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Allgemein, Rezension

Tina Köpke: League of Fairy Tales- Die letzte Erzählerin

Autor: Tina Köpke
Verlag: Dark Diamonds
Datum Erstveröffentlichung: 25.01.2018
Länge: 366 Seiten
Preis: Ebook: 3,99€

-Vielen lieben Dank an den Verlag und die Autorin für das Rezensionsexemplar- 


Klappentext:
**Was, wenn all die Märchen nicht nur Geschichten wären?**
Schon ihr halbes Leben verbirgt die Kellnerin Peyton ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten vor der Außenwelt. Aufgewachsen in einer miserablen Pflegefamilie gibt es nur einen Menschen, dem sie wirklich vertraut: ihren besten Freund Rufus. Bis sie während einer Schicht im Diner dem mysteriösen Eli begegnet, der Antworten auf Fragen zu kennen scheint, die sie bisher nie zu stellen wagte. Von ihm erfährt Peyton, dass sie eine Nachfahrin der Brüder Grimm ist, dazu geboren, Wesen aus Märchen und Legenden aufzuspüren, die ihren Weg von der Anderswelt in die Menschenwelt gefunden haben. Doch als letzte überlebende Erzählerin wartet auf sie noch eine viel größere Aufgabe…


Cover:
Das Cover hat mich absolut begeistert. Es zeigt die Protagonistin Peyton in Action. Es passt einfach perfekt zur Geschichte und so hatte ich direkt ein Bild von Peyton vor meinem inneren Auge.


Meine Meinung:
Die Idee hinter der Geschichte hat mich schon beim lesen des Klappentextes fesseln können.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir aufgrund von Tinas Schreibstil sehr leicht. Nachdem ich Peyton kurz kennengelernt habe, war ich auch schon mitten in der Geschichte.
Zu Beginn passiert recht viel, und Peytons Welt wird von heute auf morgen auf den Kopf gestellt.
Ihr wird eine Welt voller Fabelwesen und Magie eröffnet, was ihr jedoch schwer fällt zu glauben. Ihre Reaktion war finde ich sehr angemessen, da es ja auch wirklich harte Kost ist. Peyton erfährt nun Dinge mit denen sie niemals gerechnet hätte. Sie ist die letzte Erzählerin, eine Nachfahrin der berühmten Gebrüder Grimm.
Da ich ein riesen Fan der Serie “ Grimm“ bin, ist das Thema ein gefundenes Fressen für mich gewesen.
Ich war Feuer und Flamme.
Die Umsetzung war der Thematik war klasse.
Es werden Realität und Fiktion gegenüber gestellt und Peyton merkt recht schnell, das die Wesen überhaupt nicht so sind, wie Film und TV sie dargestellt haben.
Peyton ist eine urkomische Protagonistin, die mich immer wieder aufs neue zum lachen gebracht hat. Sie hat einen bissigen Humor und ist nicht auf den Mund gefallen.
Oft handelt sie ohne nachzudenken oder an Konsequenzen zu denken. Sie ist impulsiv, aber oft gar nicht so mutig wie sie auf andere wirkt.
Mit ihrer Art bringt sie den Hüter Eli, der sie ausbilden soll, oftmals in schwitzen. So sehr ihm Peyton aber auch manchmal auf den Keks geht, kann er irgendwie nicht aufhören an sie zu denken und sie für ihre wilde, stürmische Art zu bewundern.
Und hier hab ich auch den ersten Kritikpunkt, ich konnte es schwer nachvollziehen, wieso sich Peyton zu ihm hingezogen fühlt.
Für mich kam diese Entwicklung sehr plötzlich und Knall auf Fall. Die beiden erleben einige brenzlige Situationen miteinander, welche aber nicht so ausschlaggebend waren, dass an der Stelle diese Anziehung entsteht.
Soviel zu meiner Kritik.league of fairy tales

Der lockere Schreibstil der Autorin hat sie Seiten nur so fliegen lassen. Sie versprüht durch ihre umgangsprachliche Wortwahl eine tolle Atmosphäre innerhalb der Geschichte.
Es gibt sowohl ernste, erschütternde Themen, aber auch der Humor und der Charme der Charaktere kommen nicht zu kurz.
Allem voran bei Peyton. Ich habe so herrlich viel lachen müssen, da sie immer wieder Vergleiche von den Wesen zu Disney Charakteren macht. Köstlich, wirklich.
Der Verlauf der Geschichte an sich konnte mich überzeugen, auch wenn ich zwischen zeitlich das Gefühl hatte, dass sich die eigentliche Thematik ein wenig verloren hat. Es wird immer wieder angekündigt das Peyton zur Erzählerin ausbildet werden soll, jedoch passiert in der Richtung sehr wenig bis gar nichts.
Erzählt wird die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven, einmal von Peyton, von Eli dem Hüter und von Peytons bestem Freund Rufus.
Mit Rufus bin ich aber absolut nicht warm geworden. Er war mir zu überdreht und zu unbedarft.

Gegen Ende kam es zu einigen Entwicklungen und Enthüllungen, die ich nicht habe kommen sehen oder auch hätte erahnen könnten. Es wurde nochmal so richtig spannend.
Jedoch fand ich das, dass Ende sehr plötzlich und ruckartig kam. Mir haben da noch ein paar Seiten gefehlt. Es hätte der Geschichte sicherlich noch mehr Authentizität verliehen, wenn man noch ein wenig mehr über die Charaktere, die Wesen und die Welt der Wesen erfahren hätte.


Fazit:
Die Geschichte von Peyton und ihr Erbe als Grimm Erzählerin hat mich gut unterhalten. Einige Kritikpunkte habe ich dann doch gefunden, aber überwiegend fand ich es klasse in die Welt der Wesen einzutauchen.
Es ist eine sehr unterhaltsame Geschichte mit viel Charme für zwischendurch und vor allem für Fans der Gebrüder Grimm.


Zitat aus dem Buch:
“ Und Leben retten, war in ihrer Welt keine gängige Währung.“


 

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Weitere Stimmen: – Booknerds by Kerstin

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No Comments

  • Reply beautyandthebook26

    Grimm <3
    Als ich das im Klappentext gelesen hab, habe ich innerlich erstmal laut gejubelt.
    Seit ich die Serie beendet habe, leide ich dezent an Entzugserscheinungen haha
    Da kam das EBook sehr gelegen 😉

    Drück dich 🙂

    Januar 30, 2018 at 11:20 pm
  • Reply Lesemonat Januar ’18

    […] Tina Köpke, League of Fairy Tales- Die letzte Erzählerin [ Rezensionsexemplar] […]

    Februar 1, 2018 at 11:32 am
  • Leave a Reply

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