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Allgemein, Rezension

Theresa Sperling: Penelope- Wolfsköder

Autor: Theresa Sperling
Verlag: Drachenmond Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 06.11.2017
Länge: 280 Seiten
Preis: 12,90€


Klappentext:
Es ist, als wäre irgendwo da draußen jemand, für den ich das alles aufschreibe. Du bist da draußen. Du wirst lesen, was ich geschrieben habe. Du wirst mich verstehen, mit mir fühlen, mit mir kämpfen, dich um mich sorgen. Es fühlt sich an, als würdest du mir zuhören. Hör mich an und mach, dass es dich gibt, denn sonst bin ich verloren.«
Penelope arbeitet als verdeckte Ermittlerin für das Geheime Jugendeinsatzkommando (GJK), das an Minderjährigen verübte Schwerverbrechen aufklärt. Vom GJK zum Kämpfen und Töten abgerichtet und als ehrgeizige Fahrradkurierin getarnt, folgt Penelope der Spur einer verschwundenen Berliner Schülerin. Niemand weiß, ob die Vermisste noch lebt, weil sie vermutlich einem Serienmörder zum Opfer gefallen ist. Penelope muss den Mörder ködern und überführen, bevor weitere Mädchen sterben. Und je tiefer Penelope sich in die Welt aus Lügen und Verbrechen verstrickt, desto gefährlicher wird es, sich jemandem anzuvertrauen, Freunde zu finden, sich zu verlieben …


Cover:
Das Cover ist spitze. Es hat mich sofort angesprochen, da es geheimnisvoll wirkt und mir direkt eine Gänsehaut bereitet hat.


Meine Meinung:
Mit „Penelope- Wolfsköder“ ist der erste Jugend-Thriller im Drachenmond Verlag erschienen.
Zum einen fand ich das Cover direkt ansprechend und zum anderen klang der Klappentext arg spannend und nervenkitzelnd.
Zuerst erfährt man eine ganze Menge über die 16 jährige Penelope und wie sie zum GJK gekommen ist. Sie erzählt in einer Art Online-Tagebuch über ihre harte Ausbildung zur Ermittlerin, was schon nicht ganz ohne ist.
Ich hatte permanent Gänsehaut und habe zwischen Entsetzen und Faszination hin und her geschwankt.
Penelope ist eher eine Einzelgängerin, und ihr quasi Job beim GJK tut sein übriges. “ Vertraue niemandem“ ist ein Satz der einen durch die Geschichte hinweg begleitet.
Sie versucht niemanden zu nah an sich heranzulassen, damit erstens niemand erfährt was sie eigentlich tut und zweitens aus Angst, dass ihr selbst etwas passieren könnte. Auf der einen Seite ist sie sehr hart und abgeklärt, aber auf der anderen Seite auch verletzlich und verängstigt. Sie beginnt innerhalb der Geschichte mit ihrem Job beim GJK zu hadern, tut sie wirklich das richtige, was wenn ihr etwas schlimmes passiert, und vor allem, was ist wenn jemandem der ihr nah steht etwas passiert?.
Die Geschichte ist durchweg spannend, denn durch Penelopes Wachsamkeit auf noch so kleine Anzeichen und Details, stand ich einfach die ganze Zeit selbst unter Strom.Penelope Wolfsköder
Bei jedem neuen Charakter habe ich selbst angefangen zu hinterfragen, wie dessen Absichten wohl sind, gehört er zu den guten oder doch zu den bösen.
Spannung pur!
Mit den Nebencharakteren Mo und Burcu hat Theresa zwei Herzens-Charaktere erschaffen. Die beiden sind die Kinder eines Imbiss-Besitzers und einfach arg herzlich. Auch Penelope hat die beiden schnell lieb gewonnen auch wenn sie ihr bestes versucht, sich vom Gegenteil zu überzeugen.

„Penelope- Wolfsköder“ war mein erstes Buch von Theresa Sperling und ich bin sehr begeistert. Durch ihren Schreibstil hat sie eine konstante Spannung innerhalb der Geschichte gehalten, da ich als Leser nie wirklich wusste, wo die Geschichte hinführt und was wohl als nächstes passiert.
Gegen Ende hin, ging mir aber alles ein wenig zu schnell. Die Auflösung kam mir zu abrupt, und erschien mir nicht in allen Teilen nachvollziehbar.
Auch hätte ich mir noch ein wenig mehr Nervenkitzel gewünscht.
Die Idee hinter der Geschichte ist wahnsinnig gut, eine Jugendliche die als Ermittlerin für die Polizei arbeitet. Gar nicht mal so abwegig oder?
Die Geschichte hat soviel Potential, dass meiner Meinung nach nicht vollends ausgeschöpft wurde. Es war eindeutig noch Platz nach oben.


Fazit:
Ein spannender und nervenaufreibender Jugend-Thriller, der aber mehr Action hätte haben können.
Den durchweg vorhandenen Nervenkitzel hätte man absolut mehr nutzen und ausbauen können.
Trotz kleiner Kritikpunkte, hat die Geschichte mich gut unterhalten und bei der Stange gehalten.


Zitat aus dem Buch:
“ Lass es zu, Penelope. Lass es raus. Sieh es dir an. Konfrontiere dich damit, wie kaputt du bist.“


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Weitere Stimmen: – Büchersalat        – Jane´s kleine Ecke      – Books the essence of life 

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