ziemlich verzogen, stolpert von einem Fettnapf in den nächsten und hat ein wahrliches Suchtproblem, ABER er hat das Herz am richtigen Fleck. Er versucht alles richtig zu machen, jedoch auf seine verdrehte und verkorkste Art und Weise. Ein wenig hat er mich an einen tollpatschigen Welpen erinnert.
Kommen wir aber nun zu meinem Problem-Charakter, Hartley. Nebenbei, der Name gefiel mir richtig gut, aber dies war auch das einzige was ich der lieben Hartley abgewinnen konnte.
Sie ist mir wirklich sehr auf die Nerven gegangen. Wie kann man nur so scheinheilig sein?
In einem Atemzug wirft sie Easton vor, dass er selbstsüchtig sei und im nächsten ist es sie, die sich selbstsüchtig und egoistisch verhält. Sie tut so, als ob alles was sie macht richtig ist und das was Easton macht ist natürlich immer verkehrt und passt ihr nicht. Hartley lässt ihn zappeln und an der langen Leine verhungern, ist zwar zwischen drin mal nett zu ihm aber nur um ihm im Umkehrschluss wieder was gemeines vor den Latz zu knallen.
Ich war absolut sensationell genervt. Anders und netter kann ich es einfach nicht ausdrücken.
Easton hatte mein vollstes Mitleid.

Nun zu etwas positiven. Der Schreibstil.
Der Schreibstil von Erin Watt ist wie man ihn bisher kennengelernt hat einfach herrlich locker und die Seiten ließen sich quasi inhalieren.
Und das war es auch schon.
Mir hat es einfach nicht gefallen.


Fazit:
Ich brauche definitiv eine Royal-Pause. Der vierte Band hat mich enttäuscht, genervt und extrem frustriert. Der Schreibstil und das Cover waren die einzigen zwei positiven Dinge die ich dem Buch abgewinnen konnte.



Weitere Stimmen: – Bookaholic.    – Rainbookworld    – Book Addicted 

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